Marktplatzangebote
8 Angebote ab € 0,99 €
  • Broschiertes Buch

1 Kundenbewertung

Wie ich zum Verbrecher wurde Corumbá an der Grenze zwischen Brasilien und Bolivien. Ein Angler wird Zeuge, wie ein Flugzeug in einen Seitenarm des Río Paraguay stürzt. Im Cockpit sitzt der sterbende Sohn eines reichen Viehzüchters. Jede Hilfe kommt zu spät. Unter den Sachen des Piloten findet der Angler ein Päckchen Kokain. Er überlegt kurz und beschließt dann, es an sich zu nehmen. Wenig später droht er selbst unterzugehen im Drogensumpf Brasiliens.
"Melo ist die Königin des lateinamerikanischen Krimis und Leichendieb ein böses Meisterwerk." - Berliner Zeitung
"Melo ist Extraklasse." -
…mehr

Produktbeschreibung
Wie ich zum Verbrecher wurde
Corumbá an der Grenze zwischen Brasilien und Bolivien. Ein Angler wird Zeuge, wie ein Flugzeug in einen Seitenarm des Río Paraguay stürzt. Im Cockpit sitzt der sterbende Sohn eines reichen Viehzüchters. Jede Hilfe kommt zu spät. Unter den Sachen des Piloten findet der Angler ein Päckchen Kokain. Er überlegt kurz und beschließt dann, es an sich zu nehmen. Wenig später droht er selbst unterzugehen im Drogensumpf Brasiliens.
"Melo ist die Königin des lateinamerikanischen Krimis und Leichendieb ein böses Meisterwerk." - Berliner Zeitung

"Melo ist Extraklasse." - Tobias Gohlis, Alligatorpapiere

"Eine grandiose schwarze Kleinstadtkomödie, die darauf wartet, von den Coen-Brüdern verfilmt zu werden." - Gunter Blank, SonntagsZeitung
Autorenporträt
Patricia Melo in São Paulo geboren, schreibt für Bühne, Film und Fernsehen. 1997 erhielt sie den Prix Deux Oceans. "O Matador", ihr zweiter Roman, für den sie zwei Jahre lang Serienmörder in brasilianischen Gefängnissen interviewte, wurde in fünf Sprachen übesetzt und in Brasilien verfilmt.
Rezensionen
"Melo ist die Königin des lateinamerikanischen Krimis und Leichendieb ein böses Meisterwerk." Berliner Zeitung

Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension

Katharina Granzin weiß jetzt schon, wem im Herbst bei der Frankfurter Buchmesse mit ihrem Schwerpunkt Brasilien die Herzen zufliegen werden: Natürlich Patricia Melo, die in ihrem aktuell vorliegenden Krimi "schockierend lapidar" über die Anlage von Gut und Böse im Charakter erzählt. Das liegt vor allem an dem Ich-Erzähler, ein wahrer Nichtsnutz, der seine verwerflichen Taten stets aufs Neue unter Verweis auf seine dringlichen Lebensumstände rechtfertigt und seine Leser damit immer wieder vom moralischen Grund unter den Füßen reißt. Eine wahrhaft geschickte Konstruktion der Autorin, applaudiert Granzin, die sich beim Lesen allem Granit zum Trotz, auf den man hier immer wieder beißt, auch das Grinsen selten verkneifen konnte, spinnt sich hier doch ein wirkmächtiger "Faden erzählerischer Ironie" durch das Geschehen, in dem es vor allem um die Macht der Rahmenbedingungen geht. Dabei geht natürlich jedes Maß verloren, so die Rezensentin, doch gereicht der Vorwurf glatt zum Jubel: Literatur ist das, nichts anderes!

© Perlentaucher Medien GmbH