Kriegsenkel - Bode, Sabine
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Bewertung von Tina aus Tdf.Strand

Ein gut recherchiertes und mit Herz und Verstand geschriebenes Buch. Plötzlich versteht man... Sehr zu empfehlen


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Die Kriegsvergangenheit zeigt auch heute noch in vielen Familien Spuren, bis in die zweite und dritte Generation hinein. Jetzt meldet sich die Generation der Kinder der Kriegskinder zu Wort. Sie sind in den Zeiten des Wohlstands aufgewachsen. Noch ist es ein völlig neuer Gedanke, sich vorzustellen, ihre tief sitzende Verunsicherung könnte von den Eltern stammen, die ihre Kriegserlebnisse nicht verarbeitet haben.
Die Kriegsvergangenheit zeigt auch heute noch in vielen Familien Spuren, bis in die zweite und dritte Generation hinein. Jetzt meldet sich die Generation der Kinder der Kriegskinder
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Produktbeschreibung
Die Kriegsvergangenheit zeigt auch heute noch in vielen Familien Spuren, bis in die zweite und dritte Generation hinein. Jetzt meldet sich die Generation der Kinder der Kriegskinder zu Wort. Sie sind in den Zeiten des Wohlstands aufgewachsen. Noch ist es ein völlig neuer Gedanke, sich vorzustellen, ihre tief sitzende Verunsicherung könnte von den Eltern stammen, die ihre Kriegserlebnisse nicht verarbeitet haben.

Die Kriegsvergangenheit zeigt auch heute noch in vielen Familien Spuren, bis in die zweite und dritte Generation hinein. Jetzt meldet sich die Generation der Kinder der Kriegskinder zu Wort. Ein Buch, das den "Kriegsenkeln" hilft, sich selbst besser zu verstehen.

