Der europäische Traum - Assmann, Aleida
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Das Symbol der EU ist der Sternenkreis. Lange stand er im Rahmen der offiziellen Rhetorik der EU für die 'Einheit in der Vielfalt'. Heute müssen wir uns jedoch fragen: Was hält die Sterne überhaupt noch zusammen? Besitzt Europa ein Leitbild? In Absetzung vom 'amerikanischen Traum' führt Aleida Assmann das Stichwort vom 'europäischen Traum' ein und bezieht sich damit auf vier Lehren, die die Europäer aus der Geschichte gezogen haben. Sie machen das offene Projekt Europa aus. Ob es eine Zukunft hat oder nicht, hängt nicht zuletzt davon ab, ob diese Lehren weiterhin als gemeinsame Grundorientierung in Kraft bleiben.…mehr

Produktbeschreibung
Das Symbol der EU ist der Sternenkreis. Lange stand er im Rahmen der offiziellen Rhetorik der EU für die 'Einheit in der Vielfalt'. Heute müssen wir uns jedoch fragen: Was hält die Sterne überhaupt noch zusammen? Besitzt Europa ein Leitbild? In Absetzung vom 'amerikanischen Traum' führt Aleida Assmann das Stichwort vom 'europäischen Traum' ein und bezieht sich damit auf vier Lehren, die die Europäer aus der Geschichte gezogen haben. Sie machen das offene Projekt Europa aus. Ob es eine Zukunft hat oder nicht, hängt nicht zuletzt davon ab, ob diese Lehren weiterhin als gemeinsame Grundorientierung in Kraft bleiben.
  • Produktdetails
  • Verlag: Beck
  • 5. Aufl.
  • Seitenzahl: 208
  • Erscheinungstermin: 12. Oktober 2018
  • Deutsch
  • Abmessung: 203mm x 123mm x 22mm
  • Gewicht: 277g
  • ISBN-13: 9783406733802
  • ISBN-10: 3406733808
  • Artikelnr.: 53574443
Autorenporträt
Aleida Assmann ist Professorin em. für Anglistik und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz. Sie hat außerdem in Los Angeles, Princeton, Houston, Chicago, Wien und an anderen Orten gelehrt und geforscht und wurde vielfach ausgezeichnet, etwa mit dem Max-Planck-Forschungspreis (2009), Ernst-Robert-Curtius-Preis (2011), A.H.-Heineken-Preis für Geschichte (2014), Karl-Jaspers-Preis (mit Jan Assmann, 2017), dem Balzan Preis (mit Jan Assmann, 2017) sowie dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels (mit Jan Assmann, 2018). Neben dem Standardwerk "Erinnerungsräume" (C.H.Beck Paperback, 2018) erschienen bei C.H.Beck von ihr "Der lange Schatten der Vergangenheit" (3. Aufl. 2018), "Geschichte im Gedächtnis" (2. Aufl. 2014) und "Das neue Unbehagen an der Erinnerungskultur" (2. Aufl. 2016).
Inhaltsangabe
Inhalt

Vorwort

Erster Teil: Kann man aus der Geschichte lernen?

Zur Geschichte der EU
Vier Lehren aus der Geschichte
1. Lehre: Friedenssicherung - Wie aus Erzfeinden kooperierende Nachbarn werden
2. Lehre: Die (Wieder-)Herstellung von Rechtsstaatlichkeit oder der Umbau von Diktaturen in Demokratien
3. Lehre: Historische Wahrheit und der Aufbau einer deutschen Erinnerungskultur
4. Lehre: Die Wiederentdeckung der Menschenrechte
Der europäische Traum

Zweiter Teil: Fallbeispiele

1. Lehre: Friedenssicherung
Der 8. und der 9. Mai - Zwei europäische Gedenktage?
2014/18 - Die europäische Erinnerung an den Ersten Weltkrieg
2. Lehre: Demokratisierung
Deutsche Antworten auf zwei Diktaturen - Ähnlichkeiten und Unterschiede
Vergessen und Erinnern am Beispiel des Spanischen Bürgerkriegs
3. Lehre: Erinnerungskultur
Die Rolle der 68er für die Aufarbeitung der NS-Vergangenheit
Monologisches und dialogisches Erinnern in Europa
4. Lehre: Menschenrechte
Die vergessene deutsche Migrationsgeschichte
Schicksalsvergleiche - Zwischen Empathie und Abwehr

Differenzen, Defizite, Desiderate
Linkes und rechtes Unbehagen an der deutschen Erinnerungskultur
Ost-West-Spaltungen
Let s go West! - Der Nachahmungsimperativ
Let s go East! - Die Aufrüstung der Nation
Das koloniale Erbe Europas

Epilog
Anhang
Anmerkungen
Personenregister
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