Heidi (2015) - Ganz,Bruno/Steffen,Anuk
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Johanna Spyris Kinderbücher „Heidis Lehr- und Wanderjahre“ und „Heidi kann brauchen, was sie gelernt hat“ sind nicht zuletzt dank der japanischen Anime-Serie weltbekannt, …


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Die glücklichsten Tage ihrer Kindheit verbringt das Waisenmädchen Heidi (Anuk Steffen) zusammen mit ihrem eigenbrötlerischen Großvater, dem Almöhi (Bruno Ganz), abgeschieden in einer einfachen Holzhütte in den Schweizer Bergen. Zusammen mit ihrem Freund, dem Geissenpeter (Quirin Agrippi), hütet sie die Ziegen des Almöhi und genießt die Freiheit in den Bergen. Doch die unbeschwerte Zeit endet jäh, als Heidi von ihrer Tante Dete (Anna Schinz) nach Frankfurt gebracht wird. Dort soll sie in der Familie des wohlhabenden Herrn Sesemann (Maxim Mehmet) eine Spielgefährtin für die im Rollstuhl sitzende…mehr

Produktbeschreibung
Die glücklichsten Tage ihrer Kindheit verbringt das Waisenmädchen Heidi (Anuk Steffen) zusammen mit ihrem eigenbrötlerischen Großvater, dem Almöhi (Bruno Ganz), abgeschieden in einer einfachen Holzhütte in den Schweizer Bergen. Zusammen mit ihrem Freund, dem Geissenpeter (Quirin Agrippi), hütet sie die Ziegen des Almöhi und genießt die Freiheit in den Bergen. Doch die unbeschwerte Zeit endet jäh, als Heidi von ihrer Tante Dete (Anna Schinz) nach Frankfurt gebracht wird. Dort soll sie in der Familie des wohlhabenden Herrn Sesemann (Maxim Mehmet) eine Spielgefährtin für die im Rollstuhl sitzende Tochter Klara (Isabelle Ottmann) sein und unter der Aufsicht des strengen Kindermädchens Fräulein Rottenmeier (Katharina Schüttler) lesen und schreiben lernen. Obwohl sich die beiden Mädchen bald anfreunden und Klaras Oma (Hannelore Hoger) in Heidi die Leidenschaft für Lesen und Schreiben erweckt, wird die Sehnsucht nach den geliebten Bergen und dem Almöhi immer stärker.
Alain Gesponers werkgetreue Verfilmung des populären Kinderbuchs funktioniert in ihrer Ursprünglichkeit und angenehmen Antiquiertheit hervorragend als Gegenentwurf zum CGI-getriebenen Hollywood-Kino.

Ob animiert oder real verfilmt, mit schöner Regelmäßigkeit wird der Kinomarkt mit immer weiteren Adaptionen des nunmehr 135 Jahre alten Kinderbuchklassikers von Johanna Spyri ausgelotet. Die 2015er Version von "Heidi" ist ein Realfilm, der sehr eng an die Vorlage angelehnt ist. Das hat durchaus seinen Charme, denn Regisseur Alain Gsponer und seine Produzenten Jakob Claussen und Uli Putz, die bereits dem "kleinen Gespenst" zu einer Leinwand-Renaissance (knapp eine Mio. Besucher!) verhelfen konnten, setzen auf authentische Kostüme, detailverliebte Ausstattung und zeitgemäßes Produktionsdesign, was dem Film einen angenehm altmodischen Touch verleiht.

Auch die Geschichte selbst wird ganz klassisch erzählt: Kaum hat Waise Heidi mit ihrer unbeschwerten Art das Herz des grummeligen Großvaters erobert, heißt es auch schon Abschied nehmen vom Alm-Öhi und den geliebten Bergen. In Frankfurt lernt Heidi zwar Lesen und Schreiben und schließt Freundschaft mit der an den Rollstuhl gefesselten Klara, doch eigentlich will sie nur eins: zurück zur Natur, zurück in die Alpen. Bei der Besetzung der vier zentralen Figuren hat Gsponer ein glückliches Händchen bewiesen: Bruno Ganz ist als übellauniger Großvater mit weißem Rauschebart, der erst spät sein weiches Herz offenbart, eine Wucht, Quirin Agrippi verleiht dem Geißenpeter den richtigen Mix aus naivem Frohsinn und gefährlicher Aggressivität, und Katharina Schüttler ist als gestrenges, kompromissloses und eiskaltes Fräulein Rottenmeier geradezu furchterregend böse. Mit ihrem gewinnenden Lächeln, dem entwaffnenden Charme und ihrer überbordenden Energie schießt allerdings Neuentdeckung Anuk Steffen mit wuscheliger "Ronja Räubertochter"-Mähne den Vogel ab. Sie ist eine Heidi, die man einfach gern haben muss. Da fällt es auch nicht ins Gewicht, dass das Werk mit seinen 105 Minuten für die Zielgruppe der Vor- und Volks-Schulkinder zu lang geraten ist.

Drama geht hier eindeutig vor Action, die einzigen "Spezialeffekte" sind eine lustige Schlittenfahrt und ein gewaltiges Gewitter. Somit ist "Heidi" auch ein konsequenter Gegenentwurf zu den lärmenden Hollywood-Blockbustern von heute, der statt CGI-Zauberei auf prächtige Landschaftsaufnahmen, wettergegerbte Naturburschen und eine Botschaft setzt, die ebenso klar wie einfach ist: "Tu das, was dir Freude macht, egal, was die Leute sagen." lasso.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Bonusmaterial

Making Of Featurette: "Ziegen" Featurette: "Damals & Heute" Hinter den Kulissen Geschnittene Szenen Konzeptzeichnungen Trailer Teaser
  • Produktdetails
  • Anzahl: 1 DVD
  • Hersteller: StudioCanal
  • Gesamtlaufzeit: 107 Min.
  • Erscheinungstermin: 26.05.2016
  • FSK: ohne Alterseinschränkung gemäß §14 JuSchG
  • Sprachen: Deutsch
  • Untertitel: Deutsch
  • Regionalcode: 2
  • Bildformat: 1:2, 40/16:9
  • Tonformat: Dolby Digital 5.1
  • EAN: 4006680078434
  • Artikelnr.: 44247901
Autorenporträt
Johanna Spyri, geboren 1827, wuchs in einer großen Familie auf dem Land auf, war Privatlehrerin und zog aufgrund ihrer Heirat nach Zürich. Die Schweizer Schriftstellerin verfasste viele Erzählungen und Romane für Kinder und Jugendliche; die Gestalt ihrer 'Heidi' wurde weltberühmt. Die Autorin verstarb 1901.
Rezensionen
135 Jahre nach seiner Erstveröffentlichung erhält der Kinderbuchklassiker von Johanna Spyri durch Alain Gsponer und seinen "Das kleine Gespenst"-Produzenten eine Neuverfilmung, die sich ganz eng an die Vorlage hält und den zeitlosen Reiz perfekt einfängt. Mit Bruno Ganz in der Rolle des Großvaters gelang dem Film ein Besetzungscoup. Getragen wird das Abenteuer eines einfachen Mädchens, das sich niemals entmutigen lässt, jedoch von der Entdeckung Anuk Steffen, die in der Titelrolle einfach hinreißend ist.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
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