Briefe III 1924-1932. Große kommentierte Frankfurter Ausgabe - Mann, Thomas
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Das Erscheinen des 'Zauberberg', der 50. Geburtstag des Autors und der Nobelpreis sind die Meilensteine in dieser Phase von Thomas Manns Korrespondenz. Grundiert sind die Briefe durch das künstlerisch lebhafte Flair der Weimarer Republik, aber auch durch das Unbehagen gegenüber dem aufkommenden Nationalsozialismus, gegen den Thomas Mann immer deutlicher Stellung bezieht. Der Band beinhaltet Briefe an bedeutende Kollegen wie Hermann Hesse, Hugo von Hofmannsthal, Stefan Zweig oder Gerhart Hauptmann, an seine Verleger und Übersetzer und an bedeutende Persönlichkeiten wie Sigmund Freud, Theodor Heuss, Arnold Schönberg oder Albert Einstein.…mehr

Produktbeschreibung
Das Erscheinen des 'Zauberberg', der 50. Geburtstag des Autors und der Nobelpreis sind die Meilensteine in dieser Phase von Thomas Manns Korrespondenz. Grundiert sind die Briefe durch das künstlerisch lebhafte Flair der Weimarer Republik, aber auch durch das Unbehagen gegenüber dem aufkommenden Nationalsozialismus, gegen den Thomas Mann immer deutlicher Stellung bezieht. Der Band beinhaltet Briefe an bedeutende Kollegen wie Hermann Hesse, Hugo von Hofmannsthal, Stefan Zweig oder Gerhart Hauptmann, an seine Verleger und Übersetzer und an bedeutende Persönlichkeiten wie Sigmund Freud, Theodor Heuss, Arnold Schönberg oder Albert Einstein.
  • Produktdetails
  • Thomas Mann, Große kommentierte Frankfurter Ausgabe. Werke, Briefe, Tagebücher
  • Verlag: S. Fischer
  • Seitenzahl: 1540
  • Erscheinungstermin: 7. Oktober 2011
  • Deutsch
  • Abmessung: 225mm x 143mm x 95mm
  • Gewicht: 1815g
  • ISBN-13: 9783100483720
  • ISBN-10: 3100483723
  • Artikelnr.: 29508573
Autorenporträt
Der Kaufmannssohn Thomas Mann (* Lübeck 1875, † Zürich 1955) wurde einer der wirkmächtigsten Schriftsteller deutscher Sprache. "Sein Herz waschen" hat er das Schreiben genannt; sein Werk umfasst zahlreiche Romane, Erzählungen, Essays und politische Schriften. Schon Thomas Manns erster großer Roman "Buddenbrooks" (1901) hatte das Zeug zum Nobelpreis, der ihm 1929 verliehen wurde. Die Romane "Doktor Faustus" (1947) sowie die Trilogie "Joseph und seine Brüder" (1933-43) bilden das Alterswerk und den Gipfelpunkt seines Schaffens. Mit kritischem Auge verarbeitete Thomas Mann in seinen Werken die Auflösung der bürgerlichen Kultur seiner Gegenwart. Er sah den Aufstieg des Faschismus vorher und warnte davor. Kurz nachdem die Nationalsozialisten die Macht in Deutschland übernommen hatten, emigrierte Thomas Mann in die Schweiz und ging von dort ins amerikanische Exil. 1952 kehrte er nach Europa zurück und lebte bis zu seinem Tod in der Schweiz.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

In seiner eingehenden Kritik bejubelt Jens Malte Fischer den als Teil der noch unabgeschlossenen Großen Frankfurter Ausgabe der Werke Thomas Manns erscheinenden Band mit Briefen aus der Zeit zwischen 1924 und 1932 nebst Kommentaren. Gegenüber der früheren, von Erika Mann herausgegebenen Ausgabe von Briefen hat sich der Umfang für die betreffenden Jahre erheblich erweitert, der Kommentarband ist ebenfalls sehr umfangreich und ausgesprochen gewinnbringend, wie der Rezensent betont. Am meisten beeindruckt Fischer, wie deutlich Thomas Mann in diesen Briefen als politischer Schriftsteller hervortritt, der früh die von den Nationalsozialisten ausgehende Gefahr in aller Schärfe analysierte. Für seine politische Haltung ist Mann, wie der Rezensent aus Briefen und Kommentar entnimmt sowohl von rechts als auch von links angegriffen worden. Das ist übrigens der stärkste Eindruck, den der Rezensent von diesem Briefband mitnimmt, dass Mann eine der "umkämpftesten Zeitgenossen der Weimarer Republik" war, der den Nazis und den Linken, mit denen er zeitweilig durchaus sympathisierte, gleichermaßen verdächtig war. Fischer sieht diesen Band wegen Manns wacher politischer Haltung nicht zuletzt dazu fähig, die bei manchem vielleicht schon ein bisschen eingeschlafene "Hochachtung" für diesen Schriftsteller wieder aufleben zu lassen.

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Hohes Lesevergnügen. [...] Der spirituelle Gewinn ist ungleich höher. Dirk Heißerer Forum Politikunterricht 20120501