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8 Kundenbewertungen

Heute kennt man Marcel Reich-Ranicki vor allem als wortgewaltigen Kritiker, der über viele Jahre mit der ZDF-Sendung "Das literarische Quartett" Literatur einem breiten Publikum nahe brachte. In seinen Memoiren lernt man ihn als einen Menschen kennen, dessen Schicksal eng mit dem bedrückendsten Teil der Geschichte dieses Jahrhunderts verknüpft ist. Wie Reich-Ranicki seine Kindheit in Polen schildert, seine Jugend im Berlin der Weimarer Zeit, die Erlebnisse seiner Deportation nach Polen, die Begegnung mit seiner Frau Tosia am Anfang des Krieges, das Warschauer Ghetto, die Rückkehr nach…mehr

Produktbeschreibung
Heute kennt man Marcel Reich-Ranicki vor allem als wortgewaltigen Kritiker, der über viele Jahre mit der ZDF-Sendung "Das literarische Quartett" Literatur einem breiten Publikum nahe brachte. In seinen Memoiren lernt man ihn als einen Menschen kennen, dessen Schicksal eng mit dem bedrückendsten Teil der Geschichte dieses Jahrhunderts verknüpft ist. Wie Reich-Ranicki seine Kindheit in Polen schildert, seine Jugend im Berlin der Weimarer Zeit, die Erlebnisse seiner Deportation nach Polen, die Begegnung mit seiner Frau Tosia am Anfang des Krieges, das Warschauer Ghetto, die Rückkehr nach Deutschland, das alles lässt nicht wieder los. Authentisch, unprätentios und fesselnd liest Marcel Reich-Ranicki selbst ausgewählte Passagen aus seinen Erinnerungen. (Laufzeit: 2h 10)

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  • Produktdetails
  • Verlag: Der Hörverlag
  • Gesamtlaufzeit: 130 Min.
  • Erscheinungstermin: 19. September 2003
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 9783844501568
  • Artikelnr.: 33593475
Autorenporträt
Marcel Reich-Ranicki, geboren 1920 in Wloclawek an der Weichsel, ist in Berlin aufgewachsen. Er war 1960 - 1973 ständiger Literaturkritiker der Hamburger Wochenzeitung "Die Zeit" und leitete 1973 - 1988 in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" die Redaktion für Literatur und literarisches Leben. In den Jahren 1968/69 lehrte er an amerikanischen Universitäten, 1971 - 1975 war er ständiger Gastprofessor für Neue Deutsche Literatur an den Universitäten von Stockholm und Uppsala, seit 1974 ist er Honorarprofessor an der Universität Tübingen, in den Jahren 1991/1992 bekleidete er die Heinrich-Heine-Gastprofessur an der Universität Düsseldorf. Seit 1988 leitete er das "Literarische Quartett" im Zweiten Deutschen Fernsehen.
Reich-Ranicki erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem: die Ehrendoktorwürde der Universitäten Uppsala, Augsburg, Bamberg und Düsseldorf, den Ricarda-Huch-Preis (1981), den Thomas-Mann-Preis (1987), den Bayerischen Fernsehpreis (1991), den Ludwig-Börne-Preis (1995), die Ehrendoktorwürde der Berliner Humboldt-Universität (2007), den Henri Nannen Preis für sein journalistisches Lebenswerk (2008), die Ehrenmedaille für Literatur der Ludwig-Börne-Stiftung (2010), den Internationalen Mendelssohn-Preis (2011) sowie den Kulturpreis der B.Z. für sein Lebenswerk (2012).
Marcel Reich-Ranicki verstarb im September 2013.
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 21.10.2000

Woher kommt die Kraft?

Man fragt sich natürlich, woher ein Mensch, der das erlebt hat, was Marcel Reich-Ranicki zugefügt wurde, die Kraft nimmt, nicht nur aufzuschreiben, was ihm widerfahren ist, sondern auch noch dafür zu sorgen, daß dieser Bericht zu einem triumphalen Erfolg wird, der alles andere in den Schatten stellt. An den hoffentlich heftig sprudelnden Honoraren kann es ihm nicht liegen, er war schon vorher ein versorgter Mensch. Warum also unterzieht sich ein achtzig Jahre alter Mann, der es nicht nötig hat, der Tortur einer Lesereise, die ihn bis in die entferntesten Winkel des Landes führt? Warum beantwortet er, wenn auch bisweilen mißmutig, öffentlich und auf allen Kanälen all die Fragen, die er schon längst beantwortet hat? Warum hat er, nachdem die für ihn notwendige und leidvolle Arbeit des Schreibens getan war, nicht geschwiegen? Warum, fragt man sich, nutzt er nicht die ihm verbleibende Zeit, um ein anderes Buch zu schreiben, dessen Ausarbeitung und Niederschrift ihm nichts als Freude bereitet?

Vielleicht hängst es damit zusammen, daß Marcel Reich-Ranicki beim Schreiben des schrecklichsten Kapitels seiner Autobiographie dem Tod wieder begegnet ist, der ihm einst greifbar vor Augen stand. Vielleicht hat er ihn, schreibend, noch einmal so nah an sich heran gelassen, daß er ihn nun mit allen Mitteln verscheuchen muß. Marcel Reich-Ranicki hat, in weniger als einem Jahr, fast eine Million Leser um sich herum versammelt, eine für einen Schriftsteller unvorstellbare Menge von Menschen, die ihn nun schätzen. Es werden täglich mehr. Und wenn demnächst die Übersetzungen und das Taschenbuch erscheinen werden, wird die Menge so groß geworden sein, daß keine andere Macht mehr hindurch kommt. Vielleicht, stelle ich mir vor, wird er sich dann unbemerkt davonschleichen können, um in größter Gelassenheit jenes Buch zu beginnen, das er bislang aus den bekannten Gründen nicht schreiben konnte. Ein Buch über Musik und über Freundschaft.

