Der Karneval des Kaufmanns - Kästner, Erich
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Bevor Erich Kästner in Berlin ein berühmter Kinderbuchautor wurde, war er ein berühmter Journalist. In Leipzig. Fast fünf Jahre lang, von 1923 bis 1927, schrieb er hier für Zeitungen und Magazine - Gedichte, Erzählungen, Rezensionen, Aphorismen, politische Glossen und Leitartikel. Die Texte mit ihrer unnachahmlichen Mischung aus Ironie und Melancholie sind heute noch so frisch wie vor 80 Jahren. Höchste Zeit also, sie endlich aus dem "Zeitungsgrab" zu befreien…mehr

Produktbeschreibung
Bevor Erich Kästner in Berlin ein berühmter Kinderbuchautor wurde, war er ein berühmter Journalist. In Leipzig. Fast fünf Jahre lang, von 1923 bis 1927, schrieb er hier für Zeitungen und Magazine - Gedichte, Erzählungen, Rezensionen, Aphorismen, politische Glossen und Leitartikel. Die Texte mit ihrer unnachahmlichen Mischung aus Ironie und Melancholie sind heute noch so frisch wie vor 80 Jahren. Höchste Zeit also, sie endlich aus dem "Zeitungsgrab" zu befreien
  • Produktdetails
  • Verlag: Lehmstedt
  • Artikelnr. des Verlages: 2528471
  • Seitenzahl: 492
  • Erscheinungstermin: März 2007
  • Deutsch
  • Abmessung: 208mm x 135mm x 38mm
  • Gewicht: 698g
  • ISBN-13: 9783937146171
  • ISBN-10: 3937146172
  • Artikelnr.: 13115285
Autorenporträt
Erich Kästner, geboren am 23. Februar 1899 in Dresden, studierte nach dem Ersten Weltkrieg Germanistik, Geschichte und Philosophie in Leipzig. Seine schriftstellerische Tätigkeit begann er als Theaterkritiker und freier Mitarbeiter bei verschiedenen Zeitungen. Ab Ende der 1920er Jahre verzeichnete er erste Erfolge mit den Gedichtbänden "Herz auf Taille" 1928, "Lärm im Spiegel" 1929 und "Gesang zwischen den Stühlen".
Mit dem Großstadtroman "Fabian" 1931 verfasste er einen der bedeutendsten sozialkritischen Romane der Weimarer Republik; daneben entstanden die Jugendbücher "Emil und die Detektive" 1929, "Pünktchen und Anton" 1932 sowie "Das fliegende Klassenzimmer 1933, die auch international zu großen Erfolgen wurden.
Im Jahre 1933 wurden seine Bücher von den Nationalsozialisten verbrannt. Kästner erhielt hierauf totales Publikations- und Schreibverbot.
Von 1945 bis zu seinem Tode am 29. Juli 1974 lebte Kästner in München und war dort Mitbegründer des Kabaretts "Kleine Freiheit". Neben dem Schreiben von Romanen arbeitete er u.a. als Feuilletonchef der "Neuen Zeitung". 1957 erhielt er den Georg-Büchner-Preis.
Erich Kästner starb am 29. Juli 1974 in München.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

Noch immer kennen wir "den ganzen Kästner nicht", schreibt Rezensentin Ute Maack, doch immerhin hat sich das Bild mit dem neu erschienenen Textband mit Material aus den frühen Jahren nun um ein weiteres Stück vervollständigt. Das von Klaus Schuhmann herausgegebene Buch umfasst Kurzprosa, Gedichte, Theater- und Buchkritiken sowie Glossen, Leitartikel und Aphorismen aus dem "Leipziger Tageblatt" und der "Neuen Leipziger Zeitung". Die chronologische Anordnung der Texte sorgt für eine "abwechslungsreiche Lektüre" und zeigt vor allem die "Entstehung des Autors Kästner" auf, urteilt die Rezensentin. Kästner sei anfangs noch "stilistisch unsicher", verfüge aber bereits über die "viel gerühmte Lakonik" und die "melancholisch getönte Ironie". Auf die Kästner-Gesamtausgabe wird die Kritikerin auch weiterhin warten müssen. Doch bereits in diesem "schön gestalteten" und "klug zusammengestellten" Buch gibt es viel zu entdecken, versichert sie.

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