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Shakespeares sämtliche Sonette zweisprachig - jetzt endlich wieder lieferbar Shakespeares Sonette sind eines der größten Rätsel und Wunder der Weltliteratur: ein Zyklus aus Liebesgedichten, dessen Adressaten wir nicht kennen, Worte von Glut und Leidenschaft, deren Faszination so unergründlich wie fesselnd ist. Klaus Reichert, einer der besten Kenner der angelsächsischen Literatur und gelehrter Übersetzer, hat erstmals den gesamten Zyklus in Prosa übertragen.…mehr

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Produktbeschreibung
Shakespeares sämtliche Sonette zweisprachig - jetzt endlich wieder lieferbar Shakespeares Sonette sind eines der größten Rätsel und Wunder der Weltliteratur: ein Zyklus aus Liebesgedichten, dessen Adressaten wir nicht kennen, Worte von Glut und Leidenschaft, deren Faszination so unergründlich wie fesselnd ist. Klaus Reichert, einer der besten Kenner der angelsächsischen Literatur und gelehrter Übersetzer, hat erstmals den gesamten Zyklus in Prosa übertragen.

Dieser Download kann aus rechtlichen Gründen nur mit Rechnungsadresse in A, B, CY, D, DK, EW, E, FIN, F, GB, GR, IRL, I, L, M, NL, P, S, SLO, SK ausgeliefert werden.

  • Produktdetails
  • Verlag: FISCHER E-Books
  • Seitenzahl: 336
  • Erscheinungstermin: 22.03.2016
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783104036663
  • Artikelnr.: 44025174
Autorenporträt
William Shakespeare (1564-1616) gilt als einer der größten Dichter und Dramatiker der Weltgeschichte. Er verfasste zahlreiche Dramen, Tragödien, Komödien und Gedichte, mit denen er schon zu Lebzeiten Anerkennung und Wohlstand errang. Aber erst in den folgenden Jahrhunderten wurde er zum Prototypen des literarischen Genies, ohne den die Entwicklung der neueren Literatur von Goethe über Brecht bis in die Gegenwart hinein undenkbar ist.
Rezensionen
Besprechung von 10.05.2016
NEUE TASCHENBÜCHER
Zweifach majestätisch –
Shakespeares Sonette in deutscher Prosa
„Die Augen, deine, lehrten Stumme singen himmelhoch, den tumben Unverstand erhaben fliegen, sie fügten Federn in die Flügel des Gelehrten und machten Anmut zweifach majestätisch.“ Seit 250 Jahren kämpfen sich deutsche Übersetzer an den 154 Sonetten William Shakespeares ab. Kämpfen: weil der Reim- und Blankverszwang immer nur vage Näherungswerte zulässt, weil er Williams Vieldeutigkeiten einebnet, sinnentscheidende Wortstellungen antastet und eine befremdliche Klanglichkeit liefert. Das gilt für Dorothea Tieck genauso wie für Stefan George oder Christa Schuenke.
  Im Italienischen, Spanischen und Französischen verzichten Übersetzer deshalb gern auf den Reim- und Rhythmuszwang, ihre Versionen sind näher am Original und durchaus elegant. Prosafassungen aber sind im Deutschen verpönt, da sie unbeholfen humpeln. Das zeigt schon der erste solche (Teil-)Versuch durch Johann Joachim Eschenburg: „ . . . du bist so sehr meinen Gedanken immer gegenwaertig, daß ausserdem die ganze Welt mir todt zu seyn duenkt.“
  Der Anglist Klaus Reichert hat sich für seinen Versuch daran erinnert, dass schon Novalis und Baudelaire Prosagedichte geschrieben haben. Reichert folgt möglichst immer Shakespeares Wortgefügen, was nur anfangs befremdlich wirkt. Denn er beharrt immer auf poetischer Schönheit. Vor allem kadenzieren die Quartette und die Schlusszeilen klanglich erfüllend ab. Reicherts Eindeutschungen sind, halblaut gelesen, Lautgedichte und Minisonaten. Darin besteht der betörende Reiz dieser Version, der sie über die Konkurrenz stellt. Zumal Reichert auch so gut wie nie antiquierte Worte verwendet, ohne auf Shakespeares Gewalttätigkeiten zu verzichten. So lautet bei Reichert, der eine stimmigerer Textvariante zugrunde legt, der oben in der Eschenburg-Version zitierte Schluss der Nummer 112: „Du bist so stark in mein Begehren einverwoben, daß außer mir die ganze Welt denkt, du seist tot.“ Reichert liefert herbe Sprachschönheiten, die süchtig machen.
REINHARD BREMBECK
WILLIAM SHAKESPEARE: Die Sonette / The Sonnets. Übersetzt von Klaus Reichert. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2016. 335 Seiten, 9.99 Euro
DIZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Jegliche Veröffentlichung und nicht-private Nutzung exklusiv über www.sz-content.de
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