Unendlich mal unendlich mal mehr - Volden, Ingrid O.
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Bezaubernd, vielschichtig und in jeder Hinsicht außergewöhnlich ist dieser Debütroman für Kinder ab 10 Jahren.Petra liebt gerade Zahlen, denn die lassen sich teilen, ohne sie kaputt zu machen. Sie mag Fußball, ihren Kumpel Chris und ihre beste Freundin Melika. Was sie gar nicht mag, ist Wasser: dieses unkontrollierbare Etwas, das sich in alle möglichen Richtungen bewegt. Doch dann lernt sie Thomas kennen, den Propellerjungen aus dem Schwimmbad. Ihm zuliebe wagt sie sich sogar mit dem Kopf unter Wasser - und plötzlich ergibt alles einen Sinn.…mehr

Produktbeschreibung
Bezaubernd, vielschichtig und in jeder Hinsicht außergewöhnlich ist dieser Debütroman für Kinder ab 10 Jahren.Petra liebt gerade Zahlen, denn die lassen sich teilen, ohne sie kaputt zu machen. Sie mag Fußball, ihren Kumpel Chris und ihre beste Freundin Melika. Was sie gar nicht mag, ist Wasser: dieses unkontrollierbare Etwas, das sich in alle möglichen Richtungen bewegt. Doch dann lernt sie Thomas kennen, den Propellerjungen aus dem Schwimmbad. Ihm zuliebe wagt sie sich sogar mit dem Kopf unter Wasser - und plötzlich ergibt alles einen Sinn.

  • Produktdetails
  • Verlag: Thienemann In Der Thienemann-Esslinger Verlag Gmbh
  • Originaltitel: Alt som teller
  • 2. Aufl.
  • Seitenzahl: 176
  • Altersempfehlung: ab 10 Jahren
  • Erscheinungstermin: 13. September 2018
  • Deutsch
  • Abmessung: 211mm x 152mm x 22mm
  • Gewicht: 369g
  • ISBN-13: 9783522184618
  • ISBN-10: 3522184610
  • Artikelnr.: 52292326
Autorenporträt
Ovedie Volden, Ingrid
Ingrid Ovedie Volden, 1981 geboren, hat Politikwissenschaften studiert und ist seit mehreren Jahren als Musikkritikerin tätig. Ihr Debütroman "Alt som teller" ("Unendlich mal, unendlich mal mehr") wurde in ihrem Heimatland Norwegen sehr positiv aufgenommen und ist bereits nach Schweden, Dänemark, Färöern und Russland verkauft worden.
Rezensionen

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 01.03.2019

Brausepulver
im Herzen
Nichts ist perfekt,
nicht die Liebe oder die Zahl Pi
Es gibt Bücher, die nehmen einen mit den ersten Worten gefangen. Ingrid O. Voldens Kinderbuch-Debüt „Unendlich mal unendlich mal mehr“ ist so ein Buch.
Mit ihrer alleinerziehenden schwedischen Mutter lebt Petra in dem kleinen norwegischen Dorf Snekkerstad. Sie spielt Fußball. Sie liebt Gruks, das sind sehr spezielle, kurze Aphorismen – und Zahlen. Aber nur die geraden! Ungerade Zahlen bringen Unglück. Deshalb kämmt sie sich ihre Haare fünf Mal auf der linken Seite und fünf Mal auf der rechten und isst nur eine gerade Anzahl Butterbrote. Auch sonst macht die Zwölfjährige vieles ein bisschen anders. Schuhe müssen bei ihr immer ordentlich in einer Reihe stehen. Und seitdem sie im Eis eingebrochen ist, ist Wasser auch nicht mehr ihr Element. Wäre ihr bester Freund Chris damals nicht gewesen, wäre sie ertrunken.
Als Petra im Mathematik-Unterricht die Zahl Pi kennenlernt, bringt sie das völlig aus dem Gleichgewicht. Eine Zahl, die kein Ende hat, „ist gar keine richtige Zahl. Sie ist unvollständig und unperfekt“ – allein bei der Vorstellung wird Petra so schwindelig, dass sie beim Schulpsychologen landet. Der erklärt ihr, was es mit magischen Gedanken auf sich hat, trägt ihr auf, die Zahl Pi bis auf 20 Stellen nach dem Komma auswendig zu lernen und schwimmen zu gehen, um ihre Angst vor dem Wasser zu überwinden. Im Schwimmbad lernt Petra dann den „Propellerjungen“ kennen: Thomas ist „neu und unheimlich süß, und er schwimmt schneller als alle anderen zusammen“. Viel wichtiger aber ist, dass es Petra in seiner Nähe so gut geht wie noch nie. Dass sie vor lauter Brausepulver im Herzen ihre beiden besten Freunde, den stotternden Chris und das Flüchtlingsmädchen Melinka, sträflich vernachlässigt, wird ihr erst bewusst, als Chris nichts mehr mit ihr zu tun haben will und Melinka um ein Haar eine große Dummheit begeht, weil sie sich solche Sorgen um ihren großen Bruder macht. Der liegt nach mehreren Versuchen, den Ärmelkanal zu durchschwimmen, in Calais im Krankenhaus.
In kurzen Kapiteln und einfach strukturierten Sätzen, die auch weniger geübte Leser gut bewältigen können, erzählt Ingrid O. Volden in einer zugleich klaren und doch sehr bildhaften Sprache vom Anders- und Unperfektsein, das doch oft viel Schönes birgt. Von innigen Freundschaften und einer ersten, scheuen Liebe. (ab 10 Jahre)
ANDREA DUPHORN
Ingrid O. Volden: Unendlich mal unendlich mal mehr. Aus dem Norwegischen von Nora Pröfrock. Thienemann Verlag, Stuttgart 2018. 176 Seiten, 12,99 Euro.
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"Es gibt Bücher, die nehmen einen mit den ersten Worten gefangen. Ingrid O. Voldens Kinderbuch-Debüt 'Unendlich mal unendlich mal mehr' ist so ein Buch." Andrea Duphorn Süddeutsche Zeitung 20190301