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Nur ein Jahr nach dem großen Erfolg von HERZ AUF TAILLE stellte der Autor 1929 diesen zweiten Gedichtband zusammen, der in der thematischen Grundhaltung quasi als Fortsetzung gelten darf. Vorrangig attackiert Erich Kästner die Kriegstreiber und -hetzer, die Heuchler und Spießer in der Gesellschaft. Seine Sympathie gehört noch immer dem Mitmenschen, der am Spiel der Macht nicht beteiligt ist, sondern vielmehr unter ihr zu leiden hat. Nur leise sind andere Töne zu vernehmen, die eine Vorstufe der Resignation ahnen lassen. Dabei ist Kästner alles andere als ein Fatalist, der sich dem Diktat der…mehr

Produktbeschreibung
Nur ein Jahr nach dem großen Erfolg von HERZ AUF TAILLE stellte der Autor 1929 diesen zweiten Gedichtband zusammen, der in der thematischen Grundhaltung quasi als Fortsetzung gelten darf. Vorrangig attackiert Erich Kästner die Kriegstreiber und -hetzer, die Heuchler und Spießer in der Gesellschaft. Seine Sympathie gehört noch immer dem Mitmenschen, der am Spiel der Macht nicht beteiligt ist, sondern vielmehr unter ihr zu leiden hat. Nur leise sind andere Töne zu vernehmen, die eine Vorstufe der Resignation ahnen lassen. Dabei ist Kästner alles andere als ein Fatalist, der sich dem Diktat der Macht zu beugen bereit ist. Im Gegenteil: Vehement greift er die in der Gesellschaft längst erkannte Haltung des Fatalismus an, die letztlich nur ins Chaos führen kann. Seiner aufklärerischen Absicht entsprechend, sieht er in dem Schriftsteller einen Zeitzeugen, dem es obliegt, das Bewusstsein der Zeitgenossen zu sensibilisieren.
  • Produktdetails
  • Verlag: Atrium Verlag
  • 1985.
  • Seitenzahl: 112
  • Altersempfehlung: ab 18 Jahre
  • Erscheinungstermin: Dezember 1985
  • Deutsch
  • Abmessung: 194mm x 132mm x 20mm
  • Gewicht: 216g
  • ISBN-13: 9783855359066
  • ISBN-10: 3855359067
  • Artikelnr.: 02605541
Autorenporträt
Erich Kästner, geb. am 23.2.1899 in Dresden, studierte nach dem Ersten Weltkrieg Germanistik, Geschichte und Philosophie. Neben seinen schriftstellerischen Tätigkeiten war Kästner Theaterkritiker und freier Mitarbeiter bei verschiedenen Zeitungen. Von 1945 bis zu seinem Tode am 29. Juli 1974 lebte Kästner in München und war dort u.a. Feuilletonchef der 'Neuen Zeitung'. 1957 erhielt er den Georg-Büchner-Preis.