Zwischen Wettbewerbs- und Verhandlungsdemokratie
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Das deutsche Regierungssystem stellt eine Kombination von Wettbewerbsdemokratie und Verhandlungsdemokratie dar. Zwar wird auf Bundes- wie auf Länderebene parlamentarisch regiert, aber Parteienwettbewerb und Mehrheitsprinzip kommen nur in einem sehr einge-schränkten Maße zum Zuge. Der deutsche Föderalismus, die Koalitionsregierungen auf Bun-des- und auf Länderebene sowie korporatistische Arrangements erzeugen Verhandlungszwän-ge, die an die Stelle des einfachen Mehrheitsentscheids treten. Ausgehend von der These, das deutsche Regierungssystem erzeuge deshalb Risiken einer Selbstblockade, wollen…mehr

Produktbeschreibung
Das deutsche Regierungssystem stellt eine Kombination von Wettbewerbsdemokratie und Verhandlungsdemokratie dar. Zwar wird auf Bundes- wie auf Länderebene parlamentarisch regiert, aber Parteienwettbewerb und Mehrheitsprinzip kommen nur in einem sehr einge-schränkten Maße zum Zuge. Der deutsche Föderalismus, die Koalitionsregierungen auf Bun-des- und auf Länderebene sowie korporatistische Arrangements erzeugen Verhandlungszwän-ge, die an die Stelle des einfachen Mehrheitsentscheids treten. Ausgehend von der These, das deutsche Regierungssystem erzeuge deshalb Risiken einer Selbstblockade, wollen die Beiträge in diesem Band klären, ob diese Einschätzung zutrifft, über welche Techniken der Kompro-mißbildung in dem verflochtenen Regierungssystem Deutschlands politische Entscheidungen zustande kommen und wie diese Entscheidungen im Hinblick auf ihre sachliche Qualität und Legitimation zu beurteilen sind.
  • Produktdetails
  • Verlag: Vs Verlag Für Sozialwissenschaften
  • 2000.
  • Seitenzahl: 228
  • Erscheinungstermin: 30. August 2000
  • Deutsch
  • Abmessung: 229mm x 152mm x 12mm
  • Gewicht: 337g
  • ISBN-13: 9783531133386
  • ISBN-10: 3531133381
  • Artikelnr.: 08312012
Autorenporträt
Dr. Everhard Holtmann ist Professor für Politikwissenschaft an der Universität Halle-Wittenberg.
Privatdozent Dr. Helmut Voelzkow ist am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung tätig.
Inhaltsangabe
Wettbewerbs- und Verhandlungsdemokratie als Strukturelemente politischer Entscheidungsprozesse - Unter Einfluß. Fragen zur Autonomie und Rationalität von Verhandlungssystemen - Parteienwettbewerb im Bundesstaat - Verhandlungsdemokratie und Mehrheitsprinzip im Regierungsalltag von Koaltionen - Regierungswechsel ohne politischen Wandel? - Gesetzgebung in der Wohnungspolitik - Der Vermittlungsausschuß zwischen Konsens und Konkurrenz in der deliberativen Demokratie - Chancen und Risiken von korporatistischen Politiknetzwerken in demokratietheoretischer Perspektive - Kommentierende Zusammenfassung