Antigone / König Ödipus - Sophokles
7,00 €
versandkostenfrei*

inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
0 °P sammeln

    Broschiertes Buch

"Ungeheuer ist viel. Doch nichts ungeheurer als der Mensch." Der unbeugsame Fundamentalismus in der 'Antigone', die zerstörerische Selbsterkenntnis des 'Ödipus' - Sophokles beschreibt in den blutigen Ereignissen seiner Dramen die Gefahren menschlicher Freiheit innerhalb der gesellschaftlichen Ordnung. Die vitale Vieldeutigkeit seiner Figuren, die zutiefst mitmenschlich sind und doch anmaßend alle Gesetze sprengen, war Vorbild für Bertolt Brecht, Igor Strawinski oder Carl Orff. Bis in die 1970er Jahre als politischer Widerstand inszeniert, sieht man in 'Antigone' seither vor allem den…mehr

Produktbeschreibung
"Ungeheuer ist viel. Doch nichts ungeheurer als der Mensch." Der unbeugsame Fundamentalismus in der 'Antigone', die zerstörerische Selbsterkenntnis des 'Ödipus' - Sophokles beschreibt in den blutigen Ereignissen seiner Dramen die Gefahren menschlicher Freiheit innerhalb der gesellschaftlichen Ordnung. Die vitale Vieldeutigkeit seiner Figuren, die zutiefst mitmenschlich sind und doch anmaßend alle Gesetze sprengen, war Vorbild für Bertolt Brecht, Igor Strawinski oder Carl Orff. Bis in die 1970er Jahre als politischer Widerstand inszeniert, sieht man in 'Antigone' seither vor allem den Geschlechterkampf.

Mit den Beiträgen zu beiden Werken aus Kindlers Literatur Lexikon.

Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der Zeitschrift für Literatur TEXT + KRITIK.
  • Produktdetails
  • Fischer Taschenbücher Bd.90035
  • Verlag: Fischer Taschenbuch
  • Originaltitel: Antigone / Oidipous tyrannos
  • Artikelnr. des Verlages: 1012365
  • Seitenzahl: 118
  • Erscheinungstermin: 3. März 2008
  • Deutsch
  • Abmessung: 191mm x 124mm x 15mm
  • Gewicht: 176g
  • ISBN-13: 9783596900350
  • ISBN-10: 3596900352
  • Artikelnr.: 23320719
Autorenporträt
Sophokles gilt als der größte der antiken griechischen Tragödiendichter. Seine erhaltenen Stücke, vor allem "Antigone" oder "Ödipus", sind auf den Bühnen der ganzen Welt zu sehen.
Sophokles wurde 495 v. Chr. in Kolonos bei Athen als Sohn des reichen Sophillos geboren. Er erhielt eine umfassende Ausbildung, erlernte das Harfenspiel und führte bei der Siegesfeier von Salamis als Vorsänger den Knabenchor an. Zeit seines Lebens blieb er Athen verbunden, wo er eine Reihe staatlicher Ämter innehatte. Großen Beitrag leistete er für die Entwicklung der griechischen Komödie. Gegenüber den Dramen des Aischylos führte Sophokles einige wichtige Neuerungen in die Tragödie ein. So setzte er an die Stelle der trilogischen Form selbständige und in sich abgeschlossene Einzeldramen.
Zudem führte er einen dritten Schauspieler ein und ermöglichte damit eine komplexere Handlung. Schließlich erhöhte er die Zahl der Chormitglieder auf 15 und verwendete als erster Dramatiker Kulissen. Sophokles war bereits zu Lebzeiten berühmt. Im jahre 406 v. Chr. starb er in Kolonos.