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 11.03.2000

Geschenk fürs Leben
Bei einem Bekannten im Warschauer Getto – so berichtet Marcel Reich-Ranicki in Mein Leben – „fand ich, womit ich nicht gerechnet hatte: deutsche Bücher. Plötzlich fiel mir ein kleiner, schmucker Band auf: Doktor Erich Kästners Lyrische Hausapotheke, 1936 in Zürich veröffentlicht. Ich wollte dieses Buch unbedingt haben, ich hätte es mir sofort gekauft, wenn dies nur möglich gewesen wäre. Nein, erwerben konnte ich den Band nicht, er ließ sich auch in keinem Antiquariat im Getto finden. Immerhin bekam ich ihn geliehen – für eine begrenzte Zeit, versteht sich. Ein Mädchen, das Teofila hieß, aber Tosia genannt wurde hat Kästners Lyrische Hausapotheke für mich von Hand kopiert. Sie hat die Gedichte auch illustriert und schließlich die Blätter sorgfältig geheftet. Das so entstandene Buch erhielt ich zu meinem einundzwanzigsten Geburtstag – am 2. Juni 1941 im Warschauer Getto. War mir je ein schöneres Geschenk zugedacht worden? Ich bin nicht sicher. Doch nie habe ich eins bekommen, auf das mehr Mühe verwendet wurde – und mehr Liebe. ”
Habent sua fata . . . Durch nun schon fast sechzig bewegte Jahre hin hat der Beschenkte diese Kostbarkeit gehütet. Nun dürfen sich auch andere an ihr erfreuen: Zum achtzigsten Geburtstag der Schenkerin, am morgigen Sonntag, hat die Deutsche Verlags-Anstalt ein Faksimile herstellen lassen (Doktor Erich Kästners Lyrische Hausapotheke. 56 Gedichte im Warschauer Getto aufgeschrieben und illustriert von Teofila Reich-Ranicki. Mit einem Auszug aus Mein Leben von Marcel Reich-Ranicki und einem Nachwort von Salomon Korn. 180 Seiten, 39,80 Mark. ) Wir entnehmen dem Band die Illustration zur „Sachlichen Romanze”, jenem Kästner-Gedicht, das Mitteilung macht von einem Verlust solcher Art, wie sie in Mein Leben nicht beklagt werden muss.
SZ
SZdigital: Alle Rechte vorbehalten - Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Jegliche Veröffentlichung exklusiv über www.diz-muenchen.de
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"Mein Leben" ist nicht nur ein großes Zeitgeschichtliches Dokument. Es ist auch eine wunderschöne Liebesgeschichte. Michael Kluger, Frankfurter Neue Presse
Ein seltsam suggestives Buch: Worte scheinen sich in Farben aufzulösen, in Gerüche und Geräusche, in ein Verwirrspiel der Empfindungen. Bildmächtig beschwört der dänische Schriftsteller Ib Michael, 53, in seinem Roman 'Die Nacht des Troubadours' ein abgründiges Mittelalter. Der Held, Narr und Weiser in einer Person, ist ein Troubadour mit Namen Trofaldino. Die Schönheit der Frauen besingt er ebenso wie die Schrecken der Pest. Auf der Flucht vor der Seuche treibt es den Helden und das knabenhafte Zigeunermädchen an seiner Seite sieben Jahre lang durch eine geisterhafte Welt. Mit den Gesetzen der Logik hat Ib Michael nichts im Sinn. Nicht die sogenannte Wirklichkeit ist der Stoff dieses Romans, sondern ein Drunter und Drüber wie aus einer irrlichternden Fieberphantasie.'Der Spiegel'Es ist die Zeit des Todes. Während der großen Pest-Epidemie wandert der Troubadour Trofaldino am Ende des Mittelalters durch Europa und berichtet, wie sich angesichts der Katastrophe, die Abertausende das Leben kostet, landauf, landab Erstaunliches ereignet: Wahnsinn wie wilde Lebenslust vereinen sich zu einem bizarren Totentanz. Und der Sänger singt: vom Papst, der auf die reinigende Kraft der Scheiterhaufen vertraut, von den ärzten, die sich Masken mit langen Schnäbeln bauen, um vermeintlich giftige Gase von der Nase fernzuhalten - und von den Narren, deren Geschäfte glänzend gehen. Sehr authentisch, sehr melodiös, sehr lesbar.'Der Stern'Die Lust am Lesen - oft nur eine billige Formel, die die Verlagskassen klingeln lassen soll - bei Ib Michael wird sie eingelöst. Sein farbenprächtiger Schelmenroman ist als Triptychon der Heimsuchung stimmig und spannend bis ins letzte Glied.'Die Welt'…mehr
Reich-Ranicki hat Lebenserinnerungen geschrieben, die zugleich die Geschichte der deutschen Literatur in diesem Jahrhundert sind und ein Kapitel Weltgeschichte. Und er hat eine der schönsten Liebesgeschichten des Jahrhunderts geschrieben.
(Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Mit dem epischen Atem der großen Literatur, die er so verehrt, erzählt Marcel Reich-Ranicki sein Leben. Unverwechselbar sind seine Stimme, seine rhetorische Finesse. Ein besonderer Genuss ist es daher, ihn lesen zu hören.
(Handelsblatt)