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Als dem kalifornischen Kupfermagnaten Jack Biemeyer und seiner Frau ein Gemälde gestohlen wird, wenden sie sich an niemand Geringeren als Lew Archer. Ein Bravourstück des Privatdetektivs: Lew Archer geht über dreißig Jahre in die Vergangenheit zurück, um seinen schwierigsten Fall zu lösen.

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Produktbeschreibung
Als dem kalifornischen Kupfermagnaten Jack Biemeyer und seiner Frau ein Gemälde gestohlen wird, wenden sie sich an niemand Geringeren als Lew Archer. Ein Bravourstück des Privatdetektivs: Lew Archer geht über dreißig Jahre in die Vergangenheit zurück, um seinen schwierigsten Fall zu lösen.

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  • Produktdetails
  • Verlag: Diogenes Verlag AG
  • Seitenzahl: 432
  • Erscheinungstermin: 01.12.2016
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783257607697
  • Artikelnr.: 47113576
Autorenporträt
Ross Macdonald (1915-1983) zählt zu den besten amerikanischen Kriminalautoren des 20. Jahrhunderts. Er wird in Großbritannien und Amerika und nun auch bei uns wiederentdeckt. Seine Kriminalromane gelten als Spiegel der amerikanischen Gesellschaft. Ross Macdonald war Präsident der Mystery Writers of America. 1964 gewann er den Silver, 1965 den Gold Dagger Award.

Rezensionen

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 10.06.2006

Band 22
Im Land der geplatzten Träume
Ross Macdonald: „Der blaue Hammer”
Bilder können Unglück bringen, auch solche von schönen jungen Frauen. Besonders dann, wenn sie nur Männer gemalt haben können, die eigentlich seit zwanzig Jahre verschwunden sind. Als der Privatdetektiv Lew Archer in das kleine Santa Teresa gerufen wird, kommt er, um den Diebstahl eines Gemäldes aufzuklären. Doch schnell führt der Fall in die Problemzonen einer reichen amerikanischen Familie und von dort in ein Geflecht ausBetrug, Ehebruch und Mord. Archer ist in „Der blaue Hammer” ein Zeuge des Unglücks, das dort wächst, wo es am hartnäckigsten versteckt gehalten wird: hinter gepflegten Gartenanlagen und kleinstädtischen Fassaden.
Lew Archer ist ein Mann mittleren Alters, ein Nachfahre von Philip Marlowe und Sam Spade. Diese Private eyes der ersten Stunde hatten es mit Gangstern und Großkriminellen zu tun, mit schweren Jungs und leichten Mädchen. Sie waren glamouröse Zyniker, die das Herz auf dem rechten Fleck hatten und den Revolver griffbereit in der Tasche. Der Detektiv, den Ross Macdonald ihnen Jahrzehnte später folgen lässt, taucht nicht mehr in nächtliche Schattenwelten ab. Er ist ein Kind der Cinemascope-Farben der Sechziger. Amerika ist das Land der großen Villen, der schnellen Autos - und der geplatzten Träume, der verschwundenen Illusionen, der geraubten Pläne.
Archer taucht überall dort auf, wo der amerikanische Traum Risse bekommt. Als legitimer Erbe von Spade und Marlowe braucht er bei Macdonald seine Fäuste kaum noch einzusetzen, er kommt mit Einfühlungsvermögen weiter. Ein Sozialarbeiter mit der Lizenz, unbequeme Fragen zu stellen. Es ist das geschundene Amerika, das er durchkämmt, und es sind die Porträts der Menschen, denen er dabei begegnet, die Macdonalds Romane über das Niveau jener Krimis herausheben, die um die bloße Auflösung des Falls bemüht sind. Archers Ermittlungen werden zu Studien über die Nöte von Kindern aus zerrütteten Ehen, von Frauen, die mit Alkoholikern zusammenleben, von besessenen Männern, die ihr Glück in dem Irrtum mangelnden Talents verspielen.
Bei der manchmal journalistisch anmutenden Recherche in der Realität Amerikas vereint Macdonald zwei Eigenschaften seiner Vorgänger: Er beherrscht Hammetts Dialogkunst ebenso wie die Fabulierlust Chandlers, die er nicht kopiert, sondern weniger selbstverliebt weiterentwickelt. So gerät jede neue Begegnung in diesem Roman zu einem faszinierenden Drama. Es führt zu den Menschen im Fokus ihrer Widersprüche und der Taktiken, ihre Schwächen verborgen zu halten. Es führt mit meisterhaften Beschreibungen in das Herz Amerikas, das dort schlägt, wo sich hinter dem schäbigen Bühnenbild „ der wirkliche Dschungel des täglichen Lebens dieser Welt verbarg”.
HARALD HORDYCH
Ross Macdonald
Foto: Alfred A. Knopf
SZdigital: Alle Rechte vorbehalten - Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH
…mehr
"Der beste Macdonald." (The New York Times)

"Ein Gemälde wird gestohlen, und die Betroffenen bitten Privatdetektiv Lew Archer um Hilfe. Aber was so unsensationell anfängt, erweist sich im Lauf der Ermittlungen als auslösendes Element für die Aufklärung des eigentlichen Falles, dessen Lösung die geduldige Entwirrung eines komplexen Motiv-Bündels vorausgeht. Ehebruch, Betrug, Inzest, ein Unfall..." (Saarbrücker Zeitung)

"Lew Archer (bei weitem der beste Privatdetektiv im Geschäft) legt sich hier etwas zu, was er eine Weile nicht gehabt hat: eine attraktive Freundin, die gleichzeitig Reporterin ist. Die Enthüllung am Ende überrascht sowohl in ihrer Spannung wie auch als psychologische Einsicht." (Publishers Weekly)

Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Kristina Maidt-Zinke freut sich sehr über die Neuübersetzung dieses Romans, der Ross Macdonalds letzter war, aber nun die Neuausgabe seiner Werke eröffnet. Im Koordinatensystem der Rezensentin rangiert Macdonald gleich hinter Hammet und Chandler, und "Der blaue Hammer" gilt ihr als einer der "verzwicktesten" Thriller der Kriminalliteratur überhaupt. Geradezu "antike Wucht" bringe Macdonald nach Santa Teresa (d.h. Santa Barbara), in die Welt der Reichen und Schönen, der Trunkenbolde und hysterische Frauen, bei denen der Mord an einem Kunsthändler die typischen Symptome der siebziger Jahre zum Vorschein bringe: "Sinnkrise, Sucht und Sektenwesen". Hardboiled-Prosa in poetischer Dichte und mit psychologischer Raffinesse - mehr kann sich die Rezensentin nicht wünschen.

© Perlentaucher Medien GmbH