Jenseits von Gut und Böse - Nietzsche, Friedrich
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In diesem Buch fordert Nietzsche nicht weniger, als wieder in der Perspektive der vormoralischen Zeit zu denken. Sein vielleicht wichtigster Beitrag zur Moralphilosophie geht davon aus, dass Gott eine Erfindung ist. Wichtig ist nur der Mensch und seine von ihm selbst gesetzte Moral, doch nicht eine gleichmacherische (Egalitarismus) oder für alle geltende (Universalismus), sondern elitäre Moral: "Überall, wo die Sklaven-Moral zum Übergewicht kommt, zeigt die Sprache eine Neigung, die Worte "gut" und "dumm" einander anzunähern". Ausschnitte aus dem Werk ("Wille zur Macht") wurden im Dritten…mehr

Produktbeschreibung
In diesem Buch fordert Nietzsche nicht weniger, als wieder in der Perspektive der vormoralischen Zeit zu denken. Sein vielleicht wichtigster Beitrag zur Moralphilosophie geht davon aus, dass Gott eine Erfindung ist. Wichtig ist nur der Mensch und seine von ihm selbst gesetzte Moral, doch nicht eine gleichmacherische (Egalitarismus) oder für alle geltende (Universalismus), sondern elitäre Moral: "Überall, wo die Sklaven-Moral zum Übergewicht kommt, zeigt die Sprache eine Neigung, die Worte "gut" und "dumm" einander anzunähern". Ausschnitte aus dem Werk ("Wille zur Macht") wurden im Dritten Reich sinnentstellend und aus dem Zusammenhang gerissen missbraucht.
  • Produktdetails
  • Reclam Universal-Bibliothek Nr.7114
  • Verlag: Reclam, Ditzingen
  • Nachdr.
  • Seitenzahl: 239
  • Erscheinungstermin: Januar 1988
  • Deutsch
  • Abmessung: 147mm x 98mm x 12mm
  • Gewicht: 122g
  • ISBN-13: 9783150071144
  • ISBN-10: 3150071143
  • Artikelnr.: 03294125
Autorenporträt
Friedrich Nietzsche (1844-1900) stammte aus einer evangelischen Pfarrersfamilie, besuchte die renommierte Landesschule in Pforta bei Naumburg, studierte in Bonn und Leipzig und wurde mit 25 Jahren Professor der klassischen Philologie in Basel. Er war ein genialer Denker, Meister der Sprache und begabter Musiker und Komponist. Sein Leben war bestimmt von problematischen Beziehungen, etwa zu Richard Wagner oder Lou Andreas-Salomé, und endete in der bedrückenden Einsamkeit des Wahnsinns.