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Der kinderlose Witwer Wolfram macht seiner ehemaligen Kollegin Karla ein Angebot: Wenn sie ihn pflegt bis zu seinem Tod, vermacht er ihr sein halbes Erbe, bringt sie ihn wunschgemäß um, sein ganzes, eine Weinheimer Villa inklusive ...

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Produktbeschreibung
Der kinderlose Witwer Wolfram macht seiner ehemaligen Kollegin Karla ein Angebot: Wenn sie ihn pflegt bis zu seinem Tod, vermacht er ihr sein halbes Erbe, bringt sie ihn wunschgemäß um, sein ganzes, eine Weinheimer Villa inklusive ...
Autorenporträt
Ingrid Noll, geboren 1935 in Shanghai, studierte in Bonn Germanistik und Kunstgeschichte. Sie ist Mutter dreier erwachsener Kinder und vierfache Großmutter. Nachdem die Kinder das Haus verlassen hatten, begann sie Kriminalgeschichten zu schreiben, die allesamt zu Bestsellern wurden. 2005 erhielt sie den Friedrich-Glauser-Ehrenpreis der Autor:innen für ihr Gesamtwerk.
Rezensionen

buecher-magazin.de - Rezension
buecher-magazin.de

Tausche Villa gegen meine Ermordung. So oder ähnlich ließe sich das Angebot zusammenfassen, das Wolfram der Rentnerin Karla macht. Und tatsächlich werden etwaige Skrupel der ehemaligen Bibliothekarin schon bald von "Schöner wohnen"-Broschüren verdrängt. Gevatter Tod schlägt zu, allerdings etwas anders, als Karla es geplant hatte. Zugegeben: Hier geht vieles vielleicht ein bisschen zu einfach, läuft vieles ein bisschen zu glatt und lösen sich Probleme viel zu leicht in Luft auf - oder bleiben mit dem Motorrad am Asphalt hängen. Doch Hallant erzählt diese mit schwarzem Humor gewürzte Geschichte viel zu schön, als dass man sich darüber aufregen könnte. Ja richtig: erzählt. Nicht: liest. Denn tatsächlich könnte Hallant all das auch bei einem 387-minütigen Kaffeekränzchen ausplaudern. Locker, nett mit dem richtigen Maß an Empörung in der Stimme, sofern diese denn angebracht ist. "Flott" mag es meine Oma genannt haben. Ich nenne es gute Unterhaltung in einer Kartonbox. Ganz ohne tiefschürfende Nachricht. Einfach so. Zum Anhören und Amüsieren. Warum allerdings ausgerechnet ein Frauengemälde aus dem 16. Jahrhundert die elegante Capbox ziert - man weiß es nicht. Zu Karla mag es nicht wirklich passen.

© BÜCHERmagazin, Tanja Weimer (tan)