Theorien abweichenden Verhaltens 2.
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Abweichende und kriminelle Handlungen gewinnen wissenschaftlich und gesellschaftlich an Bedeutung. Gewalt an Schulen, terroristische Aktionen oder Kindstötungen sind nur einige extreme Beispiel hierfür.
Im letzten Viertel des 20. Jahrhunderts hat sich in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Thema gezeigt, dass die älteren sozialwissenschaftlichen Theorien weder hinsichtlich ihrer Erklärungskraft noch in Bezug auf die praktische Umsetzung ihrer Erkenntnisse immer befriedigen konnten. Dieses utb informiert darüber, welche neuen Ansätze in den letzten Jahrzehnten entstanden, um…mehr

Produktbeschreibung
Abweichende und kriminelle Handlungen gewinnen wissenschaftlich und gesellschaftlich an Bedeutung. Gewalt an Schulen, terroristische Aktionen oder Kindstötungen sind nur einige extreme Beispiel hierfür.

Im letzten Viertel des 20. Jahrhunderts hat sich in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Thema gezeigt, dass die älteren sozialwissenschaftlichen Theorien weder hinsichtlich ihrer Erklärungskraft noch in Bezug auf die praktische Umsetzung ihrer Erkenntnisse immer befriedigen konnten. Dieses utb informiert darüber, welche neuen Ansätze in den letzten Jahrzehnten entstanden, um abweichendes Verhalten besser erklären und verstehen zu können.

Das didaktisch aufbereitete Buch ist ideal als Lehrbuch geeignet.

Das Buch setzt die Darstellung in dem Standardwerk Theorien abweichenden Verhaltens I fort, das sich mit den "klassischen" Theorien befasst (utb 740).
  • Produktdetails
  • UTB Uni-Taschenbücher .1774
  • Verlag: Utb; Fink (Wilhelm
  • Artikelnr. des Verlages: 1774
  • 4., überarb. Aufl.
  • Seitenzahl: 411
  • Erscheinungstermin: 14. August 2017
  • Deutsch
  • Abmessung: 218mm x 151mm x 27mm
  • Gewicht: 623g
  • ISBN-13: 9783825247225
  • ISBN-10: 3825247228
  • Artikelnr.: 47079803
Autorenporträt
Prof. Dr. Siegfried (em.) Lamnek lehrte Soziologie an der Universität Eichstätt.
Inhaltsangabe
Vorwort zur 4. Auflage 11

Vorbemerkung 13

1. Moderne Ansätze als Paradigmenwechsel? 15

1.1 Die radikale Kriminologie im angelsächsischen Sprachraum 15

1.1.1 Die Absetzung von der traditionellen Kriminologie 16

1.1.2 Die Wurzeln der radikalen Kriminologie 18

1.1.3 Wirkungsgeschichte der radikalen Kriminologie 23

1.1.4 Radikale Kriminologie und gesellschaftliche Praxis 25

1.2 Die kritische Kriminologie in der Bundesrepublik 28

1.2.1 Die Zurückweisung der Grundannahmen ätiologischer Theorien 29

1.2.2 Die theoretischen Wurzeln der kritischen Kriminologie 30

1.2.3 Die kritische Kriminologie in ihren zentralen Aussagen 31

1.2.4 Kritische Kriminologie und gesellschaftliche Praxis 41

1.3 Soziale Kontrolle als zentraler Gegenstand der neuen Kriminologie 44

1.3.1 Denktraditionen sozialer Kontrolle 45

1.3.2 Kontrollstile 46

1.3.3 Organisationsformen sozialer Kontrolle 48

1.3.4 Trends der sozialen Kontrolle 50

2. Der handlungstheoretische Ansatz nach Haferkamp 53

2.1 Devianz als soziales Handeln 53

2.1.1 Das soziale Handeln 53

2.1.2 Konformität und Devianz - zwei Formen sozialen Handelns 54

2.1.3 Die Ebenen der Abweichung in ausdifferenzierten Gesellschaften 55

2.1.4 Eine Begründung für abweichendes Verhalten über die Genese des Selbst 57

2.2 Norm und Handeln 59

2.2.1 Die Bewertung von Normen in den Theorien 60

2.2.2 Die Bedeutung von Normen für das Handeln 62

2.2.3 Die Verbindung normativer und interpretativer Richtungen 64

2.3 Der Prozess der Normsetzung durch Macht und Herrschaft 68

2.3.1 Die Bedeutung von Mängellagen 72

2.3.2 Vermittlung und Institutionalisierung der Forderungen 73

2.3.3 Von der Aushandlung zur Setzung 75

2.3.4 Die Motivation zur Kontrolle übertragender institutionalisierter Handlungen 77

2.4 Konformes und abweichendes Handeln in der Mehrgruppengesellschaft 81

2.4.1 Die Gesellschaft - ein kohärentes System von Subgruppen? 82

2.4.2 Das Mitdefinieren der Situation der "Anderen" 83

2.4.3 Die Inklusivsysteme als "In-groups" 84

2.4.4 Die Gründung alternativer Inklusivsysteme 85

2.5 Kriminalisierung und Entkriminalisierung - Instrumente im Konflikt sozialer Gruppen 88

2.5.1 Zur Setzung von (Straf-)Rechtsnormen 89

2.5.2 Die Absicherung von Machtpositionen 90

2.5.3 (Ent-)Kriminalisierung unter dem Aspekt von Macht und Herrschaft 91

2.5.4 Das Diebstahlsverbot und andere Beispiele 92

3. Das Konzept der Selbstkontrolle nach Gottfredson und Hirschi 96

3.1 Die theoretischen Wurzeln des Selbstkontrollkonzepts 96

3.1.1 Die klassischen Theorien 97

3.1.2 Die "positivistischen" Theorien 101

3.2 Das Selbstkontrollkonzept als eine "Allgemeine Theorie der Kriminalität" 110

3.3 Sozialisation und Selbstkontrolle 120

3.3.1 Delinquenz als Ergebnis von Störungen in der Sozialisation 121

3.3.2 Einige korrelierende Faktoren für Delinquenz 124

3.4 Aspekte einer kritischen Würdigung: Selbstkontrolle als "neokonservative Pädagogik"? 129

4. Die materialistisch-interaktionistische Kriminologie nach Gerlinda Smaus 135

4.1 Die theoretischen Voraussetzungen 135

4.1.1 Kritik am interpretativen Paradigma 136

4.1.2 Kritik an marxistischen Theorien 138

4.1.3 Vereinbarkeit des scheinbaren Paradoxons 139

4.1.4 Die Theorie der Strukturierung von Giddens 141

4.2 Die Anwendung auf die Kriminologie 142

4.2.1 Struktur 144

4.2.2 Strukturierung 146

4.3 Grundlegende Spezifika des materialistisch interaktionistischen Ansatzes 148

4.4 Die Unterscheidung zu anderen Ansätzen 149

4.4.1 Unterscheidung zu ätiologischen Ansätzen 150

4.4.2 Unterscheidung zum Labeling Approach 151

4.4.3 Unterscheidung zu marxistischen Ansätzen 152

4.5 Die feministische Perspektive 154

4.6 Beurteilung der materialistisch-interaktionistischen Kriminologie 160

4.6.1 Inhaltliche Würdigung 160

4.6.2 Transformation der Theorie in die Praxis 162

5. Die Rational Choice-The