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Ein Wald ist etwas ganz Besonderes, schon die Kelten und Germanen sahen in ihm den heiligen Hain, in der Romantik wurde er zum Spiegel unserer Seele, und noch heute ist der Wald ein Ort der Sehnsucht, der den Mythos der Geschichte atmet und lebt. Dem Fotografen Kilian Schönberger gelingt es, die Aura des Waldes in stimmungsvolle Bilder zu verwandeln, reisen Sie mit ihm auf den Spuren der Kulturgeschichte der Wälder Mitteleuropas von den Küsten bis zu den Alpengipfeln und lassen Sie sich von der Vielfalt unserer Waldwelten verzaubern…mehr

Produktbeschreibung
Ein Wald ist etwas ganz Besonderes, schon die Kelten und Germanen sahen in ihm den heiligen Hain, in der Romantik wurde er zum Spiegel unserer Seele, und noch heute ist der Wald ein Ort der Sehnsucht, der den Mythos der Geschichte atmet und lebt. Dem Fotografen Kilian Schönberger gelingt es, die Aura des Waldes in stimmungsvolle Bilder zu verwandeln, reisen Sie mit ihm auf den Spuren der Kulturgeschichte der Wälder Mitteleuropas von den Küsten bis zu den Alpengipfeln und lassen Sie sich von der Vielfalt unserer Waldwelten verzaubern
  • Produktdetails
  • Verlag: Frederking & Thaler
  • Artikelnr. des Verlages: 16229
  • 1. Auflage
  • Seitenzahl: 320
  • Erscheinungstermin: 20. September 2017
  • Deutsch
  • Abmessung: 384mm x 299mm x 42mm
  • Gewicht: 4141g
  • ISBN-13: 9783954162291
  • ISBN-10: 3954162296
  • Artikelnr.: 48105095
Autorenporträt
Schönberger, Kilian§Kilian Schönberger, Diplom-Geograph, arbeitet seit 2013 als freier Architektur- und Landschaftsfotograf. Seine Bilder wollen nicht nur reine Naturdokumente sein, sondern gleichzeitig visuell erlebbare Räume. Sein Ziel ist es, die Augen des Betrachters für die Wahrnehmung des Besonderen sowohl im scheinbar Alltäglichem als auch im Verborgenem zu öffnen. Für das Buchprojekt »Sagenhaftes Deutschland"« bei Frederking & Thaler begab sich Kilian Schönberger ein Jahr lang auf eine Reise quer durch Deutschland. Rund 70 000 Kilometer legte er dafür in den vergangenen Monaten zurück. Die Suche nach den passenden Motiven führte ihn in alle Winkel des Landes. Seine außergewöhnlich stimmungsvollen Bilder präsentiert er auch in Ausstellungen.
Rezensionen

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 08.02.2018

REISEBUCH
Bäume mit
Charakter
Ein bemerkenswerter Bildband
über deutsche Wälder
Den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen: Diese sprichwörtliche Gefahr, das Wesentliche aus dem Blick zu verlieren, besteht gerade auch bei der Waldfotografie. Es ist viel einfacher, einzelne Bäume oder Kleingruppen zu porträtieren, als den Wald als Organismus, eben als Ganzes zu zeigen. Immer erscheinen einzelne Bäume zu dominant, passt das Licht nicht, lässt sich überhaupt in einem einzigen Bild nicht festhalten, was das Auge beim Umherschweifen als Gesamteindruck wahrnimmt.
Insofern ist Kilian Schönberger mit „Waldwelten“ ein bemerkenswerter Band gelungen. Der Fotograf bringt die Geduld auf und die Erfahrung mit, an den richtigen Orten zu sein und auf den perfekten Moment zu warten. Oft sind das die Morgenstunden, wenn die Sonne den Wäldern unter den Saum schlüpft und die Feuchtigkeit in Nebel verwandelt. Auf diesen Bildern sieht man tatsächlich Wälder und nicht primär Bäume.
Der Band zeigt auch andere Szenerien, etwa Küstenwälder an der Ostsee. Doch gehören in Deutschland insbesondere der Wald und die Mittelgebirge untrennbar zusammen, was schon Namen wie Bayerischer Wald oder Schwarzwald nahelegen. Schönberger erforscht mit der Kamera die Strukturen all dieser Wälder, die nicht willkürlich sind, sondern durch menschliche Eingriffe und vor allem die klimatischen und geologischen Bedingungen geprägt werden. Mitunter entstehen beinahe grafische Muster. Schönberger abstrahiert die Wälder aber nie so weit in seinen Fotografien, dass man ihre Vitalität (oder auch Verletzlichkeit) aus den Augen verliert. Sondern schält aus der Dynamik des Wuchses den jeweiligen Charakter heraus.
STEFAN FISCHER
Kilian Schönberger: Waldwelten. Verlag Frederking & Thaler, München 2017. 320 Seiten, 98 Euro.
Wenn der Ostwind Schnee am Großen Arber im Bayerischen Wald anweht und sich Raureif bildet, werden im Volksmund aus Bäumen Figuren: die Arbermandl.
Foto: Kilian Schönberger
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"Man muss sich Zeit nehmen für diesen Band und die Bilder auf sich wirken lassen - beim nächsten Waldspaziergang wird man Bäume garantiert mit anderen Augen sehen!" BILD online