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Die Philosophie im Mittelalter (500–1450) umfasst etwa tausend Jahre Reflexion in unzähligen Texten und in den unterschiedlichsten Sprachen (Latein, Griechisch, Arabisch, Persisch, Hebräisch und später in den volkssprachlichen Idiomen wie Italienisch, Deutsch, Französisch, Englisch und Katalanisch). In diesen Jahrhunderten trieb man Philosophie als Trost und Lebenslehre, als rationale Naturforschung, als Liebe zur Wahrheit, als Wissen um Jesus den Gekreuzigten, als orthodoxe Theologie, als mönchische Lebensführung oder als Kunst der okkulten Wissenschaften. Um dieser Vielfalt gerecht zu…mehr

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Produktbeschreibung
Die Philosophie im Mittelalter (500–1450) umfasst etwa tausend Jahre Reflexion in unzähligen Texten und in den unterschiedlichsten Sprachen (Latein, Griechisch, Arabisch, Persisch, Hebräisch und später in den volkssprachlichen Idiomen wie Italienisch, Deutsch, Französisch, Englisch und Katalanisch). In diesen Jahrhunderten trieb man Philosophie als Trost und Lebenslehre, als rationale Naturforschung, als Liebe zur Wahrheit, als Wissen um Jesus den Gekreuzigten, als orthodoxe Theologie, als mönchische Lebensführung oder als Kunst der okkulten Wissenschaften. Um dieser Vielfalt gerecht zu werden, versucht dieser Band, seinen Gegenstand nicht theoretisch-beurteilend, sondern historisch-deskriptiv zu erfassen. Dieses Buch nimmt Abstand vom Bild des Mittelalters als einer dogmatischen Zeit, in der unter strenger Aufsicht der Kirche nur einige systematische «Denkkathedralen» in blinder Gläubigkeit an die Autorität des Aristoteles errichtet wurden. Mit Blick auf die philosophischen Entwicklungen in den byzantinischen, islamischen, lateinischen und jüdischen Kulturgebieten des Mittelalters registriert diese Philosophiegeschichte eine explosionsartige Zersplitterung ihres Gegenstandes und zugleich eine fortschreitende Vermehrung der philosophischen Sprachen, die zu einer radikalen Erweiterung des geographischen Raums der Philosophie im Mittelalter führte.

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  • Produktdetails
  • Verlag: C.H.Beck
  • Seitenzahl: 128
  • Erscheinungstermin: 28.03.2013
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783406646355
  • Artikelnr.: 37759840
Autorenporträt
Loris Sturlese ist Professor für Geschichte der mittelalterlichen Philosophie an der Università del Salento (Lecce) und Präsident der Société Internationale pour l’Étude de la Philosophie Médiévale.
Inhaltsangabe
Zur Einführung

I. Ravenna oder Alexandria? Philosophie aufGriechisch und Latein im 6.-8. Jahrhundert
1. Von Athen nach Byzanz: Die Schulen im Osten
2. Der lateinische Westen: Ravenna, Sevilla und Jarrow

II. Die Verbreitung des Islams: das Arabische als dritte Sprache derPhilosophie. Das 9.-10. Jahrhundert
1. Die arabische Philosophie im Osten: Bagdad und Basra
2. Die Philosophie im Westen: Diskussionen am kaiserlichen Hof 28

III. Persische Ärzte und lateinische Benediktineräbte.Das 11. Jahrhundert
1. Philosophen zwischen Buchara, Nishapur undSaragossa
2. Philosophie und Antiphilosophie im Okzident

IV. Eine Renaissance in der lateinischen Welt? Das 12. Jahrhundert
1. Blüte und Krise der intellektuellen Eliten in al-Andalus
2. Grenzregionen: Die Übersetzungen
3. Die Schulen Frankreichs

V. Die Lateiner und das heidnische Wissen. Das 13. Jahrhundert
1. Die Philosophie an den Universitäten
2. Philosophische Landschaften: Paris
3. Philosophische Landschaften: England
4. Peripherie des Wissens: Byzanz, Neapel, Mallorca, Köln

VI. Die Lateiner unter sich. Das 14. Jahrhundert
1. Der "Weg der Modernen"
2. Der "philosophische Duft" von Paris
3. "Göttliche Menschen" in Deutschland
4. Griechische, arabische und hebräische Diskussionen
5. Die Städte Italiens und die Anfänge der humanistischen Bewegung

VII. Ausblick. Das 15. Jahrhundert

Nachbemerkung
Weiterführende Literatur
Namenregister