Er ist wieder da - Oliver Masucci,Fabian Busch
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Bewertung von MfG

Ein wunderbar lustiger Film. Zur Besetzung und Story wurde ja schon genug in der Beschreibung gesagt, deshalb beziehe mich nur auf mein eigenes Fazit nach dem Sehen. Definitiv …


    DVD

2 Kundenbewertungen

Er ist wieder da, der Führer. Knapp 70 Jahre nach seinem unrühmlichen Abgang erwacht Adolf Hitler im Berlin der Gegenwart. Ohne Krieg, ohne Partei, ohne Eva. Im tiefsten Frieden, unter Angela Merkel und vielen tausend Ausländern startet er, was man am wenigsten von ihm erwartet hätte: eine Karriere im Fernsehen. Denn das Volk, dem er bei einer Reise durch das neue Deutschland begegnet, hält ihn für einen politisch nicht ganz korrekten Comedian und macht ihn zum gefeierten TV-Star. Und das, obwohl sich Adolf Hitler seit 1945 äußerlich und innerlich keinen Deut verändert hat.
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Produktbeschreibung
Er ist wieder da, der Führer. Knapp 70 Jahre nach seinem unrühmlichen Abgang erwacht Adolf Hitler im Berlin der Gegenwart. Ohne Krieg, ohne Partei, ohne Eva. Im tiefsten Frieden, unter Angela Merkel und vielen tausend Ausländern startet er, was man am wenigsten von ihm erwartet hätte: eine Karriere im Fernsehen. Denn das Volk, dem er bei einer Reise durch das neue Deutschland begegnet, hält ihn für einen politisch nicht ganz korrekten Comedian und macht ihn zum gefeierten TV-Star. Und das, obwohl sich Adolf Hitler seit 1945 äußerlich und innerlich keinen Deut verändert hat.
Mit seiner Verfilmung von Timur Vermes' provokantem Bestseller wandelt David Wnendt auf dem schmalen Grat zwischen Satire und Reality-TV, bei dem einem das Lachen im Halse stecken bleibt.

In einer Zeit, in der Asylantenheime brennen, Rechtsradikale mit ausländerfeindlichen Parolen durch die Straßen ziehen und Deutschland in Bezug auf die Flüchtlingssituation womöglich vor seiner größten Herausforderung seit dem Ende des Nationalsozialismus steht, kommt ein Film in die Kinos, der sich mit der Frage beschäftigt: Was wäre, wenn Hitler gar nicht tot ist und plötzlich im Berlin von heute auftaucht? Ob der Zeitpunkt der Herausbringung nun passend oder unpassend sein mag, sei einmal dahin gestellt, Fakt ist, dass der Roman zum Film vor drei Jahren erschien, zum Bestseller wurde und nicht zuletzt dank der von Christoph Maria Herbst gelesenen Hörbuchfassung zum medialen Großereignis avancierte. Das dürfte nun auch der Leinwandversion von "Er ist wieder da" gelingen, zumal sich die Macher um Regisseur David Wnendt ("Feuchtgebiete") etwas ganz Besonderes einfallen ließen. Statt das in der Ich-Form aus der Sicht Hitlers geschriebene Buch eins zu eins zu übernehmen, streute man Dokumentarmaterial ein und unterfütterte die abgrundtief böse Satire vom Aufstieg des Diktators zum großen TV-Entertainer mit Statements, die aus in "Borat"-Manier geführten Straßen-Interviews mit deutschen Bürgern stammen. So witzig es sein mag, Hitler etwa nur mit einem (sehr langen) Unterhemd bekleidet in einer türkischen Reinigung zu beobachten, so erschreckend ist es wiederum, wenn Menschen vor laufender Kamera im Gespräch mit der von Oliver Masucci verkörperten Führer-Figur keinen Hehl aus ihrer Abneigung gegen Ausländer machen. Nur ein Passant hat auf Hitlers Frage "Würden Sie mir auch folgen?" die passende Antwort parat: "Jetzt ist schlecht. Muss ja arbeiten." Während Katja Riemann, die als Senderchefin Hitler zur TV-Karriere verhilft, als eine Art Reinkarnation von Leni Riefenstahl alle Register ihres diabolischen Könnens zieht, nimmt Christoph Maria Herbst mal wieder mit einer Variation seiner "Stromberg"-Figur als Riemanns Gegenspieler vorlieb. Denn die Titelrolle ist dem Theatermimen Masucci vorbehalten, der seine Sache, vor allem was die penetrante Stimme betrifft, sehr gut macht. "Er ist wieder da" ist immer dann komisch, wenn mit Anachronismen gearbeitet wird - Hitler im Supermarkt, Hitler beim Computer-Crash-Kurs, Hitler als Talk Show-Gast. Wenn die Grenzen zwischen Fiktion und Realität verschwimmen, wenn etwa der Führer auf ein Pläuschchen in der NPD-Zentrale "vorbeischaut" oder ein "Störenfried" von Neonazis verprügelt wird, dann wird aus Satire traurig-bitterer Ernst, ist dem Betrachter das Lachen längst schon im Halse stecken geblieben. "Hitler ist immer eine Gratwanderung", heißt es einmal im Film. Dem ist nichts hinzuzufügen. lasso.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Bonusmaterial

Entfallene Szenen, Making of, Behind the Scenes, Audiokommentar, Trailer
  • Produktdetails
  • Anzahl: 1 DVD
  • Hersteller: Constantin Film
  • Gesamtlaufzeit: 110 Min.
  • Erscheinungstermin: 7. April 2016
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren gemäß §14 JuSchG
  • Sprachen: Deutsch
  • Untertitel: Deutsch, Englisch
  • Regionalcode: 2
  • Bildformat: 1:1, 85/16:9
  • Tonformat: Dolby Digital 5.1
  • EAN: 4011976892984
  • Artikelnr.: 44382048
Autorenporträt
Christoph Maria Herbst, geboren 1966 in Wuppertal, verkörpert u. a. die Titelfigur in der Serie "Stromberg", für die er den Deutschen Fernsehpreis, den Grimme-Preis, den Bayerischen Fernsehpreis und dreimal den Deutschen Comedypreis erhielt, spielte neben diversen Engagements am Theater und als Synchronsprecher ("Willkommen bei den Sch'tis", "Horton hört ein Hu") in Kinoproduktionen wie "Der Wixxer", "Hui Buh", "Hände weg von Mississippi" und hat als Hörbuchsprecher u.a. die Comedy-Bestseller von Tommy Jaud und Ralf Husmann eingelesen sowie Stefan Zweigs "Schachnovelle" und Josh Bazells "Schneller als der Tod". Zuletzt drehte C. M. Herbst, in der Titelrolle als Kommissar, den TV-Film "Kreutzer kommt".
Rezensionen
Zuletzt deutete David Wnendt in seinem zweiten Film, der Charlotte-Roche-Verfilmung "Feuchtgebiete", bereits an, dass er der richtige Mann für die furiose Bebilderung und moderne Erzählung ungewöhnlicher Stoffe ist. Mit seiner Adaption des satirischen Bestsellers von Timur Vermes setzt er jetzt noch einen drauf: Teilweise mit versteckter Kamera auf den Straßen gedreht, könnte dieser bitterböse Film über Deutschlands Faszination mit Hitler und den Medienwahnsinn unserer Zeit nicht bissiger sein.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
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