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Kants Leben und Lehre wendet sich nicht an solche Leser, "die mit Kant und seiner Lehre schon in irgendeinem Sinne 'fertig' zu sein glauben, sondern sie rechnet auf Leser, die noch mitten im Studium von Kants Werken stehen". Die Studie bietet einen Grundriß des Kantischen Systems und zeichnet die Hauptlinien des Gedankenbaus nach. Die Schilderung von Kants Leben verliert sich nicht in den bekannten kuriosen Details, sondern macht die 'Lebensform' einer Denkerpersönlichkeit aus einem Guß sichtbar, in dem sich Leben und Lehre wechselseitig bestimmen. Cassirers Schrift über Kants Leben und Lehre…mehr

Produktbeschreibung
Kants Leben und Lehre wendet sich nicht an solche Leser, "die mit Kant und seiner Lehre schon in irgendeinem Sinne 'fertig' zu sein glauben, sondern sie rechnet auf Leser, die noch mitten im Studium von Kants Werken stehen". Die Studie bietet einen Grundriß des Kantischen Systems und zeichnet die Hauptlinien des Gedankenbaus nach. Die Schilderung von Kants Leben verliert sich nicht in den bekannten kuriosen Details, sondern macht die 'Lebensform' einer Denkerpersönlichkeit aus einem Guß sichtbar, in dem sich Leben und Lehre wechselseitig bestimmen. Cassirers Schrift über Kants Leben und Lehre war konzipiert als Ergänzungsband zu seiner 1912-23 erschienenen zehnbändigen Ausgabe der Werke Kants, stellt aber eine eigenständige Monographie in systematischer Absicht dar. Inhalt: Jugend- und Lehrjahre, Die Magisterjahre und die Anfänge der Kantischen Lehre, Der Aufbau und die Grundprobleme der Kritik der reinen Vernunft, Erste Wirkungen der kritischen Philosophie, Der Aufbau der kritischen Ethik, Die Kritik der Urteilskraft, Letzte Schriften und Kämpfe.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Rezensent Thomas Meyer würdigt in seiner kurzen Kritik diesen achten Band von Cassirers Gesamtwerk als "wohlfeile und sehr sorgsam überarbeitete Neuausgabe" von dessen 1916 geschriebener Kant-Monografie. Die Schrift wurde, erfahren wir, "zum herausragenden Dokument eines Streites" zwischen dem Ontologen Martin Heidegger und dem Kulturphilosophen Cassirer, in dem es um die "Frage nach dem richtigen Kantverständnis" ging. Meyer referiert kurz die unterschiedlichen Grundpositionen - "Sein zum Tode" versus "Unsterblichkeit" - und wertet sie als "zwei philosophische Zukunftsentwürfe", die zu "politischen" wurden. Abschließend empfiehlt er den "praktisch völlig vergessenen" Cassirer und die Lektüre mit dem Urteil: "Leben und Werk sind aus einem Guss".

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