Autor im Porträt

Toptitel von Friedrich Nietzsche

Die Geburt der Tragödie

Broschiertes Buch
Die Wagnerianisch-Schopenhauerische Zeit (1872-1876) umfasst die Werke:
Die Geburt der Tragödie aus dem Geiste der Musik
Unzeitgemäße Betrachtungen:
I David Strauß, der Bekenner und der Schriftsteller
II Vom Nutzen und Nachteil der Historie für das Leben
III Schopenhauer als Erzieher
IV Richard Wagner in Bayreuth
In einem gewissen Sinn ist 'Die Geburt der Tragödie' Nietzsches "mystischstes" Werk, insofern nämlich, als es eine Einweihung erfordert. Es gibt Stufen, die man erreichen und überwinden muß, um in die visionäre Welt der 'Geburt der Tragödie' eindringen zu können: eine literarische Einweihung, wohlverstanden, bei der das Mysterienritual durch das gedruckte Wort ersetzt wird. So ist die 'Geburt der Tragödie' auch Nietzsches schwierigstes Werk, denn überall sonst übernimmt der Mystagoge die Sprache der Vernunft und führt damit von Mal zu Mal in eine Welt ein, die er eingehend zu erklären bemüht ist. Auch der Stil verrät diese Divergenz: In der 'Geburt der Tragödie' spricht Nietzsche die Sprache der deutschen Klassik; noch hat er seine neue einzigartige, einem mystischen Kontext entsprechende Ausdrucksform nicht gefunden: Die Autonomie, die Perfektion einer stilistischen Form, hilft nicht, das Unsagbare manifest zu machen. Später wird sich Nietzsche in der Distanzierung von den Inhalten als rational entdecken und seinen ureigenen Stil erobern.
Giorgio Colli
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Also sprach Zarathustra

Buch mit Leinen-Einband
Friedrich Nietzsche gilt heute als einer der wichtigsten Zeugen der Suche des modernen Menschen nach einem neuen Selbstverständnis. Trotz seiner kraftvollen Sprache, seines polemischscharfen, aphoristischen Stils und seiner glänzenden kulturkritischen Analysen erfährt sein Werk erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine ihm angemessene Aufnahme.…mehr

 

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Friedrich Nietzsche

Friedrich Nietzsche (1844-1900) stammte aus einer evangelischen Pfarrersfamilie, besuchte die renommierte Landesschule in Pforta bei Naumburg, studierte in Bonn und Leipzig und wurde mit 25 Jahren Professor der klassischen Philologie in Basel. Er war ein genialer Denker, Meister der Sprache und begabter Musiker und Komponist. Sein Leben war bestimmt von problematischen Beziehungen, etwa zu Richard Wagner oder Lou Andreas-Salomé, und endete in der bedrückenden Einsamkeit des Wahnsinns.