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Der New Yorker Kriegsveteran und Bestsellerautor Jack Dana hat sich zum Schreiben auf die Insel Torcello in der venezianischen Lagune zurückgezogen. Und auch, um die dunklen Schatten vergangener Ereignisse, den Mord an seinem Onkel Harry und die Trennung von seiner großen Liebe Kerry, abzuschütteln. Doch just, als er beschließt, nach New York zurückzukehren und um Kerry zu kämpfen, erhält er einen Anruf: Kerry ist tot. Jack ist sich sicher, dass auch sie ermordet wurde. Hat sein alter Widersacher, der mächtige Abner Brown, wieder seine Fährte aufgenommen? Jack sinnt auf Rache - und nimmt den…mehr

Produktbeschreibung
Der New Yorker Kriegsveteran und Bestsellerautor Jack Dana hat sich zum Schreiben auf die Insel Torcello in der venezianischen Lagune zurückgezogen. Und auch, um die dunklen Schatten vergangener Ereignisse, den Mord an seinem Onkel Harry und die Trennung von seiner großen Liebe Kerry, abzuschütteln. Doch just, als er beschließt, nach New York zurückzukehren und um Kerry zu kämpfen, erhält er einen Anruf: Kerry ist tot. Jack ist sich sicher, dass auch sie ermordet wurde. Hat sein alter Widersacher, der mächtige Abner Brown, wieder seine Fährte aufgenommen? Jack sinnt auf Rache - und nimmt den Kampf mit einem gefährlichen Gegner auf.
In Ein Leben für ein Leben spinnt Louis Begley ein Katz-und-Maus-Spiel zwischen Long Island und New York. Ein Roman über einen Mann, der alles riskiert, um die Menschen, die er liebt, zu rächen.
Autorenporträt
Begley, LouisLouis Begley, 1933 in Polen geboren, arbeitete bis 2004 als Anwalt in New York. Als Schriftsteller wurde er mit seinem Roman Lügen in Zeiten des Krieges weltweit bekannt. Seine Bücher wurden in 18 Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet.
Rezensionen

buecher-magazin.de - Rezension
buecher-magazin.de

Nahtlos knüpft "Ein Leben für ein Leben" an den Vorgänger "Zeig dich, Mörder" an: Nachdem er die Ermordung seines Onkels Harry blutig gerächt hat, wurde Afghanistan-Veteran und Bestsellerautor "Captain Jack" Dana von seiner großen Liebe Kerry verlassen und verarbeitet nun den Schmerz auf einer venezianischen Insel. Dann erfährt er, dass Kerry tot aufgefunden wurde und auch sein Leben in Gefahr ist. Also kehrt er nach New York zurück und will mit Kerrys bester Freundin Heidi an Dokumente herankommen, die den Superbösewicht Abner Brown endgültig überführen. In seinem zweiten kriminalliterarischen Versuch kaut Begley das schwache erzählerische Muster des ersten Teils fantasielos und abgebrüht wieder: Es gibt wieder einen scheinbaren Selbstmord, denselben Bösewicht und sogar Heidi ist ein Abziehbild von Kerry, welche im Tod eine wahnwitzige Wandlung durchlaufen muss. Hinzu kommen schlechte sowie klischeehafte Dialogzeilen und ein Held, der kaum über den aktuellen Fall nachdenkt. So schmerzlich es ist: Begley hat zahlreiche Bücher geschrieben, die besser sind. Und es gibt zahlreiche Bücher ähnlich diesem, die besser geschrieben sind.

© BÜCHERmagazin, Sonja Hartl (sh)

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 05.07.2016

NEUE TASCHENBÜCHER
Gewissen? Ein Fremdwort –
Louis Begleys zweiter Thriller-Versuch
Jack Dana heißt der zynische, geistig eher einfach gestrickte Protagonist in „Ein Leben für ein Leben“, Louis Begleys zweitem Versuch, im Thriller-Genre Fuß zu fassen. Nach „Zeig dich, Mörder“ lässt der amerikanische Autor den Exsoldaten, Erfolgsschriftsteller, Frauenhelden und Lebemann erneut Rache nehmen. Der Roman knüpft unmittelbar an den Vorgänger an: Der Auftragskiller Slobo, der Jack Danas Onkel Harry (und, ganz wichtig: dessen Katze) ermordet hatte, ist endlich tot. Der Kriegsveteran hatte sogar den Rettungswagen absichtlich zu spät gerufen und den Mörder elendiglich verbluten lassen.   Diese grausame Tat verzeiht Kerry, die wunderschöne, schwarz gelockte Staatsanwältin und Geliebte dem Rambo-Rächer nicht so schnell, sie trennt sich von ihm. Dana zieht sich zurück auf die Laguneninsel Torcello, arbeitet an seinem neuen Buch, versucht die Machenschaften seines alten Kontrahenten, des ominösen texanischen Multimilliardärs Abner Brown, zu vergessen. So lange, bis ihn die Nachricht von Kerrys Tod erreicht, die sich angeblich in einem New Yorker Nachtclub einen Drogencocktail zu viel gegönnt hat. Nach diesem Schock erhält Dana Drohbriefe, muss einen Attentatsversuch mit der Armbrust abwehren und bricht dann zur großen Rache-Odyssee quer durch New York auf.
Ein Mann ohne Reue, Gewissen und mit konstant niedrigem Blutdruck, der höchstens mal steigt, wenn ein Amazon-Paket eine Bombe enthalten könnte. Als Superman und James Bond in Personalunion geht Dana mit stoischer Effizienz, Brutalität, aber auch einer unbekümmerten Naivität ans Werk, als wäre es nicht der Leser, sondern der eigentlich gestählte Protagonist, für den diese seltsam glatte Welt aus Anwälten, Auftragskillern und Terroristen neu wäre.
  „Ein Leben für ein Leben“ ist ungewöhnlich für den sonst so zurückhaltenden, autobiografisch agierenden Begley, bietet aber eine ganz eigene Mischung aus Hard-Boiled-Action-Terror-Crime-Thriller, die wohl mit einem guten Schuss Ironie gelesen werden muss. 
TOBIAS SEDLMAIER
Louis Begley: Ein Leben für ein Leben. Aus dem Englischen von Christa Krüger. Suhrkamp Verlag, Berlin 2016. 300 Seiten, 16,99 Euro.
DIZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Jegliche Veröffentlichung und nicht-private Nutzung exklusiv über www.sz-content.de
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»Begley schildert seinen Plot [...] so stringent spannend, dass er die Leser von Seite zu Seite hetzt.«
Andreas Müller, Darmstädter Echo 02.07.2016