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Damir Ovcina, der während des Bosnienkriegs jahrelang in Sarajevo eingeschlossen war, hat einen gewaltigen, autobiographischen Roman geschrieben. - Ein Staat zerfällt, plötzlich ist Krieg. Ein 18jähriger junger Mann wird in einem feindlichen Viertel Sarajevos eingeschlossen. Er muss dort zwei Jahre bleiben, vom Vater getrennt. Von den Besatzern wird er gedemütigt. Er muss Tote bestatten, steht aber auch den Lebenden bei. Er lernt, im Verborgenen, eine Frau kennen. Dann wehrt er sich zum ersten Mal gegen seine Peiniger, flüchtet und kämpft fortan im Untergrund. Große Literatur, die an Warlam…mehr

Produktbeschreibung
Damir Ovcina, der während des Bosnienkriegs jahrelang in Sarajevo eingeschlossen war, hat einen gewaltigen, autobiographischen Roman geschrieben. - Ein Staat zerfällt, plötzlich ist Krieg. Ein 18jähriger junger Mann wird in einem feindlichen Viertel Sarajevos eingeschlossen. Er muss dort zwei Jahre bleiben, vom Vater getrennt. Von den Besatzern wird er gedemütigt. Er muss Tote bestatten, steht aber auch den Lebenden bei. Er lernt, im Verborgenen, eine Frau kennen. Dann wehrt er sich zum ersten Mal gegen seine Peiniger, flüchtet und kämpft fortan im Untergrund. Große Literatur, die an Warlam Schalamow oder Wassili Grossman anknüpft - und die weit mehr als ein Bild finsterer Zeiten ist, nämlich ein Buch über die Menschen, das Dunkle und Helle in ihnen.
  • Produktdetails
  • Verlag: Rowohlt, Berlin
  • Originaltitel: Kad sam bio hodza
  • Artikelnr. des Verlages: 21325
  • Seitenzahl: 752
  • Erscheinungstermin: 16. April 2019
  • Deutsch
  • Abmessung: 211mm x 136mm x 45mm
  • Gewicht: 746g
  • ISBN-13: 9783737100519
  • ISBN-10: 3737100519
  • Artikelnr.: 54534393
Autorenporträt
Ovcina, Damir
Damir Ovcina, 1973 in Sarajevo geboren, studierte dort Literaturwissenschaft. Er ist Direktor einer Schule für blinde und sehbehinderte Kinder (und publiziert auf seiner Website impruva.ba). Sein erster Roman, den er gut zwanzig Jahre nach seinem Debüt veröffentlichte, wurde in Bosnien und Herzegowina gefeiert wie lange kein Buch mehr: «Zwei Jahre Nacht» wurde 2016 mit dem Hasan-Kaimija-Preis für das beste Prosawerk des Landes sowie mit dem Mirko-Kovac-Preis, einem der wichtigsten Literaturpreise im südslawischen Raum, ausgezeichnet.
Rezensionen
"Fulminant ... Kühle und Arglosigkeit des Blicks erinnern an Meisterwerke wie Primo Levis "Ist das ein Mensch?" oder Imre Kertész' "Roman eines Schicksallosen ... Poetische Wahrheit, literarische Kraft und eine immense Gravitas weist das Buch zweifelsohne auf." Nadine Lange Der Tagesspiegel 20191020