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Catan
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  • Nintendo DS

3 Kundenbewertungen

Klaus Teubers"Catan"hat bereits im Jahr seiner Erscheinung 1995 einen wahren Siegeszug angetreten und wurde gleich mehrfach ausgezeichnet. Im Laufe der Jahre haben sich die Catan-Spiele zu echten Klassikern entwickelt und werden von Millionen von Menschen weltweit gespielt.
Jetzt erscheint bei USM die originalgetreue Adaption des Brettspielklassikers für Nintendo DS. Die NDS-Version von"Catan"wurde in Zusammenarbeit mit Klaus Teuber, dem Urvater des Brettspiels, entwickelt, und bietet Spielspass für alle, vom Fan der ersten Stunde bis zum Neueinsteiger. Inhaltlich geht es, wie auch beim …mehr

Produktbeschreibung
Klaus Teubers"Catan"hat bereits im Jahr seiner Erscheinung 1995 einen
wahren Siegeszug angetreten und wurde gleich mehrfach ausgezeichnet. Im Laufe der Jahre haben
sich die Catan-Spiele zu echten Klassikern entwickelt und werden von Millionen von Menschen
weltweit gespielt.

Jetzt erscheint bei USM die originalgetreue Adaption des Brettspielklassikers für Nintendo DS. Die
NDS-Version von"Catan"wurde in Zusammenarbeit mit Klaus Teuber, dem Urvater des Brettspiels,
entwickelt, und bietet Spielspass für alle, vom Fan der ersten Stunde bis zum Neueinsteiger. Inhaltlich
geht es, wie auch beim Original, darum, die Vorherrschaft über Catan zu gewinnen. Zu diesem Zweck
werden Städte gegründet, Straßen gebaut und Güter getauscht. Die richtige Strategie spielt hierbei
die entscheidende Rolle."Catan"bietet acht verschiedene KI-Gegner mit unterschiedlicher Strategie und Spielstärke. Über die
Nintendo WiFi Connection lässt sich auch gegen zwei bis fünf menschliche Gegner zocken."Catan"ist
im Szenarien- oder im Kampagnen-Modus spielbar. Für Einsteiger gibt es eine Tutorial- Kampagne.
Der umfangreiche Catan- Almanach erläutert alle Begriffe und Bestandteile der Catan-Welt. Hier wird
z. B. erklärt, was es mit dem Räuber auf sich hat oder wie man eine Erz-Karte verwendet.
Systemvoraussetzungen
  • Nintendo DS
Autorenporträt
Klaus Teuber, geboren 1952, studierte Chemie. Nach dem Studium zweijährige Ausbildung zum Zahntechniker. 1990 Übernahme des väterlichen Dental-Labors zusammen mit zwei Kollegen. Bis 1999 Geschäftsführer, danach hauptberuflich als Spieleautor tätig. Klaus Teuber hat zwei Söhne und eine Tochter.
Während seiner Laufbahn hat Klaus Teuber den deutschen Preis "Spiel des Jahres" viermal gewonnen. Zusätzlich hat er zweimal den "Kinderspielpreis" und viermal den "Deutschen Spiele Preis" erhalten. 2010 wurde Klaus Teuber von der "As d'Or-Jury" in Cannes für sein Lebenswerk geehrt.
Rezensionen
Die Siedler von Catan, das Spiel des Jahres 1995, hat seit seinem Erscheinen bereits unzählige Spieleabende bereichert und dürfte den meisten Leuten ein Begriff sein. Nach diversen anderen Umsetzungen erreicht es nun auch Nintendos Erfolgs-Handheld. Erneut firmiert das Ganze hier schlicht als Catan, um Verwechslungen mit den bekannten Wuselhelden zu vermeiden.

Im Zentrum steht wie immer die Besiedelung der namensgebenden Insel, wo bis zu vier Anführer Ressourcen für ihre Dörfler horten. Diese Aktivitäten wurden diesmal sogar in eine Kampagne mit 16 Szenarien verpackt, welche Elemente des Hauptspiels und dessen Seefahrer-Erweiterung nutzen. Geschaffte Bereiche können im Freien Spiel beliebig oft wiederholt werden.

Ein Mini-Lexikon erläutert sämtliche dazugehörigen Begriffe, für völlige Einsteiger wäre ein spielbares Tutorial aber sicherlich noch hilfreicher gewesen - schließlich lernt es sich am leichtesten, wenn Regeln gleich in der Praxis erprobt werden. Wobei letztere den meisten Interessenten angesichts der Popularität von Catan wahrscheinlich ohnehin bekannt sind. Wenn ihr auch zu dieser Gruppe gehört, lest einfach ein Stück tiefer weiter, jetzt kommt nämlich erst mal eine knappe Zusammenfassung für Neulinge.

So geht´s

Auf einem variablen Spielplan aus sechseckigen Feldern versuchen bis zu vier Teilnehmer abwechselnd, eine vorgegebene Menge von Siegpunkten zu ergattern. Diese winken hauptsächlich für errichtete Siedlungen, die zu doppelt zählenden Städten ausgebaut werden. Auf den Feldern befinden sich Zahlenplättchen, die Größe der Zahlen symbolisiert ihre statistische Wahrscheinlichkeit beim Einsatz von zwei Würfeln.

