WOLK 1: Der LASAREWSKI-REPORT zum Wolf in Rußland - Lasarewski, Wasilij Matwejewitsch; Seppey, Narcisse; Rathgeber, Walter; Laffi, Domenico; Brückner, Alexander; Middendorf, Alexander Theodor von; Steiner, Jürg; Walewskij, F. I.
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In deutscher Sprache referiert und bewertet der Historiker Prof. Dr. Alexander Brückner (1834 - 1896) die von Lasarewski erhobenen volkswirtschaftlichen Daten zur Vernichtung von Vieh und Wild durch den Wolf und zur Vernichtung des Wolfes durch den Menschen und referiert die Studienergebnisse des russischen Apothekers F.I. Valewski aus Schuja über die Vergiftung des kaum jagdbaren Wolfes mit Strychnin und anderen Mitteln. Ebenfalls in deutscher Sprache berichtet der Arzt, Universalgelehrte und Sibirienforscher Dr.med. Alexander Theodor von Middendorff (1815 - 1894) über die Wolfsplage in…mehr

Produktbeschreibung
In deutscher Sprache referiert und bewertet der Historiker Prof. Dr. Alexander Brückner (1834 - 1896) die von Lasarewski erhobenen volkswirtschaftlichen Daten zur Vernichtung von Vieh und Wild durch den Wolf und zur Vernichtung des Wolfes durch den Menschen und referiert die Studienergebnisse des russischen Apothekers F.I. Valewski aus Schuja über die Vergiftung des kaum jagdbaren Wolfes mit Strychnin und anderen Mitteln.
Ebenfalls in deutscher Sprache berichtet der Arzt, Universalgelehrte und Sibirienforscher Dr.med. Alexander Theodor von Middendorff (1815 - 1894) über die Wolfsplage in Sibirien.
Der ungekürzte und vollständige Originaltext des Berichtes von W. M. Lasarewski (Schreibweise in wissenschaftlicher Bibliotheks-Transliteration: Lazarevskij) aus St. Petersburg 1876 wird in diesem Band in russischer Sprache veröffentlicht (also: KEIN REPRINT, KEIN FAKSIMILE), bearbeitet und in die heutige russische Rechtschreibung übertragen von Irina Mironova, Diplom-Übersetzerin für die russische und deutsche Sprache in München. Die russische Fassung ist deshalb urheberrechtlich und leistungsschutzrechtlich steng geschützt, alle Rechte liegen beim Bengelmann Verlag und dem Herausgeber! Die deutsche Erstauflage mit der vollständigen und ungekürzten Übersetzung des Lasarewski-Reports in die deutsche Sprache erscheint in dem Band WOLK 2.
Der Bezug des die Kosten des Wolfs erfassenden Lasarewski-Reports zur Gegenwart wird durch Einleitung und Essays des Herausgebers und einen kurzen deutschsprachigen Anhang mit einem Zeitungsartikel aus der Berner Zeitung von Jürg Steiner (Redaktion Zeitpunkt) mit der Überschrift "Was der Wolf die Schweiz kostet" hergestellt.
  • Produktdetails
  • Wolfsnot und andere Landplagen Bd.5
  • Verlag: Bengelmann, M.
  • Repr.
