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Politik der Geschlechterverhältnisse Herausgegeben von Eva Kreisky, Cornelia Klinger, Andrea Maihofer und Birgit Sauer Der demographische Wandel Geburtenrückgang, Schrumpfung und Alterung der Gesellschaft wird in Deutschland derzeit vor allem in Krisenszenarien beschrieben. Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes (darunter Hans Bertram, Christoph Butterwegge, Ilona Ostner und Annemette S rensen) sehen darin jedoch auch die Chance einer Neuordnung der Geschlechterverhältnisse: Nur in einem Mehr an Emanzipation und Gleichstellung der Geschlechter sowie den entsprechenden sozialpolitischen…mehr

Produktbeschreibung
Politik der Geschlechterverhältnisse
Herausgegeben von Eva Kreisky, Cornelia Klinger, Andrea Maihofer und Birgit Sauer
Der demographische Wandel Geburtenrückgang, Schrumpfung und Alterung der Gesellschaft wird in Deutschland derzeit vor allem in Krisenszenarien beschrieben. Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes (darunter Hans Bertram, Christoph Butterwegge, Ilona Ostner und Annemette S rensen) sehen darin jedoch auch die Chance einer Neuordnung der Geschlechterverhältnisse: Nur in einem Mehr an Emanzipation und Gleichstellung der Geschlechter sowie den entsprechenden sozialpolitischen Reformen können nachhaltige Lösungen
für demographische Probleme gefunden werden.
  • Produktdetails
  • Politik der Geschlechterverhältnisse Bd.32
  • Verlag: Campus Verlag
  • Seitenzahl: 312
  • Erscheinungstermin: 18. September 2006
  • Deutsch
  • Abmessung: 216mm x 143mm x 19mm
  • Gewicht: 441g
  • ISBN-13: 9783593381947
  • ISBN-10: 359338194X
  • Artikelnr.: 20844619
Autorenporträt
Peter A. Berger ist Professor für Allgemeine Soziologie - Makrosoziologie an der Universität Rostock. Heike Kahlert, Dr. rer. soc. habil., ist Professorin und Inhaberin des Lehrstuhls für Soziologie/Soziale Ungleichheit und Geschlecht der Ruhr-Universität Bochum.
Inhaltsangabe
Inhalt

Einführung

Das "Problem" des demographischen Wandels
Peter A. Berger und Heike Kahlert 9

Demographisierung und reproduktives Handeln
Demographisierung gesellschaftlicher Probleme?
Der Bevölkerungsdiskurs aus feministischer Sicht
Diana Hummel 27

Demographie als Ideologie?
Zur Diskussion über Bevölkerungs- und
Sozialpolitik in Deutschland
Christoph Butterwegge 53

Reproduktives Handeln im Kontext
wohlfahrtsstaatlicher Geschlechterregime
Regina-Maria Dackweiler 81

Kinderlosigkeit, Kinderwunsch und politische Steuerung
Zaudernde Männer, zweifelnde Frauen, zögernde Paare:
Wer ist Schuld an der Kinderlosigkeit?
Günter Burkart 111

Kinderwunsch und Kinderlosigkeit im Modernisierungsprozess
Waltraud Cornelißen 137

Paradigmenwechsel in der (west)deutschen Familienpolitik
Ilona Ostner 165

Familie, Arbeitsteilung und Zeitpolitik
Nachhaltige Familienpolitik im europäischen Vergleich
Hans Bertram 203

Lebenslauforientierte Sozialpolitik - ein Lösungsansatz zur
Vereinbarkeit von Beruf und Familie im demographischen Wandel
Ute Klammer 237

Feminisierung der Arbeit im demographischen Wandel?
Alexandra Scheele 267

Perspektiven
Der demographische Wandel im Blick der Frauen- und Geschlechterforschung
Heike Kahlert 295

Autorinnen und Autoren 311
Rezensionen
01.08.2007, Zeitschrift für Politikwissenschaft: "Der Band besticht nicht nur duch seine facettenreiche, sondern vor allem durch die sachliche Diskussion von brisanten gesellschaftlichen Themen wie Emanzipation, Geburtenrückgang und Alterung der Gesellschaft einerseits sowie Bedrohung mancher Weltregionen durch globale Überbevölkerung andererseits."

Perlentaucher-Notiz zur FR-Rezension

Ulrike Baureithel stellt zustimmend fest, dass dieser Sammelband zum demografischen Wandel in Deutschland nicht einfach in die Unkenrufe einstimmt, die zur Zeit bei diesem Thema laut werden, sondern statt dessen auch nach den "Chancen" fahndet, die die gesellschaftlichen Veränderungen nicht zuletzt für das Geschlechterverhältnis beinhalten. Die Rezensentin geht die einzelnen Beiträge des Bandes durch und lobt beispielsweise die Aufdeckung eines "versteckten Rassismus" in der demografischen Debatte bei Regina-Maria Dackweiler oder die "originelle" Verknüpfung der zurückgehenden Geburtenrate mit einer Konzentration auf "Selbstthematisierung" und Selbstverwirklichung. Gestört hat Baureithel an diesem Band offensichtlich nur der Soziologenjargon, inhaltlich hat sie an den Beiträgen nichts auszusetzen und für sie bietet der Sammelband einen interessanten und durchaus neuen Blick in eine aktuelle Debatte.

© Perlentaucher Medien GmbH
"Der Band besticht nicht nur duch seine facettenreiche, sondern vor allem durch die sachliche Diskussion von brisanten gesellschaftlichen Themen wie Emanzipation, Geburtenrückgang und Alterung der Gesellschaft einerseits sowie Bedrohung mancher Weltregionen durch globale Überbevölkerung andererseits." (Zeitschrift für Politikwissenschaft, 01.08.2007)