Joe Shuster - Voloj, Julian
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Gemeinsam schufen Autor Jerry Siegel und der Zeichner Joe Shuster in den 1930er-Jahren die Figur Superman und sorgten damit für einen unvergleichlichen Boom an Superhelden. Doch glücklich wurde Shuster mit seiner Schöpfung nicht, wie seine mitreißende Lebensgeschichte zeigt. Der deutsche Autor Julian Voloj und der italienische Zeichner Thomas Campi zeigen eine etwas andere Art des "american way of life". …mehr

Produktbeschreibung
Gemeinsam schufen Autor Jerry Siegel und der Zeichner Joe Shuster in den 1930er-Jahren die Figur Superman und sorgten damit für einen unvergleichlichen Boom an Superhelden. Doch glücklich wurde Shuster mit seiner Schöpfung nicht, wie seine mitreißende Lebensgeschichte zeigt. Der deutsche Autor Julian Voloj und der italienische Zeichner Thomas Campi zeigen eine etwas andere Art des "american way of life".
  • Produktdetails
  • Carlsen graphic novel
  • Verlag: Carlsen
  • 2. Aufl.
  • Seitenzahl: 165
  • Altersempfehlung: ab 14 Jahren
  • Erscheinungstermin: 30. Mai 2018
  • Deutsch
  • Abmessung: 246mm x 177mm x 20mm
  • Gewicht: 608g
  • ISBN-13: 9783551769206
  • ISBN-10: 3551769206
  • Artikelnr.: 44905047
Autorenporträt
Voloj, Julian
Julian Voloj, geboren in Münster, lebt und arbeitet seit 2003 als Autor, Journalist und Fotograf in New York. In seinem fotografischen Schaffen widmet er sich vorwiegend Identitätsfragen und dem Umgang mit kulturellem Erbe. Als Autor hat Julian Voloj eine Reihe international erfolgreicher biografischer Graphic Novels vorgelegt. So erzählt er in "Joe Shuster. Der Vater der Superhelden" (mit Thomas Campi) über die Geburt der Popikone Superman, in "Ein Leben für den Fußball" (mit Marcin Podolec) die bewegte Geschichte von Oskar Rohr, der den FC Bayern München 1932 zur ersten deutschen Meisterschaft schoss und wirft in "Basquiat" (mit Søren Mosdal) einen Blick auf die stilprägende New Yorker Kunstszene der späten Siebziger- und frühen Achtzigerjahre.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Alex Rühle zeigt sich bewegt und empört zugleich in seiner Kritik zu Julian Volojs und Thomas Campis Graphic Novel: Denn was in "Joe Shuster" beschrieben und gezeichnet werde, sei nicht der Fantasie eines kulturpessimistischen Antikapitalisten entsprungen. Es handele sich leider um reale Geschichte, erklärt Rühle, und sie komme genau zum richtigen Zeitpunkt, denn es geht um Superman und der wird im Jahr 2018 80 Jahre alt.  Noch mehr als um die fliegende Heldenfigur geht es allerdings um deren Erfinder Joe Shuster und Jerry Siegel. Die beiden jüdischen Einwanderer hatten die Figur in den Dreißiger Jahren entworfen und in ihr all ihre Hoffnungen und Träume einfließen lassen. Fünf Jahre später verkauften sie die Rechte für 130 Dollar und Joe Shuster musste anschließend zusehen, wie Superman einen unaufhaltsamen Höhenflug antrat, während er sich als Lieferant abstrampelte und schließlich sogar auf der Straße landete. Voloj und Campi haben hervorragend recherchiert, lobt Rühle: Sie erzählen die Geschichte des "tragischen Antihelden" Joe Shuster mit "quälender Genauigkeit", als individuelles Schicksal aber auch als beispielhaft dafür, wie es in der Comicindustrie des 20. Jahrhunderts zuging, lesen wir. Ihr Buch ist mehr als nur eine anrührende Dokumentation, schließt der Kritiker.

© Perlentaucher Medien GmbH
"Feine Sache." Anke Kalau Ox-Fanzine 20181001