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Nach einem langen Arbeitstag sitzt Maigret frustriert zu Hause am Boulevard Richard-Lenoir. Seine Lieblingspfeife, noch dazu ein Geschenk von Madame Maigret, ist verschwunden. Maigret denkt nach, was ihm sichtlich schwerfällt, ohne die Bruyèrepfeife im Mund: Vor wenigen Stunden hat ihm eine gewisse Madame Leroy am Quai des Orfèvres eine absonderliche Geschichte von nächtlichen Besuchern in ihrem Haus aufgetischt. Begleitet wurde sie von ihrem Sohn. Hat er die Pfeife entwendet? Mit einer Reminiszenz an Simenon von Peter Ustinov…mehr

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  • Größe: 1.26MB
Produktbeschreibung
Nach einem langen Arbeitstag sitzt Maigret frustriert zu Hause am Boulevard Richard-Lenoir. Seine Lieblingspfeife, noch dazu ein Geschenk von Madame Maigret, ist verschwunden. Maigret denkt nach, was ihm sichtlich schwerfällt, ohne die Bruyèrepfeife im Mund: Vor wenigen Stunden hat ihm eine gewisse Madame Leroy am Quai des Orfèvres eine absonderliche Geschichte von nächtlichen Besuchern in ihrem Haus aufgetischt. Begleitet wurde sie von ihrem Sohn. Hat er die Pfeife entwendet? Mit einer Reminiszenz an Simenon von Peter Ustinov

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  • Produktdetails
  • Verlag: Kampa Verlag
  • Seitenzahl: 96
  • Erscheinungstermin: 04.10.2018
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783311700227
  • Artikelnr.: 53345756
Autorenporträt
Georges Simenon war ein Vielschreiber, führte ein unstetes Leben, brachte es auf mehr als 30 Wohnsitze und schuf einen der bekanntesten Helden der Kriminalliteratur: den Pariser Kommissar Jules Maigret. Der Belgier Simenon, 1903 in Liège geboren, entdeckte schon früh die Literatur und das freie Leben und war so für einen geregelten Beruf nicht mehr zu gewinnen. Er brach eine Konditorenlehre ab, eignete sich auch nicht als Buchhändler, entdeckte aber leidenschaftlich als Reporter die Welt. Diese Arbeit war ganz nach dem Geschmack des unkonventionellen Simenon. 1922 zog er nach Paris und etablierte sich nach und nach als Schriftsteller. Er schrieb erotische Erzählungen, Groschenromane, Kurzgeschichten, Erzählungen, Romane und Kriminalromane. 1928/29 zog Simenon mit Frau und Geliebter zuerst auf ein Hausboot, später auf einen Kutter, und er befuhr Kanäle und Flüsse bis zur Ostsee und nach Lappland. Die Idee zur Figur Maigret soll ihm in einem Café gekommen sein - jedenfalls suchte er so etwas wie ein literarisches "Sicherheitsnetz" und fand es in Maigret. Diese Figur wurde ein großer Erfolg und Simenon berühmt. Er schrieb 75 Romane, in denen Maigret ermittelte. Simenon selbst bezeichnete ihn als einen "Ausbesserer von Schicksalen", der den "kleinen Leuten" zugetan war. Simenon starb 1989 in Lausanne.
Das meint die buecher.de-Redaktion: Simenons Maigret-Romane sprengten die Grenzen des Genres, verbanden Literatur und Krimi - und die Bücher mit dem melancholischen Ermittler bergen nach wie vor Suchtpotenzial.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Parallel zur neuen, im Kampa-Verlag erschienenen Simenon-Gesamtausgabe lässt der Audio-Verlag sämtliche Werke des belgischen Kriminalschriftstellers einlesen, informiert Rezensent Florian Welle und ist schlicht hingerissen: Schon die mit alten Schwarz-Weiß-Fotografien illustrierten Booklets, in denen außerdem die in der Kampa-Ausgabe abgedruckten Nachworte von Autoren wie John Banville, Daniel Kehlmann oder Julian Barnes enthalten sind, begeistern den Kritiker. Und Walter Kreye als neuer Maigret muss sich hinter seinen Vorgängern Paul Dahlke oder Leonard Steckel auch nicht verstecken, fährt Welle fort: Kreyes "ruhige, tiefe" und "Wärme verströmende" Stimme lässt Maigret lebendig werden, meint er.

© Perlentaucher Medien GmbH