Afrikas Macher - Afrikas Entwickler (eBook, PDF) - Schaeffer, Ute
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  • Format: PDF


Afrika hat nicht eine, sondern mehrere Gegenwarten. Es ist an manchen Orten auf der Überholspur, woanders auf dem Weg zurück in eine soziale und politische Steinzeit. Viele Staaten Afrikas machen über Jahre entschlossene Schritte auf eine Demokratisierung zu und werden dann plötzlich in Diktatur und Anarchie zurückgeworfen. Und: das Navigationssystem für Afrikas Entwicklung liegt nicht in Europa oder in den USA, auch wenn dies westlichen Ideologen nicht passen wird. Afrika wird seine eigenen Wege gehen. Abseits der Hochglanzbilder, mitten im sozialen Alltag afrikanischer Gesellschaften - so…mehr

  • Geräte: PC
  • ohne Kopierschutz
  • eBook Hilfe
  • Größe: 11.61MB
  • FamilySharing(5)
Produktbeschreibung
Afrika hat nicht eine, sondern mehrere Gegenwarten. Es ist an manchen Orten auf der Überholspur, woanders auf dem Weg zurück in eine soziale und politische Steinzeit. Viele Staaten Afrikas machen über Jahre entschlossene Schritte auf eine Demokratisierung zu und werden dann plötzlich in Diktatur und Anarchie zurückgeworfen. Und: das Navigationssystem für Afrikas Entwicklung liegt nicht in Europa oder in den USA, auch wenn dies westlichen Ideologen nicht passen wird. Afrika wird seine eigenen Wege gehen. Abseits der Hochglanzbilder, mitten im sozialen Alltag afrikanischer Gesellschaften - so hat Ute Schaeffer den Kontinent bereist. Und von Fred, dem Unternehmer in Sambia, bis zu Mama Louise im Kongo Menschen getroffen, die etwas bewegen wollen: Gestalter und Macher, die für Afrikas Gesellschaften und ihren Weg in die Globalisierung stehen - von der Elfenbeinküste bis nach Agadez im Niger oder an Marokkos Grenze zu Algerien. Ein Buch, das die Geschichten hinter den Schlagzeilen erzählt, und das den Blick für die ungleichen afrikanischen Realitäten mit jeder Seite schärft.

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  • Produktdetails
  • Verlag: Brandes & Apsel Verlag
  • Seitenzahl: 248
  • Erscheinungstermin: 1. September 2014
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783955580964
  • Artikelnr.: 41427195
Autorenporträt
Ute Schaeffer, 43, ist Chefredakteurin der Deutschen Welle. Sie leitete bis 2011 die Programme für Afrika und Nahost des Deutschen Auslandsrundfunks. Schwerpunkte ihrer journalistischen Berichterstattung sind die europäische und deutsche Afrikapolitik, sowie Themen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit und zur politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Entwicklung in Afrika. Längere Auslandsaufenthalte führten sie u. a. in mehr als 30 Staaten Subsahara-Afrikas, in den Nahen Osten und die Golfstaaten, sowie nach Osteuropa.
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 30.04.2012

Tatkräftige Frauen

Afrika ist vielfältig; Afrika verändert sich; Afrikaner und Afrikanerinnen nehmen ihr Schicksal selbst in die Hand; Afrika ist keineswegs der Kontinent des Hungers, der Gewalt, der Naturkatastrophen und der Stagnation, wie ihn Öffentlichkeit und Medien weitgehend immer noch sehen: Dieses differenziertere Bild von Afrika sucht in jüngerer Zeit eine stattliche Reihe von Büchern, zumeist aus der Feder von Journalisten, zu vermitteln. Die Bauart dieser Publikationen ähnelt sich. Im Zentrum stehen Menschen aus diversen Schichten und Ländern, die den Aufbruch, aber auch die vielfältigen Probleme und Widersprüche der afrikanischen Gegenwart verkörpern. Mutige und tatkräftige Frauen sowie Vertreter einer oftmals noch sehr vage definierten "neuen Mittelklasse" sind in diesen Darstellungen in der Regel besonders präsent. Ute Schaeffer, Chefredakteurin der Deutschen Welle, hält sich in ihrem Reportagenband ebenfalls an dieses Muster. Herausgekommen ist ein Buch, das eindringliche Schilderungen ebenso wie allzu plakative Äußerungen enthält. Für letzteren Befund stehen Feststellungen wie: "Afrika steht vor einem tiefgreifenden Wandel. Nur die Richtung steht noch nicht fest." Zugleich gelingt es der Verfasserin, wesentliche Themen sehr plastisch zu schildern, etwa in ihrem Bericht über Tansania das Problem des "landgrabbing", also das Faktum, dass sich ausländische Investoren vermehrt wertvolles Agrarland unter den Nagel reißen. Zu Recht betont sie, der Norden solle nicht länger davon ausgehen, "dass er das Navigationssystem für Afrikas Entwicklung in den Händen hält". Die "Macher" des Kontinents schauen verstärkt auf China, Indien oder Brasilien. (Ute Schaeffer: "Afrikas Macher - Afrikas Entwickler". Reportagen zur afrikanischen Gegenwart. Brandes & Apsel Verlag, Frankfurt am Main 2012. 248 S., Abb., br., 24,90 [Euro].) eck

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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Tatkräftige Frauen

Afrika ist vielfältig; Afrika verändert sich; Afrikaner und Afrikanerinnen nehmen ihr Schicksal selbst in die Hand; Afrika ist keineswegs der Kontinent des Hungers, der Gewalt, der Naturkatastrophen und der Stagnation, wie ihn Öffentlichkeit und Medien weitgehend immer noch sehen: Dieses differenziertere Bild von Afrika sucht in jüngerer Zeit eine stattliche Reihe von Büchern, zumeist aus der Feder von Journalisten, zu vermitteln. Die Bauart dieser Publikationen ähnelt sich. Im Zentrum stehen Menschen aus diversen Schichten und Ländern, die den Aufbruch, aber auch die vielfältigen Probleme und Widersprüche der afrikanischen Gegenwart verkörpern. Mutige und tatkräftige Frauen sowie Vertreter einer oftmals noch sehr vage definierten "neuen Mittelklasse" sind in diesen Darstellungen in der Regel besonders präsent. Ute Schaeffer, Chefredakteurin der Deutschen Welle, hält sich in ihrem Reportagenband ebenfalls an dieses Muster. Herausgekommen ist ein Buch, das eindringliche Schilderungen ebenso wie allzu plakative Äußerungen enthält. Für letzteren Befund stehen Feststellungen wie: "Afrika steht vor einem tiefgreifenden Wandel. Nur die Richtung steht noch nicht fest." Zugleich gelingt es der Verfasserin, wesentliche Themen sehr plastisch zu schildern, etwa in ihrem Bericht über Tansania das Problem des "landgrabbing", also das Faktum, dass sich ausländische Investoren vermehrt wertvolles Agrarland unter den Nagel reißen. Zu Recht betont sie, der Norden solle nicht länger davon ausgehen, "dass er das Navigationssystem für Afrikas Entwicklung in den Händen hält". Die "Macher" des Kontinents schauen verstärkt auf China, Indien oder Brasilien. (Ute Schaeffer: "Afrikas Macher - Afrikas Entwickler". Reportagen zur afrikanischen Gegenwart. Brandes & Apsel Verlag, Frankfurt am Main 2012. 248 S., Abb., br., 24,90 [Euro].) eck

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