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  • Format: ePub


"Ich gestehe, ich brauche Geschichten, um die Welt zu verstehen." Die Vielfalt der Themen und die Entwicklung eines unvergleichlichen Stils treten in den Erzählungen von Siegfried Lenz deutlich hervor. Brillant verdichtet er auf engstem Raum und mit außerordentlicher Intensität Situationen und die Gefühlswelten seiner Figuren. In der Tradition der deutschen Novelle, der russischen Erzählung und der angelsächsischen Kurzgeschichte stehend, hat Siegfried Lenz die kurze Form zu einer in der Gegenwartsliteratur beispielhaften Meisterschaft geführt. "Lenz schreibt unglaubliche und letztlich, da mit…mehr

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  • Größe: 1.69MB
Produktbeschreibung
"Ich gestehe, ich brauche Geschichten, um die Welt zu verstehen." Die Vielfalt der Themen und die Entwicklung eines unvergleichlichen Stils treten in den Erzählungen von Siegfried Lenz deutlich hervor. Brillant verdichtet er auf engstem Raum und mit außerordentlicher Intensität Situationen und die Gefühlswelten seiner Figuren. In der Tradition der deutschen Novelle, der russischen Erzählung und der angelsächsischen Kurzgeschichte stehend, hat Siegfried Lenz die kurze Form zu einer in der Gegenwartsliteratur beispielhaften Meisterschaft geführt. "Lenz schreibt unglaubliche und letztlich, da mit künstlerischen Mitteln beglaubigt, doch glaubhafte Erzählungen; sie mögen einem bisweilen unwahrscheinlich vorkommen, aber sie sind immer wahr." Marcel Reich-Ranicki Diese eBook-Ausgabe wird durch zusätzliches Material zu Leben und Werk Siegfried Lenz ergänzt.

Dieser Download kann aus rechtlichen Gründen nur mit Rechnungsadresse in A, B, BG, CY, CZ, D, DK, EW, E, FIN, F, GB, GR, HR, H, IRL, I, LT, L, LR, M, NL, PL, P, R, S, SLO, SK ausgeliefert werden.

  • Produktdetails
  • Verlag: Hoffmann u Campe Vlg GmbH
  • Seitenzahl: 25
  • Erscheinungstermin: 08.03.2013
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783455811513
  • Artikelnr.: 37692960
Autorenporträt
Siegfried Lenz, der am 17. März 1926 in Lyck, einer kleinen Stadt im masurischen Ostpreußen geboren wurde, zählt seit langem zu den bedeutendsten Autoren der deutschsprachigen Nachkriegs- und Gegenwartsliteratur.Nachdem Lenz aus englischer Kriegsgefangenschaft entlassen worden war, ging er nach Hamburg und studierte Philosophie, Anglistik und deutsche Literaturgeschichte, ehe er 1950/51 als Redakteur für die "Welt" arbeitete. Seit 1951 lebt er als freier Schriftsteller in Hamburg. Bereits mit seinem ersten Roman gelang es ihm, die Kritik und die Leser für sich einzunehmen, und bis heute zeichnet sich Lenz' Werk dadurch aus, daß es menschliche Schicksale und aktuelle gesellschaftliche Fragen auf eine Weise verknüpft, die literarisch ambitioniert die Bedürfnisse breiter Leserschichten nicht vernachlässigt.Weite Teile des Lenzschen Werkes sind geprägt durch die Auseinandersetzung mit gesellschaftskritischen Problemen (etwa die Romane "Der Mann im Strom", 1957, oder "Brot und Spiele", 1959, einer der wenigen geglückten Sportromane der deutschen Literatur) und mit dem Dritten Reich bzw. seiner Verarbeitung. Zu Lenz' größtem Erfolg wurde dabei der 1968 erschienene Roman "Deutschstunde", der auch internationalen bahnbrechend wurde. Wie der junge Siggi Jepsen darin die Geschichte seines Vaters, eines norddeutschen Polizisten, der es im Nationalsozialismus für seine Pflicht hält, das Malverbot seines Freundes Nansen zu überwachen, erzählt, ist eine bis heute bestechende Demaskierung eines pervertierten Pflichtbegriffs und wurde von vielen als befreiende künstlerische Auseinandersetzung mit diesem Thema verstanden.Der "Deutschstunde" folgten viele große Romane ("Heimatmuseum", 1978, "Der Verlust", 1981, "Exerzierplatz", 1985 oder "Die Auflehnung", 1994), die Lenz unverrückbar an die Seite der 'großen' deutschen Gegenwartsautoren wie Heinrich Böll, Günter Graß oder Martin Walser stellten. Sein Werk umfaßt alle literarische Gattungen: Lenz arbeitete für das Theater ("Zeit der Schuldlosen", 1961), schrieb Hörspiele ("Haußuchung", 1967) und Essays ("Über den Schmerz", 1997), und für viele Leser ist er nicht zuletzt ein Meister der "kleinen Form". Seine oft humoristisch grundierten Erzählbände wie "So zärtlich war Suleyken" (1955), "Lehmanns Erzählungen" (1964) und "Der Geist der Mirabelle" (1975) belegen dies trefflich.Siegfried Lenz wurde für sein 'uvre mit zahlreichen Ehrungen ausgezeichnet, darunter der Gerhart-Hauptmann-Preis, der Bayerische Staatspreis für Literatur, der Thomas-Mann-Preis, der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und zuletzt, 1999, der Goethe-Preis der Stadt Frankfurt am Main. Seine Auszeichnungen galten dem literarisch unvergleichlichen Werk, und sie rühmten immer auch das unerschrockene Engagement des Autors.
Rezensionen