Wer eine Ortschaft auf angrenzenden Kreuzungen sein Eigen nennt, erhält den abgebildeten Rohstoff, wenn die betreffende Augenzahl erzielt wird. Die Ressourcen benötigt man in diversen Kombinationen für Bauvorhaben und andere Aktionen. Falls jemand knapp bei Kasse ist, können den Mitspielern Angebote unterbreitet oder mit der 'Bank' nicht benötigte Waren gegen das gefragte Gut getauscht werden. Bei einer Sieben wird der gefürchtete Räuber auf ein Feld nach Wahl versetzt, um dort die Rohstoff-Erträge zu blockieren.

Sonder-Siegpunkte werden unter anderem für die längste durchgehende Straßenkette vergeben. Gekaufte Entwicklungskarten sorgen außerdem für unliebsame Überraschungen unter den Kontrahenten, wenn man ihnen z.B. sämtliche Ressourcen-Vorräte einer Art stiebitzt.

Bei der Seefahrer-Erweiterung sind Schiffe als Verbindung zwischen mehreren Unterinseln im Spiel, das fleißige Besiedeln von Hafenorten wird extra belohnt oder der Pirat kommt als Strauchdieb-Alternative zum Einsatz.

Teurer Mehrspielerspaß

In den interessanten Szenarien versprechen einige besondere Bedingungen zusätzliche Abwechslung. So herrscht z.B. Erzknappheit durch 'schlechte' Zahlen auf den Gebirgsfeldern, oder dichter Nebel verdeckt die Sicht aufs Gebiet, wo möglicherweise wertvolle Schätze warten. Da muss man sich stellenweise schon ein bisschen anstrengen und passende Strategien entwickeln, um der künstlichen Intelligenz ein Schnippchen zu schlagen. Leider besitzt Catan auch nur einen einzigen Schwierigkeitsgrad. Praktisch ist hingegen die Speicherfunktion mit vier Slots: Während des eigenen Zuges darf jederzeit das Spiel gesichert und im Fall des Scheiterns von der betreffenden Stelle neu angegangen werden.

Trotz pfiffiger KI geht doch nichts über eine Partie mit menschlichen Widersachern, allerdings benötigt dafür jeder Teilnehmer ein eigenes Exemplar - da dürfte es schwierig werden, Mitspieler zu finden. Immerhin ist der Spaß ja auch nicht ganz billig, etwa im Vergleich mit der wirklich guten Xbox Live-Variante, die schon für umgerechnet ca. 10€ zu haben ist.

Nein, ich tausche nicht

Über das Steuerkreuz kann die Ansicht etwas gezoomt, mit dem Touchpen der Bildausschnitt verschoben werden. Im Nu platziert man geschickt Häuschen und Straßen per Stylus auf dem zugegebenermaßen (hardwarebedingt) etwas mickrigen Spielfeld, wählt aus, welcher Gegner bestohlen werden soll, oder startet Tauschgeschäfte.

Womit wir bei einem weniger erfreulichen Thema wären: Die KI-Siedler sind bei ihren Handelsversuchen recht penetrant und starten oft mehrere Angebote hintereinander mit geringfügig veränderten Rohstoffen. Das wird lästig und erfordert ständiges Wegklicken der entsprechenden Fenster. Hier fehlt eine Funktion, um Tauschgeschäfte für diese Runde komplett abzulehnen.

Die rudimentäre Geschichte der Kampagne wird in Standbildern mit ansatzweise lustigem Text erzählt, das Spielgeschehen selbst richtet sich grafisch stark nach der Vorlage und kommt ohne schicke Animationen oder anderen Schnickschnack aus. Blökende Schafe und andere passende Geräusche untermalen die Rohstoff-Zuteilung. Die schöne Hintergrundmusik lässt mich irgendwie immer ans Auenland denken, wiederholt sich aber recht bald.

Fazit: Catan ist eine gelungene Umsetzung des Brettspielhits, die aber mit spielbarem Tutorial und wählbaren Schwierigkeitsgraden noch einsteigerfreundlicher hätte werden können. Dank der interessanten, teils kniffligen Kampagne kommen vor allem Einzelspieler auf ihre Kosten, zumal es schwer werden dürfte, Mitspieler mit eigenem Exemplar für den Multi-Karten-Mehrspielermodus zu finden.

Insgesamt erreicht der Handheld-Ableger nicht ganz die Klasse der sehr guten und im direkten Vergleich deutlich günstigeren XBLA-Variante (obwohl man dort auf die Seefahrer-Erweiterung verzichten muss), doch wer auch unterwegs dem Rohstoff-Raffen frönen will, darf gern zugreifen. Mit der ganzen Übung hat man dann vielleicht auch beim nächsten Spieleabend die Nase vorn ;)

Wertung: 75 von 100 Punkten

(Christina Schmitt/GameCaptain.de)
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Quelle/Copyright: Captain-Fantastic-Besprechung