Die Bekenntnisse - Rousseau, Jean-Jacques
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Von seinem Verleger um einen kurzen Lebensabriss gebeten, begann Rousseau 1765 zu schreiben - und hörte erst viele Jahre und Hunderte von Seiten später wieder auf. Was er dann an 'Bekenntnissen' zu Papier gebracht hatte, war so offen und ehrlich, so kritisch, selbstkritisch und auch mal böse, dass das Werk erst nach seinem Tod veröffentlicht wurde - es hätte dem Philosophen und Aufklärer zu viel Ärger eingebracht. Rousseau selbst meinte selbstbewusst über seine Autobiografie: 'Dies ist das einzige naturgetreue Abbild eines Menschen, das es gibt und das es je geben wird.'…mehr

Produktbeschreibung
Von seinem Verleger um einen kurzen Lebensabriss gebeten, begann Rousseau 1765 zu schreiben - und hörte erst viele Jahre und Hunderte von Seiten später wieder auf. Was er dann an 'Bekenntnissen' zu Papier gebracht hatte, war so offen und ehrlich, so kritisch, selbstkritisch und auch mal böse, dass das Werk erst nach seinem Tod veröffentlicht wurde - es hätte dem Philosophen und Aufklärer zu viel Ärger eingebracht. Rousseau selbst meinte selbstbewusst über seine Autobiografie: 'Dies ist das einzige naturgetreue Abbild eines Menschen, das es gibt und das es je geben wird.'
  • Produktdetails
  • Verlag: Anaconda
  • Seitenzahl: 795
  • Erscheinungstermin: April 2014
  • Deutsch
  • Abmessung: 193mm x 131mm x 48mm
  • Gewicht: 640g
  • ISBN-13: 9783730600191
  • ISBN-10: 3730600192
  • Artikelnr.: 38065427
Autorenporträt
Rousseau, Jean-JacquesJean-Jacques Rousseau, né le 28 juin 1712 à Genève et mort le 2 juillet 1778 à Ermenonville, est un écrivain, philosophe et musicien genevois francophone. Dans Les Confessions (rédigées entre 1765 et 1770, avec publication posthume en 1782 et 1789) et dans Les Rêveries du promeneur solitaire (écrites en 1776-1778, publiées en 1782), Rousseau se livre à une observation approfondie de ses sentiments intimes. Dans le domaine philosophique, la lecture en 1749 de la question mise au concours par l'Académie de Dijon : " le rétablissement des sciences et des arts a-t-il contribué à épurer ou à corrompre les moeurs ? " provoque ce qu'on appelle " l'illumination de Vincennes ". De là naissent les ouvrages qui inscrivent durablement Rousseau dans le monde de la pensée : le Discours sur les sciences et les arts (1750), le Discours sur l'origine et les fondements de l'inégalité parmi les hommes (1755) et Du contrat social (1762).Rousseau a influencé Kant qui avait un portrait de lui pour seul ornement de son bureau. L'influence de Rousseau sur Kant est aussi perceptible dans sa psychologie morale, notamment dans son livre La Religion dans les limites de la simple raison. La relation entre Rousseau et Hegel est également complexe. Si dans la philosophie du droit, Hegel félicite Rousseau de voir la volonté comme la base de l'État, il se fait une fausse idée de la notion de volonté générale qu'il voit comme recouvrant les volontés contingentes des individus.
Inhaltsangabe
Erstes Buch...5

Zweites Buch...54

Drittes Buch...105

Viertes Buch...156

Fünftes Buch...208

Sechstes Buch...268

Siebentes Buch...327

Achtes Buch...416

Neuntes Buch...482

Zehntes Buch...592

Elftes Buch...660

Zwölftes Buch...713
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 06.04.1998

1781
Jean-Jacques Rousseau "Bekenntnisse"

Rousseau war schon ein paar Jahre tot. Mindestens acht Jahre vor seinem Tod hatte er autobiographische Aufzeichnungen beendet; daß er daran schrieb, soll der große David Hume an die Öffentlichkeit gebracht haben. Hume, ein Jahr älter als Rousseau (und er starb zwei Jahre vor ihm, ebenfalls unter Hinterlassung einer Autobiographie), hatte den überaus angefeindeten Rousseau (man verunglimpfte ihn von Kanzeln, beschmiß ihn mit Steinen) nach England geholt, sie küßten und schlugen sich, mit Rousseau war einfach kein Aushalten auf lange. Hume, der die Gerechtigkeit liebte, veröffentlichte Briefe Rousseaus an ihn. Alle, die je mit Rousseau zu tun gehabt hatten, wurden nervös, als sie von seiner noch geheimen Autobiographie hörten; wenn je ein Buch eine Zeitbombe war, dann dies. Einmal begann Rousseau, in einem Privathause, daraus vorzulesen - die Polizei mußte weitere Lesungen untersagen, so krawallgeladen war die Stimmung. Rousseau wollte dann eigentlich, daß seine Konfessionen so lange ungedruckt liegenblieben, bis, wie er, auch alle die tot wären, die jetzt noch nervös waren; Verleger und Freunde fanden natürlich, daß sie dabei nicht recht auf ihre Kosten kommen würden, und so begannen sie jetzt zu drucken. Rousseau war verrückt, er litt an Verfolgungswahn, sobald man ihn nicht anbetete, das ist alles wahr; er war entsetzlich weinerlich, und natürlich log er ganz ungeheuerlich, wenn er sich selbst hinstilisierte als den armen guten Jungen, der dann unter die Bösen geraten war, die sich kaum um ihre eigenen, gar nicht aber um seine Seele kümmerten, vom Leib zu schweigen, dem armen. Andrerseits war er begnadet in der Wahrnehmung jener feinsten Schwingungen, die das Wesen der lebenden Seele und ihrer Sensibilität sind; wie ein Kind und ein junger Mensch, noch gut wie aus Gottes Hand sozusagen, auf die Beseelung der Natur, bis hinab zu den Steinen, antworten können. Rousseau machte denen, die, in ihrer Unschuld, noch keinen fürchten mußten, Mut zu sich selbst und dem, was die Gesellschaft in ihrem Innern gründlich zuzuschütten begann, eben wenn sie anfingen, etwas in ihr sein zu wollen. Möglich sicher, daß die Gesellschaft Recht hat - aber eben auch die Seele, und vielleicht eben sie noch mehr. (Jean-Jacques Rousseau: "Bekenntnisse". Aus dem Französischen übersetzt von Ernst Hardt. Mit einer Einführung von Werner Krauss. Insel Verlag, Frankfurt am Main 1985. 917 S., br., 29,80 DM.) R.V.

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