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 05.01.2015

DAS HÖRBUCH
Im Rumglas
Hannelore Hoger liest
Siegfried Lenz
Wer den Hamburger kennenlernen und dabei nicht die Vorurteile von Pfeffersäcken, hanseatischer Vornehmheit, St.-Pauli-Herzlichkeit pflegen will, der sollte sich mit Siegfried Lenz einen Fensterplatz in einer Kneipe Hamburgs verschaffen, um die Vorübergehenden durch ein Rumglas zu mustern. „Gleich merkt man: Hamburger sind Leute, die sich selbst für Hamburger halten.“
  „Leute von Hamburg“ erschien im Oktober 2014, im Monat, in dem Siegfried Lenz verstarb. Liebevoll schaut der Erzähler auf seine Mitmenschen, neugierig darauf, wie sie sich mit der Welt herumgeschlagen und in ihr eingerichtet haben. Wobei diese Neugier nie bohrend oder ranschmeißerisch wird, stets dezent, nachdenklich prüfend bleibt. Dieses Kabinettstück der Porträtkunst liest Hannelore Hoger, als säße sie am Kneipenfenster, erinnere sich und prüfe, ob auch alles stimme, was sie da über einen Senator oder eine Lehrerin berichtet. Selbstredend stolpert sie über manchen spitzen Stein. Hamburgisch aber erscheint am Ende der rundum geglückten Lesung die Skepsis gegenüber dem Forcierten wie dem Lauen. Diese Skepsis wurzelt in leidenschaftlicher Menschenfreundlichkeit.
JBY
Siegfried Lenz: Leute von Hamburg. Gelesen von Hannelore Hoger. Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2014. 1 CD, 69 Minuten, 14,99 Euro.
DIZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Jegliche Veröffentlichung und nicht-private Nutzung exklusiv über www.sz-content.de
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Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 26.02.2015

Kaufmannsgeist anstatt Kunstsinnigkeit

Hamburger, schrieb Siegfried Lenz, sind Leute, die sich selbst für Hamburger halten. Der gebürtige Ostpreuße hielt sich nie dafür, obwohl er die längste Zeit seines Lebens in Hamburg lebte. Im Jahr 1968, fünf Jahre nachdem er sich im Elbvorort Othmarschen ein Haus gekauft hatte, widmete er sich literarisch seinen Mitbürgern. Die Erzählung "Leute von Hamburg" zählte er später zum "Besten, was ich je gemacht habe". Anlässlich von Lenz' Tod im vergangenen Jahr ist sie neu aufgelegt worden, versehen mit einem Vorwort seines Freundes Helmut Schmidt und Illustrationen von Klaus Fußmann. Das Verhältnis des Schriftstellers zu den Hamburgern war nicht ungetrübt. Wie in keinem seiner Werke übte sich Lenz hier in Sarkasmus und Ironie. Keine Spur von der berühmten Menschenfreundlichkeit, die er sonst gegenüber seinen Figuren walten ließ. Das Hamburgische sei die Kunst, die Welt am Lieferanteneingang zu empfangen und ihr das Gefühl zu geben, dies sei die größte Auszeichnung, die man hier zu vergeben hat, schreibt er. Ein Satz, der auf eigenen enttäuschenden Erfahrungen gründen mag. Künstler, nicht nur Heinrich Heine, hatten es noch nie leicht in dieser vom Kaufmannsgeist durchdrungenen Stadt. Und so ist es auch besonders der ausgeprägte Sinn fürs Merkantile, der den Leuten von Hamburg gemein ist. Die junge - natürlich langbeinige - Fremdsprachenkorrespondentin ist liebenswürdig gegen jedermann, solange die Überweisungen pünktlich erfolgen. Der erfolgreiche Künstler malt besonders gern bestellte Seestücke für Arztpraxen. Die Hausfrau kauft ihre Kleidung im Ausverkauf und lässt sie zwei Jahre liegen, bevor sie die Stücke trägt. Und der Reeder bezeichnet es als einen seiner glücklichsten Tage, als er feststellt, dass sein Name in einem Artikel über die Reichen in Deutschland nicht genannt wird. Man liest diese Porträts mit Schmunzeln, denn es gibt sie auch heute noch, diese skurrilen Hamburger Typen. Doch bedauerlicherweise findet sich das typische Hamburger Understatement inzwischen meist nur noch bei den Älteren. Mittlerweile gilt es auch in Hamburg nicht mehr als attraktiv, anderen als möglichst unscheinbar zu erscheinen oder als großzügiger Stifter auf strikte Anonymität zu beharren.

Nag.

"Leute von Hamburg" von Siegfried Lenz. Mit Bildern von Klaus Fußmann und einem Vorwort von Helmut Schmidt. Hoffmann und Campe, Hamburg 2014. 72 Seiten, zahlreiche Abbildungen. Gebunden. 15 Euro.

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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