Zur Geschichte der Religion und Philosophie in Deutschland - Heine, Heinrich
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Heines Schrift war als ideengeschichtliche Grundlage für die literaturhistorische Romantische Schule gedacht. Aber nur in der französischen Ausgabe konnten beide Schriften zusammen erscheinen, während die Philosophie-Schrift in Deutschland erst 1835, zwei Jahre nach der Romantischen Schule, im 2. Band des Salon erschien. Heines These, dass die philosophische Revolution mit Hegel abgeschlossen sei und nun die politische Revolution zu folgen habe, führte zu gravierenden Streichungen in seinem Text durch die Zensur. Unserem Text liegt deshalb wieder die Handschrift zugrunde. Ausführliche…mehr

Produktbeschreibung
Heines Schrift war als ideengeschichtliche Grundlage für die literaturhistorische Romantische Schule gedacht. Aber nur in der französischen Ausgabe konnten beide Schriften zusammen erscheinen, während die Philosophie-Schrift in Deutschland erst 1835, zwei Jahre nach der Romantischen Schule, im 2. Band des Salon erschien. Heines These, dass die philosophische Revolution mit Hegel abgeschlossen sei und nun die politische Revolution zu folgen habe, führte zu gravierenden Streichungen in seinem Text durch die Zensur. Unserem Text liegt deshalb wieder die Handschrift zugrunde. Ausführliche Anmerkungen und ein Nachwort erschließen diese für das Verständnis des Heineschen Denkens so wichtige Schrift.
  • Produktdetails
  • Reclams Universal-Bibliothek 2254
  • Verlag: Reclam, Ditzingen
  • 1997.
  • Seitenzahl: 264
  • Erscheinungstermin: Dezember 1997
  • Deutsch
  • Abmessung: 147mm x 95mm x 15mm
  • Gewicht: 152g
  • ISBN-13: 9783150022542
  • ISBN-10: 3150022541
  • Artikelnr.: 07020085
Autorenporträt
Heinrich Heine (bis zur protestantischen Taufe 1825: Harry Heine) wurde am 13. Dezember 1797 als Sohn einer jüdischen Kaufmannsfamilie in Düsseldorf geboren. Nach dem Scheitern seiner kaufmännischen Laufbahn studierte er Jura und promovierte. Ab 1826 lebte Heine als freier Schriftsteller und ging 1831 nach Paris, wo er am 17. Februar 1856 starb - erlöst von einer schweren Krankheit, die ihn fast ein Jahrzehnt an die 'Matratzengruft' fesselte.Heines Anliegen war es insbesondere, zwischen Deutschland und Frankreich zu vermitteln. So berichtete er einerseits für ein deutsches Publikum über französische Politik und Kultur, und andererseits schrieb er für ein französisches Publikum über die neuere deutsche Literatur. Wegen seiner kritischen Haltung gegenüber den politischen Verhältnissen in Deutschland und wegen seiner angeblichen Frivolität und seines verletzenden Witzes war Heine bereits zu Lebzeiten umstritten. Trotzdem waren einige Texte Heines auch damals schon ungemein populär. Eine Renaissance erfuhr das Gesamtwerk Heines aber erst seit Mitte des letzten Jahrhunderts.