Als Friedenskinder sind sie in den Zeiten des Wohlstandes aufgewachsen. Es hat ihnen an nichts gefehlt. Oder doch? Die Generation der zwischen 1960 und 1975 Geborenen hat mehr Fragen als Antworten: Wieso haben viele das Gefühl, nicht genau zu wissen, wer man ist und wohin man will? Wo liegen die Ursachen für diese diffuse Angst vor der Zukunft? Weshalb bleiben so viele von ihnen kinderlos? Noch ist es für sie ein völlig neuer Gedanke, sich vorzustellen, ihre tief sitzende Verunsicherung könnte von den Eltern stammen, die ihre Kriegserlebnisse nicht verarbeitet haben. Ist es möglich, dass eine Zeit, die über 60 Jahre zurückliegt, so stark in ihr Leben als nachgeborene Kinder hineinwirkt?
  • Produktdetails
  • Verlag: Klett-Cotta
  • 25. Aufl.
  • Seitenzahl: 303
  • Erscheinungstermin: 20. Juli 2015
  • Deutsch
  • Abmessung: 190mm x 114mm x 25mm
  • Gewicht: 214g
  • ISBN-13: 9783608948080
  • ISBN-10: 3608948082
  • Artikelnr.: 38126272
Autorenporträt
Bode, Sabine
Sabine Bode lebt als freie Journalistin in Köln, schreibt Sachbücher und arbeitet für die Kulturredaktionen des Hörfunks von WDR und NDR.
Inhaltsangabe
Vorwort und Dank 1. KAPITEL Gespenster aus der Vergangenheit Familienweihnachten als Pflichtveranstaltung Klagen über Eltern Überdosis NS -Geschichte Flüchtlingshintergrund Kein Mut zur Familiengründung Die Kriegsenkel melden sich zu Wort Wie aus Tätern Opfer wurden Woher kommt der "Nebel"? Eine ostdeutsche Geschichte Das Nachbeben 2. KAPITEL Wem es zu gut geht, den bestraft das Leben Ein Seminar für Kinder der Kriegskinder? Sein Vater brauchte Dauerstress Auf der Suche nachVorbildern Woher kam der neurotische Umgang mit Geld? Kapitulation kurz vor dem Examen Die Mutter gönnte ihm keine Geheimnisse Das Massaker von Aussig an der Elbe Großvaters "verlorenes Paradies" Ich muss keine Frau mehr retten 3. KAPITEL Die Burgfamilie Freundliche und gut erzogene Töchter Essstörungen Zwei ungleiche Schwestern Erfolgreiche Bogenschützin Schulversagerinnen Mama nahm alles hin Dia gnose Bulimie Ich bin doch deine Tochter, Mama! 4. KAPITEL Der lange Weg zur eigenen Identität Ein Fest mit Bergmannstradition Frisch verliebt Du weißt gar nicht, wie gut du es hast Als sie ihren fröhlichen Vater verlor Ein fürsorglicher Ehemann Was ist emotionale Offenheit? Ein neues Ziel:Abitur Der jugendliche Sohn rastet aus Der letzte Schritt in die Freiheit 5. KAPITEL Die Spätzünderin Ein Dauerproblem Unsere Beziehung ist grottenschlecht. Sie litt unter dem beruflichen Niveau Erst Streit - dann drei Tage Schweigen Tote Babys am Straßenran Verwandte von den Nazis ermordet 6. KAPITEL Das Böse Familienforschung im Fernsehen Verletzte Integrität Opa war doch ein Nazi Vater und Sohn im Dauerstreit "Nazis", " KZ " und " SS " - was ging mich das an? Macht über den Vater Lehrer in die Enge treiben Tränen und Scheidung Die Sache mit dem jüdischen Friedhof Von Schandtaten wollte ich nichts hören Genickschuss! Ein einfacher Hilfsarbeiter. Amerika - meine Rettung Eine neue Familie Die große Trauer 7. KAPITEL Sohn im Schatten Marathon auf der Theaterbühne Wenn Kinder eine leichte Beute sind Vergewaltigungen ... aber meine Seele war gestorben Tabu Königsberg Die Fassade einer intakten Ehe Todesursache unbekannt Familie auf dem Prüfstand 8. KAPITEL Der Wehrlose Ein vielseitiger Autor Misstrauen und Missgunst Ein Versöhnungskind? Er war ein Einzelgänger Hohe moralische Ansprüche Die Konkurrenz der Kranken Eine unstillbare Sehnsucht nach Trost 9. KAPITEL Leben lernen Ein empörter Brief Mutter war furchtbar verklemmt Eine übergroße Bescheidenheit. Balkone wie Schießscharten Sich mit Geld betäuben Wie sich Schatten verflüchtigen 10. KAPITEL Kinderladen-Kinder Ein Rückblick auf 1968 Ungereimtheiten Was läuft bei ihr schief? Kinder, die alles dürfen Der Wutanfall eines Zwergs Adlig und antikapitalistisch Die neuen Normen der WG Eine Pubertät unter Beobachtung Das Amerika-Desaster Zwei Jahre ohne Kontakt zur Mutter Ich habe meine Kindheit genossen Zwei Wunder 11. KAPITEL Nebel im Kopf Im Kinderbett kam die Angst Zwangshandlungen Neue Eltern braucht das Land! Hinter dicken Mauern Angst vor dem Atomkrieg Schneller, die Russen kommen Auch der Vater schien zu pubertieren Selbstverletzungen einer Jugendlichen Gewaltrausch während einer Therapiestunde Folgenreiches Schwarz-Weiß-Muster Die Kriegsängste der Mutter geträumt 12. KAPITEL Grenzen ziehen Ein später Vater Familienklima: "Eine stillstehende graue Sauce" Aufwachsen ohne eigenes Zimmer Meditation mit grauweißen Fliesen Ein bisschen Punk Der Fernseher bleibt an Ich bin doch ihr Sohn! Vorsicht - heiße Herdplatte! Eine Tochter auf Distanz Der Vater war noch im Krieg Vorurteile ge gen über Polen und Russen Alles, was schön und gut ist, wird zerstört Ähnlichkeiten mit der eigenen Mutter Des lieben Gottes Lieblingskind Kein Kontakt mehr zu den Eltern Eine typische Suchtfamilie Sie wollte die Mutter retten Als Säuglinge dressiert wurden Das brüllende Kind D

Vorwort und Dank

1. KAPITEL Gespenster aus der Vergangenheit

Familienweihnachten als Pflichtveranstaltung
Klagen über Eltern
Überdosis NS -Geschichte
Flüchtlingshintergrund
Kein Mut zur Familiengründung
Die Kriegsenkel melden sich zu Wort
Wie aus Tätern Opfer wurden
Woher kommt der "Nebel"?
Eine ostdeutsche Geschichte
Das Nachbeben

2. KAPITEL Wem es zu gut geht, den bestraft das Leben

Ein Seminar für Kinder der Kriegskinder?
Sein Vater brauchte Dauerstress
Auf der Suche nachVorbildern
Woher kam der neurotische Umgang mit Geld?
Kapitulation kurz vor dem Examen
Die Mutter gönnte ihm keine Geheimnisse
Das Massaker von Aussig an der Elbe
Großvaters "verlorenes Paradies"
Ich muss keine Frau mehr retten

3. KAPITEL Die Burgfamilie

Freundliche und gut erzogene Töchter
Essstörungen
Zwei ungleiche Schwestern
Erfolgreiche Bogenschützin
Schulversagerinnen
Mama nahm alles hin
Dia gnose Bulimie
Ich bin doch deine Tochter, Mama!

