Einsatzkompetenz - Schmalzl, Hans Peter
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Einsatzsituationen im täglichen Polizeidienst sind immer auch Risikosituationen. Selbst Rou-tinemaßnahmen können in schwierige bis lebensbedrohliche Lagen umschlagen. Um solche kritische Situationen zu bewältigen, reicht es nicht, wenn der Polizeibeamte auf allgemeine fachliche, persönliche und soziale Kompetenzen zurückgreifen kann. Er braucht zusätzliche Ressourcen, die in dieser Arbeit mit dem Begriff der Einsatzkompetenz umschrieben und in einem psychologischen Modell operativer Handlungskompetenz ausformuliert werden. Eine zentrale Aussage des Modells, nämlich dass Einsatzkompetenz in…mehr

Produktbeschreibung
Einsatzsituationen im täglichen Polizeidienst sind immer auch Risikosituationen. Selbst Rou-tinemaßnahmen können in schwierige bis lebensbedrohliche Lagen umschlagen. Um solche kritische Situationen zu bewältigen, reicht es nicht, wenn der Polizeibeamte auf allgemeine fachliche, persönliche und soziale Kompetenzen zurückgreifen kann. Er braucht zusätzliche Ressourcen, die in dieser Arbeit mit dem Begriff der Einsatzkompetenz umschrieben und in einem psychologischen Modell operativer Handlungskompetenz ausformuliert werden. Eine zentrale Aussage des Modells, nämlich dass Einsatzkompetenz in interaktiven Einsatz-trainings erlernbar ist, wurde experimentell überprüft. Es konnte gezeigt werden, dass Ein-satztrainings (hier: das PE-Training der Bayerischen Polizei) tatsächlich einsatzkompetentes Handeln fördern. Die Effekte des Trainings sind auch nach einigen Monaten noch nachweis-bar, wenn auch in geringerem Maße als wenige Tage nach dem Training. Den größten Nutzen aus dem Training ziehen Polizeibeamte mit Defiziten oder Unsicherheiten im Einsatzverhal-ten. Inwieweit zusätzliche mentale Übungen den Lernerfolg steigern, konnte empirisch noch nicht geklärt werden. Polizeipsychologisch wird empfohlen, Einsatztrainings verstärkt in die Aus- und Fortbildung zu implementieren.
Inhaltsangabe
Vorwort
Einleitung
I. Ausgangslage: Der "überraschende" Angriff auf Polizeibeamte
II. Theoretische Überlegungen: Entwicklung eines Modells spezifischer Handlungskompetenz zur Bewältigung kritischer Einsatzsituationen: Das Einsatzkompetenz-Modell
1. Vorläufer-Modelle
1.1 Deeskalatives Einsatzmodell von Bernt und Kuhleber
1.2 Modell der Eigensicherung von Füllgrabe
1.3 Schusswaffeneinsatz-Modell von Lorei
2. Das Einsatzkompetenz-Modell und sein geschichteter Aufbau
2.1 Persönlichkeit
2.2 Berufliches Umfeld
2.4 Einsatzbegleitende innerpsychische Prozesse
2.5 Einsatzhandeln
3. Interaktive Einsatztrainings (Simulationstrainings
3.1 Das Einsatztraining der Bayerischen Polizei (PE-Training)
4. Mentale Vorstellung und mentales Training
4.1 Mentale Vorstellung und die neuropsychologischen Grundlagen mentalen Trainierens
4.2 Mentales Training
III. Empirische Überprüfungen: Versuche zur empirischen Aufhellung des Einsatzkompetenz Modells
1. Evaluierungsstudien der Vorläufer-Modelle
1.1 Evaluierung des deeskalierenden Einsatzmodells bzw. der Integrierten Fortbildung der nordrhein-westfälischen Polizei
1.2 Evaluierung des Schusswaffeneinsatz-Modells bzw. der Schießausbildung der Hessischen Polizei
2. Untersuchungskonzept
3. Versuchsplanung und Versuchsdurchführung
3.1 Variablen
3.2 Das experimentelle Design
3.3 Versuchspersonen
3.4 Örtlichkeit und Ausstattung
3.5 Versuchsleitung und Versuchspersonal
3.6 Versuchsreihen
3.7 Versuchsablauf
4. Hypothesen und weitere Annahmen
5. Auswertung
6. Ergebnisse
6.1 Deskriptive Statistiken (Fragestellung 1)
6.2 Hypothesentestung (Fragestellung 2)
6.3 Explorative Statistiken (Fragestellung 3)
6.4 Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse
IV. Diskussion
V. Konsequenzen für die polizeiliche Praxis
VI. Zusammenfassung
VII. Literatur
VIII. Anhang