Briefe 1933 - 1934 - Tucholsky, Kurt
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Der Autor war verstummt, Briefe waren für ihn die einzige Form des Schreibens. Seine Bücher waren verbrannt, Tucholsky war ausgebürgert die Sorgen um die Sicherung des schwedischen Fremden passes werden hier erstmalig vollständig dokumentiert. Er kämpft für Ossietzky, der in einem nationalsozialistischen KZ inhaftiert ist. Und da sind nun ungekürzt die Briefe aus dem Schweigen an seine letzte Freundin Hedwig Müller mit den beigefügten Blättern der Q-Tagebücher, da ist die Korrespondenz mit Walter Hasenclever, Zeugnisse dafür, daß der aufgehörte Schriftsteller, der Feder nach wie vor mächtig, am Zeitgeschehen Anteil nahm.…mehr

Produktbeschreibung
Der Autor war verstummt, Briefe waren für ihn die einzige Form des Schreibens. Seine Bücher waren verbrannt, Tucholsky war ausgebürgert die Sorgen um die Sicherung des schwedischen Fremden passes werden hier erstmalig vollständig dokumentiert. Er kämpft für Ossietzky, der in einem nationalsozialistischen KZ inhaftiert ist. Und da sind nun ungekürzt die Briefe aus dem Schweigen an seine letzte Freundin Hedwig Müller mit den beigefügten Blättern der Q-Tagebücher, da ist die Korrespondenz mit Walter Hasenclever, Zeugnisse dafür, daß der aufgehörte Schriftsteller, der Feder nach wie vor mächtig, am Zeitgeschehen Anteil nahm.
  • Produktdetails
  • Tucholsky: Gesamtausgabe Texte und Briefe Nr.20
  • Verlag: Rowohlt, Reinbek
  • Originalausgabe
  • Erscheinungstermin: Oktober 1996
  • Deutsch
  • Abmessung: 220mm x 154mm x 50mm
  • Gewicht: 1130g
  • ISBN-13: 9783498065492
  • ISBN-10: 3498065491
  • Artikelnr.: 06474035
Autorenporträt
Tucholsky, Kurt
Der am 9. Januar 1890 in Berlin geborene Kurt Tucholsky war einer der bedeutendsten deutschen Satiriker und Gesellschaftskritiker des vorigen Jahrhunderts. Er gewann als radikaler Pazifist und geradezu bestürzend frühzeitiger, prophetischer Warner vor dem militanten deutschen Nationalismus politische Bedeutung. Unter den Pseudonymen Peter Panter, Theobald Tiger, Ignaz Wrobel und Kaspar Hauser war er fünffacher Mitarbeiter der «Weltbühne», einer Wochenschrift, die er gemeinsam mit Siegfried Jacobsohn und nach dessen Tod mit dem späteren Friedensnobelpreisträger Carl von Ossietzky zu einem der aggressivsten und wirksamsten publizistischen Instrumente der Weimarer Republik machte.Nach dem Absturz Deutschlands in die Barbarei nahm er sich am 21. Dezember 1935 in seiner letzten Exilstation Hindås/Schweden das Leben. Er starb im Göteborger Sahlgrenska Sjukhuset. Sein Grab liegt auf dem Friedhof Mariefred-Gripsholm.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Thomas Rietzschel befasst sich in dieser Rezension weniger mit den einzelnen bisher erschienenen Bänden der Edition, sondern würdigt vielmehr die Gesamtleistung, die er bis zum jetzigen Zeitpunkt für sehr gelungen ist. Dabei weist er darauf hin, dass diese Ausgabe bei Vervollständigung wesentlich umfangreicher sein wird, als die bisher erschienenen Tucholsky-Editionen, und auch mehr Beiträge enthalten wird als in der Tucholsky-Bibliographie verzeichnet sind. Als besonders sinnvoll hebt er die chronologische Abfolge dieser Edition hervor, die nicht nur Tucholskys Werdegang als Journalist nachzeichnet, sondern auch gleichzeitig ein detailliertes Bild der Zeit malt. "Wie der endlose Essasy einer Epoche" erscheinen dem Rezensenten Tucholskys Aufzeichnungen. Dabei macht Rietzschel zahlreiche spannende Beobachtungen gerade in eher beiläufigen Schilderungen des Autors. Um dies zu veranschaulichen, zählt er deshalb einige Beispiele auf. Zwar räumt er ein, dass "so viel Tucholksy nicht jeder braucht", dennoch hält er gerade die Einbeziehung aller erreichbaren Briefe für eine der größten Verdienste dieser Edition.

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