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Wer hat's erfunden?
Von kühnen Ideen und großen Taten: Alex Capus zeichnet mit leichter Hand den Lebensweg von zehn großen Tüftlern und Erfindern nach. Ende 1886 notiert Julius Maggi das Rezept für ein Bouillon-Extrakt. Capus folgt ihm von den Anfängen bis zu seinem kurzen Lebensabend in den Armen einer schönen Pariserin. Er erzählt, wie aus dem Frankfurter Heinrich Nestle der Schweizer Henri Nestlé wurde und was ein Paar schicke Pariser Damenstiefelchen, die Carl Franz Bally 1850 seiner Frau von einer Geschäftsreise mitbrachte, mit dem Bau der weltweit größten Schuhfabrik zu tun hat. Sie…mehr

Produktbeschreibung
Wer hat's erfunden?

Von kühnen Ideen und großen Taten: Alex Capus zeichnet mit leichter Hand den Lebensweg von zehn großen Tüftlern und Erfindern nach. Ende 1886 notiert Julius Maggi das Rezept für ein Bouillon-Extrakt. Capus folgt ihm von den Anfängen bis zu seinem kurzen Lebensabend in den Armen einer schönen Pariserin. Er erzählt, wie aus dem Frankfurter Heinrich Nestle der Schweizer Henri Nestlé wurde und was ein Paar schicke Pariser Damenstiefelchen, die Carl Franz Bally 1850 seiner Frau von einer Geschäftsreise mitbrachte, mit dem Bau der weltweit größten Schuhfabrik zu tun hat. Sie und die sieben anderen hatten eines gemein: Sie alle waren ungestüm, hartnäckig, weltoffen - und hatten einen ausgeprägten Instinkt für Veränderungen und Neues.
  • Produktdetails
  • dtv Taschenbücher Bd.14597
  • Verlag: Dtv
  • Seitenzahl: 208
  • Erscheinungstermin: 13. Oktober 2017
  • Deutsch
  • Abmessung: 191mm x 121mm x 22mm
  • Gewicht: 230g
  • ISBN-13: 9783423145978
  • ISBN-10: 3423145978
  • Artikelnr.: 47730365
Autorenporträt
Alex Capus, geboren 1961 in Frankreich, studierte Geschichte, Philosophie und Ethnologie in Basel und arbeitete während und nach seinem Studium als Journalist und Redakteur bei verschiedenen Tageszeitungen und bei der Schweizer Depeschenagentur. 1994 veröffentlichte Alex Capus seinen ersten Erzählband, dem seitdem neun weitere Bücher mit Kurzgeschichten, historischen Reportagen und Romanen folgten. Capus verbindet sorgfältig recherchierte Fakten mit fiktiven Erzählebenen, in denen er die persönlichen Schicksale seiner Protagonisten einfühlsam beschreibt. Seine Bücher wurden in viele Sprachen übersetzt; für seine schriftstellerische Arbeit erhielt er zahlreiche Preise. Daneben hat Capus auch als kongenialer Übersetzer von Romanen des US-amerikanischen Autors John Fante gewirkt. Alex Capus lebt als freier Schriftsteller mit seiner Familie in Olten/Schweiz.
Rezensionen
"Von kühnen Ideen und grossen Taten: Alex Capus zeichnet mit leichter Hand den Lebensweg von zehn grossen Tüftlern und Erfindern nach."
Walliser Bote 26.10.2017

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Gute Geschichten spielen eben in der Vergangenheit, freut sich Rezensent Wolfgang Schneider über die erzählerischen Fähigkeiten des Autors. Diese mögen ja mitunter etwas altertümlich daher kommen, doch wenn sie vom Schlage eines Gottfried Keller seien, sei das doch "charmant". Aber nicht nur literarischen Charakter attestiert der Rezensent dem Autor, Alex Capus sei auch ein ausgewiesen guter Rechercheur. Über die Wirtschaftsgeschichte der Gründerzeit könne man hier einiges lernen. Besonders gut gefallen hat dem Rezensenten ein "Kabinettsstück" zum protestantischen Gottesstaat Schweiz im 18. Jahrhunderts. Hier sei das Geld gespart worden, auf dem das Schweizer Bankenwesen beruhe. Aus den zehn Porträts von Schweizer Fabrikanten könne man wiederum lernen, dass erfolgreiche Erfindungen meist zufällig, wenn nicht aus blanker Not entstünden. "Erheblicher Wille" vorausgesetzt, sowie die Bereitschaft, den weltlichen Lohn der Arbeit anderen zu überlassen. Die meisten Patriarchen der Schweizer Superfirmen von heute wie Maggi oder Nestle , berichtet der Rezensent, seien vorzeitig gestorben.

© Perlentaucher Medien GmbH
"Spannender und aufschlussreicher kann Wirtschaftsgeschichte nicht dargeboten werden." Tagesanzeiger

"Capus schreibt kurzweilig und vermittelt ganz nebenbei auch Zeitgeschichte." Brigitte

"Alex Capus hat eine wunderbare Doppelbegabung: er recherchiert nicht nur gut und genau, er kann auch verdammt gut erzählen. So werden unter seiner Feder all seine Fakten zu Geschichten mit Menschen aus Fleisch und Blut." Hessischer Rundfunk

"Alex Capus ist ein vorzüglicher Erzähler." Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

"Die Biografien sind schön zu lesen, kurz, amüsant und voller verrückter Geschichten." Handelsblatt

",Eine Frage der Zeit' wird mit Sicherheit wieder ein Bestseller. Capus geht unbeirrbar seinen Weg, aus historischen und politischen Topoi große humanistische Grundfragen abzuleiten, ohne jemals zu moralisieren. ,Eine Frage der Zeit' ist filigrane Literatur und dabei höchst unterhaltsam mit einem enormen Sog: Ein Buch zum Träumen, zum Schmunzeln, zum Nachdenken, das einem im Gedächtnis bleibt." Deutschlandradio Kultur

"Was Alex Capus interessiert, sind die ganz alten Themen: die Verheißungen und die Hindernisse des Glücks." Frankfurter Allgemeine Zeitung