Der Zahlen gigantische Schatten (eBook, PDF) - Taschner, Rudolf
Zur Bildergalerie
Statt 37,99 €**
29,99 €

inkl. MwSt.
**Preis der gedruckten Ausgabe (Gebundenes Buch)
Sofort per Download lieferbar
15 °P sammeln
  • Format: PDF


  • Geräte: PC
  • ohne Kopierschutz
  • eBook Hilfe
  • Größe: 13.04MB
Produktbeschreibung
Autorenporträt
Inhaltsangabe

- Pythagoras: Zahl und Symbol
- Bach: Zahl und Musik
- Hofmannsthal: Zahl und Zeit
- Descartes: Zahl und Raum
- Leibniz: Zahl und Logik
- Laplace: Zahl und Politik
- Bohr: Zahl und Materie
- Pascal: Zahl und Geist

Pythagoras Zahl und Symbol - Bach Zahl und Musik - Hofmannsthal Zahl und Zeit - Descartes Zahl und Raum - Leibniz Zahl und Logik - Laplace Zahl und Politik - Bohr Zahl und Materie - Pascal Zahl und Geist
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 01.12.2004

Geschichte des Rechnens
Ein Zahlenführer durch Raum und Zeit

Geometrie, jene mathematische Theorie, die sich mit der Beschreibung ebener und räumlicher Gebilde befaßt, bedeutet wortwörtlich Feldmeßkunst. Der Beginn der Geometrie scheint in den frühen Hochkulturen gelegen zu haben, auch wenn sich allerorts steinzeitliche Zeugen - wie die Steinkreisanlage Stonehenge im Süden Englands - finden, die gewisse geometrische Kenntnisse durchaus erahnen lassen. Ohne tieferes Wissen hätten aber etwa die Ägypter nicht ihre Pyramiden errichten können. Und schon allein die Zuteilung des Ackerbodens am Nilufer an die Bauern nach den alljährlichen Überschwemmungen hätte ohne genügend Geometrie nicht funktioniert. Denn hierfür war ein Verfahren erforderlich, mit dem sich Winkel von neunzig Grad schlagen ließen. Wie die Ägypter wahrscheinlich auf den rechten Winkel stießen, erklärt Rudolf Taschner in dem Buch "Der Zahlen gigantischer Schatten". Danach spannten sie eine Schnur, die sie in gleichen Abständen mit zwölf Knoten versehen hatten, so zu einem Dreieck, daß die drei Seiten jeweils drei, vier und fünf Strecken von einem Knoten zum nächsten lang waren. In acht Kapiteln versucht der Autor, einen geschichtlichen Abriß von der Entwicklung der Zahlen, des Rechnens und der höheren Mathematik zu geben. Dabei zeigt er auf, wo die Lehre von den Zahlen eine Rolle spielt - etwa in der Literatur, Musik, Logik, in den Naturwissenschaften, ja sogar in der Politik. Für jeden Gesichtspunkt steht ein bedeutender Mathematiker Pate, über dessen Ideen und Erkenntnisse ein Thema allgemein verständlich und reichlich illustriert beleuchtet wird.

mli

Rudolf Taschner: "Der Zahlen gigantischer Schatten". Vieweg Verlag, Wiesbaden 2004, 210 S., 39,90 Euro.

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
…mehr

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Friedrich Pukelsheim ist entzückt und weiß schon, was er demnächst öfters verschenken wird. Denn dieses Buch, macht er deutlich, ist keineswegs eine mathematische Fachstudie. Und es reduziert auch nicht die Welt auf quantitative Wertigkeiten, sondern zeigt - "gekonnt und pointiert" - welche faszinierende Rolle Zahlen in den verschiedensten Bereichen menschlicher Kultur und Geschichte, von der Politik bis zur Musik, spielen. Taschner ist ein kluger Mathematiker, aber er weiß auch spannend zu erzählen. Dazu hat er 163 Abbildungen zusammengestellt, die das Buch auch noch zu einer "Augenweide" machen. Alles gut also? Nicht ganz: Ein Index fehlt - bei den vielen Namen kein geringes Versäumnis.

© Perlentaucher Medien GmbH
"Das Zahlenkino des Doktor Taschner - ein faszinierendes Buch über die Rolle der Zahlen in der Kulturgeschichte. [...] Als Erstes wird Ihnen die opulente Ausstattung auffallen; als Zweites des Taschners gigantische Suada; und schließlich werden Sie merken, dass sich das Buch nicht leicht aus der Hand legen lässt. Es bietet Wellness für den Kopf." (Der Standard, 23./24.04.2005)

"Alles ist Zahl'. Dass damit keine banale Reduktion auf bloß Quantitatives gemeint sein kann, erscheint zwar offensichtlich. Aber nur wenigen Berufsmathematikern ist es vergönnt, das Offensichtliche der breiten Öffentlichkeit so gekonnt und pointiert zu vermitteln, wie Taschner es in seinem Buch gelingt. (...) Das Buch ist nicht nur ein Lesevergnügen, es ist auch eine Augenweide." (Neue Zürcher Zeitung, 22.12.2004)

"Das Buch kommt ohne Formeln und Fachjargon aus und ist für jeden interessierten Laien geeignet." (Die Welt, 20.01.2005)