4. KAPITEL Der lange Weg zur eigenen Identität

Ein Fest mit Bergmannstradition
Frisch verliebt
Du weißt gar nicht, wie gut du es hast
Als sie ihren fröhlichen Vater verlor
Ein fürsorglicher Ehemann
Was ist emotionale Offenheit?
Ein neues Ziel:Abitur
Der jugendliche Sohn rastet aus
Der letzte Schritt in die Freiheit

5. KAPITEL Die Spätzünderin
Ein Dauerproblem
Unsere Beziehung ist grottenschlecht.
Sie litt unter dem beruflichen Niveau
Erst Streit - dann drei Tage Schweigen
Tote Babys am Straßenran
Verwandte von den Nazis ermordet

6. KAPITEL Das Böse

Familienforschung im Fernsehen
Verletzte Integrität
Opa war doch ein Nazi
Vater und Sohn im Dauerstreit
"Nazis", " KZ " und " SS " - was ging mich das an?
Macht über den Vater
Lehrer in die Enge treiben
Tränen und Scheidung
Die Sache mit dem jüdischen Friedhof
Von Schandtaten wollte ich nichts hören
Genickschuss!
Ein einfacher Hilfsarbeiter.
Amerika - meine Rettung
Eine neue Familie
Die große Trauer

7. KAPITEL Sohn im Schatten

Marathon auf der Theaterbühne
Wenn Kinder eine leichte Beute sind Vergewaltigungen
... aber meine Seele war gestorben
Tabu Königsberg
Die Fassade einer intakten Ehe
Todesursache unbekannt
Familie auf dem Prüfstand

8. KAPITEL Der Wehrlose

Ein vielseitiger Autor
Misstrauen und Missgunst
Ein Versöhnungskind?
Er war ein Einzelgänger
Hohe moralische Ansprüche
Die Konkurrenz der Kranken
Eine unstillbare Sehnsucht nach Trost

9. KAPITEL Leben lernen

Ein empörter Brief
Mutter war furchtbar verklemmt
Eine übergroße Bescheidenheit.
Balkone wie Schießscharten
Sich mit Geld betäuben
Wie sich Schatten verflüchtigen

10. KAPITEL Kinderladen-Kinder

Ein Rückblick auf 1968 Ungereimtheiten
Was läuft bei ihr schief? Kinder, die alles dürfen
Der Wutanfall eines Zwergs
Adlig und antikapitalistisch
Die neuen Normen der WG
Eine Pubertät unter Beobachtung
Das Amerika-Desaster
Zwei Jahre ohne Kontakt zur Mutter
Ich habe meine Kindheit genossen
Zwei Wunder

11. KAPITEL Nebel im Kopf

Im Kinderbett kam die Angst
Zwangshandlungen
Neue Eltern braucht das Land!
Hinter dicken Mauern
Angst vor dem Atomkrieg
Schneller, die Russen kommen
Auch der Vater schien zu pubertieren
Selbstverletzungen einer Jugendlichen
Gewaltrausch während einer Therapiestunde
Folgenreiches Schwarz-Weiß-Muster
Die Kriegsängste der Mutter geträumt

12. KAPITEL Grenzen ziehen

Ein später Vater
Familienklima: "Eine stillstehende graue Sauce"
Aufwachsen ohne eigenes Zimmer
Meditation mit grauweißen Fliesen
Ein bisschen Punk
Der Fernseher bleibt an
Ich bin doch ihr Sohn!
Vorsicht - heiße Herdplatte!
Eine Tochter auf Distanz
Der Vater war noch im Krieg
Vorurteile ge gen über Polen und Russen
Alles, was schön und gut ist, wird zerstört
Ähnlichkeiten mit der eigenen Mutter
Des lieben Gottes Lieblingskind
Kein Kontakt mehr zu den Eltern
Eine typische Suchtfamilie
Sie wollte die Mutter retten
Als Säuglinge dressiert wurden
Das brüllende Kind
Der Unfall

13. KAPITEL Als die Hochzeit abgesagt wurde

Ein beharrliches Paar Sie könnten Geschwister sein
Ich bin stolz auf meine Eltern
Neubeginn im Rheinland
Der Abstieg einer Familie
Der Vater mied jede Prüfung
Früh geheiratet, schnell geschieden
Ankommen ist gefährlich!
Ein tiefes Gefühl von Verlorenheit
Großmutter schrieb im Luftschutzkeller
Was bedeutet das Schweigen in der Familie?
Forschungsprojekte nach dem 11. September 2001
Die Tochter durfte nicht studieren
Eltern im Dauerstreit
Führen Sie das Leben Ihrer Mutter?
Das Ultimatum
Schuldgefühle aushalten

14. KAPITEL Die Perspektive eines Kriegskindes

Mutter-Sohn-Beziehung
Ungewöhnliche Rollenverteilung
Ihr unverarbeitetes Trauma belastete den Sohn
Die Wahrnehmung des Anderen anerkennen
Traumabehandlung mit 15 Jahren Verspätung
Ungute Fürsorge

Bücher zum Thema
Anmerkungen
Rezensionen
»... In 14 spannenden Fallbeispielen legt Bode nun dar, wie die Beziehung zu ihren Eltern und das Schweigen über den Krieg diese Generation prägte.« (emotion, 4/2009)