Theoretische Schriften (eBook, PDF) - Hölderlin, Johann Christian Friedrich
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  • Format: PDF


Die Zusammenfassung von Hölderlins theoretischen Schrif¬ten in einem Band will Hölder¬lin nicht zu einem Philoso¬phen im Schulsinn machen. Dazu sind seine theo¬reti¬schen Refle¬xionen zu frag¬men¬ta-risch - und sie erfolgen stets im Kontext seiner dichterischen Ar¬beit wie im Zuge poetologischer Selbstverständigungen. Doch Hölderlin ver¬si¬chert sich in die¬sen Texten mit den Mit¬teln theoretischer Be¬griff¬lich¬keit des An¬spruchs poetischer Spra¬che. Er begründet und erläutert darin, dass (und inwie¬fern) das der be¬griff¬lichen Be¬stimm¬bar¬keit sich Entzie¬hende zum Anspruch dessen wird,…mehr

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Produktbeschreibung
Die Zusammenfassung von Hölderlins theoretischen Schrif¬ten in einem Band will Hölder¬lin nicht zu einem Philoso¬phen im Schulsinn machen. Dazu sind seine theo¬reti¬schen Refle¬xionen zu frag¬men¬ta-risch - und sie erfolgen stets im Kontext seiner dichterischen Ar¬beit wie im Zuge poetologischer Selbstverständigungen. Doch Hölderlin ver¬si¬chert sich in die¬sen Texten mit den Mit¬teln theoretischer Be¬griff¬lich¬keit des An¬spruchs poetischer Spra¬che. Er begründet und erläutert darin, dass (und inwie¬fern) das der be¬griff¬lichen Be¬stimm¬bar¬keit sich Entzie¬hende zum Anspruch dessen wird, was in der Sprache der Dichtung sich fasst. Genau darin besteht die singuläre phi¬losophi¬sche Be¬deutung die¬ser theo¬re¬tischen Schriften. Es waren Einsichten und Denkmo¬tive Hölder¬lins, die G.W.F. Hegel philosophisch transformiert und sy-stema¬tisch ent¬faltet hat. Spätestens ab 1799/1800 weisen aber sowohl Höl¬derlins poe¬ti¬sche Arbeiten als auch sei¬ne theo¬retischen Überlegungen über die Grenzen ideali¬sti¬scher Systembildungen hinaus. Sie formu¬lie¬ren eine Dichtungstheorie in dem emphatischen Sinne, dass die Notwendigkeit einer Sprachfindung begründet wird, die "freie Kunst¬nachahmung" bedeutet. Die beiden wichtigsten theoretischen Fragmente im Band sind "Das untergehende Vaterland ..." und "Wenn der Dichter einmal des Geistes mäch¬tig ist ...". Um sie gruppieren sich diverse enger poetologische Aufzeichnungen und Schematisierungen, die insbesondere dem gelten, was Hölderlin >Wechsel der Töne< genannt hat. Die Sophokles-An¬merkun¬gen formu¬lie¬ren dann, nicht nur wegen der in ihnen ent¬wickelten Tra¬gö¬dien¬theorie, Perspektiven, die >jen¬seits des Idealis¬mus< rei¬chen. Zu¬nächst aber führt Höl¬der¬lins theo¬re¬tische Arbeit in die Ur¬sprünge dessen hinein, was später als speku¬lati¬ver Idealis¬mus bezeichnet wurde.

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  • Produktdetails
  • Verlag: Felix Meiner Verlag
  • Seitenzahl: 135
  • Erscheinungstermin: 20. November 2019
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783787337033
  • Artikelnr.: 58288552
Autorenporträt
J. Chr. Fr. Hölderlin (1770-1843) ist unbestritten einer der bedeutendsten Dichter deutscher Sprache, war aber auch - als Freund und Diskussionspartner Hegels und Schellings - ein wichtiger Vordenker für die Klassische deutsche Philosophie, insbesondere für Hegels Philosophie des Geistes. Seine außerordentlich schwierigen philosophischen und poetologischen Texte wurden immer wieder zum Gegenstand oft kontroverser Auslegungen.
Rezensionen

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 10.03.2020

NEUE TASCHENBÜCHER
Milde Rache – Hölderlins Betrachtungen
zu Sprache und Identität
Als Dichter steht er wie kein anderer für das verkannte Genie, als Theoretiker wird er gar nicht erst wahrgenommen. Dabei hätte Friedrich Hölderlin nicht nur in der Auseinandersetzung mit Kant und Fichte allerhand beizutragen, was seine Rolle als Wegbereiter des Deutschen Idealismus durchaus plausibel erscheinen lässt. Dazu kommt der Dialog mit der Antike, Platon insbesondere, aber auch eines umfassenderen ästhetischen Diskurses. Seine Reflexion der Antikenverehrung klingt hochmodern: „Wir träumen von Originalität und Selbständigkeit, wir glauben lauter Neues zu sagen, und alles diß ist doch Reaction, eine milde Rache gegen die Knechtschaft, womit wir uns verhalten haben gegen das Altertum; es scheint wirklich fast keine andere Wahl offen zu seyn, erdrükt zu werden von Angenommenen, und Positivem, oder, mit gewaltsamer Anmaßung, sich gegen alles erlernte, gegebene positive, als lebendige Kraft entgegenzusetzen.“
Hölderlin will Neues, will selber schaffen statt Vorgegebenes zu adaptieren: „Und was allgemeiner Grund vom Untergang aller Völker war, nemlich, daß ihre Originalität, ihre eigene lebendige Natur erlag unter den positiven Formen und unter dem Luxus, den ihre Väter hervorgebracht hatten.“ Doch Hölderlin denkt weiter, sich selber kritisch referierend, argumentiert auch für die klassische Bildung: „Es ist nemlich ein Unterschied ob jener Bildungstrieb blind wirkt, oder mit Bewußtseyn, ob er weiß woraus er hervorgieng und wohin er strebt.“ Aber, das zeigen die theoretischen Schriften, ein konkretes Ziel ist gar nicht so wichtig, vielmehr ein Bewusstsein des „Unerschöpften und Unerschöpflichen“. Spricht da religiöse Mystik?
Dichten und Reflektieren sind bei Hölderlin eins. Oft scheint es, als zwinge er sich zu einer Art moralisch gebotenem Optimismus, „daß in eben dem Momente und Grade, worinn sich das Bestehende auflöst, auch das Neueintretende, Jugendliche, Mögliche sich fühlt.“ Im Gedicht klingt das dramatischer: „Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch.“ HELMUT MAURÓ
Friedrich Hölderlin: Theoretische
Schriften. Hrsg. von Johann Kreuzer.
Felix Meiner Verlag, Hamburg 2020.
135 Seiten, 22,90 Euro.
DIZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Jegliche Veröffentlichung und nicht-private Nutzung exklusiv über www.sz-content.de
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