  • Seitenzahl: 190
  • Erscheinungstermin: August 2011
  • Deutsch, Englisch, Russisch
  • Abmessung: 214mm x 149mm x 15mm
  • Gewicht: 315g
  • ISBN-13: 9783930177103
  • ISBN-10: 3930177102
  • Artikelnr.: 28707463
Autorenporträt
Prof. Dr. Alexander Brückner (geb. 5. Aug. 1834 in St.Petersburg, gest. 16. Nov. 1896 in Jena, Historiker, Nationalökonom, Schriftsteller) gehörte zum Gelehrtenkreis der Zeitschrift "Russische Revue" (Hrsg. Dr. Wolfson, dann Carl Röttger, Verlag der Kaiserlichen Hofbuchhandlung H. Schmitzdorff, St. Petersburg). Verfasser zahlreicher Schriften zur Wirtschaftsgeschichte und Finanzgeschichte ("Kupfergeldkrise", St.Petersburg 1867), zur Neueren Politischen Geschichte ("Der Russisch-schwedische Krieg 1788-90), Verfasser von kulturhistorischen Studien("Die Russen im Auslande im 17.Jahrhundert", "Die Ausländer in Rußland" (Riga 1878), von historischen Einzeldarstellungen zu Peter d. Gr., Katharaina II., Graf Panin, Potemkin. Historisches Hauptwerk: Die Geschichte Rußlands bis zum Ende des 18. Jahrhunderts" (1896, 1913). Biographische Notizen: W. M. Lasarewski (1817 - 1890) Von Marina Zabernigg-Gajdukowa, Moskau und Dr. phil. W. Rathgeber Wasilij M. Lasarewski wurde am 27.Februar 1817 in der Ukraine geboren und starb am 18. April 1890 in St. Petersburg. Er gilt als älterer Vertreter der ukrainischen "Gens Lasarewski". W.M. Lasarewski absolvierte mehrere Studien an der Universität Charkow, war Universalgelehrter und avancierte - ähnlich der Karrierre von J.W. von Goethe zum Hofrat und Berater der Fürsten - zum Berater und Ministerialrat der zaristischen Regierung in der damaligen russischen Hauptstadt, St. Petersburg. Lasarewski wurde Verwalter der Kanzlei des Ministeriums für Staatsvermögen, Mitglied des Rates beim Innenministerium und des Rates der Aufsichtsbehörde für das Druckereiwesen. Neben der Ausübung dieser Brotberufe war er als Schriftsteller, Übersetzer und leidenschaftlicher Jäger tätig. Er war mit Fjodor Dostojewski und mit dem bedeutendsten ukrainischen Lyriker Taras Schewtschenko befreundet.Als Schewtschenko 1861 in St. Petersburg gestorben war, nahmen Lasarewski und Dostojewski gemeinsam an der Trauerfeier für Schewtschenko teil. Lasarewski stand mit Dostojewski und mit Schewtschenko regelmäßig in Briefwechsel, auch als beide Schriftsteller in der Verbannung in Sibirien waren. Lasarewski unterstützte Schewtschenko auch materiell während der Zeit der Verbannung. Zu den großen literarischen Leistungen Lasarewskis gehört die Übersetzung der Werke William Shakespeare's in die russische Hochsprache; durch die Übersetzung der wichtigsten Werke Shakespeare's, insbesondere des "Othello", "König Lear" und Macbeth" in die russische Hochsprache hat Lasarewski es dem gebildeten Russen ermöglicht, Shakespeare zu lesen und Shakespeare-Inszenierungen an russischen Opern- und Theaterhäusern sehen zu können. Last not least hat Lasarewski am "kleinrussischen Wörterbuch" mitgearbeitet. Lasarewski hat trotz aller Freundschaft mit Schewtschenko, dem man vorgeworfen hatte, in separatistischer Absicht nicht in hochrussischer Sprache, sondern in ukrainischem Bauerndialekt gedichtet zu haben, viel zum Aufstieg der russischen Literatursprache beigetragen. ¿¿¿¿¿¿¿ ¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿.¿. ¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿, ¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿¿ - ¿¿¿¿¿¿¿¿¿, ¿¿¿¿¿¿ ¿ ¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿. ¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿, ¿¿¿¿¿¿. ¿¿¿¿¿¿¿ ¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿ ¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿: ¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿, ¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿ ¿. ¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿ 27 ¿¿¿¿¿¿¿ 1817 ¿. ¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿ ¿ ¿¿¿¿ 18 ¿¿¿¿¿¿ 1890 ¿. ¿ ¿¿¿¿¿-¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿. ¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿ "¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿". ¿. ¿. ¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿, ¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿ ¿ ¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿ ¿¿¿¿¿¿ - ¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿, ¿¿¿ ¿. ¿. ¿¿¿ ¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿ ¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿ ¿ ¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿ - ¿¿¿, ¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿ - ¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿, ¿¿¿¿¿-¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿. ¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿¿, ¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿ ¿ ¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿. ¿¿¿¿¿¿ ¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿, ¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿ ¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿, ¿¿ ¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿, ¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿ ¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿¿. ¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿ ¿. ¿. ¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿ ¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿ ¿. ¿. ¿¿¿¿¿¿¿¿. ¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿, ¿ 1861 ¿ ¿¿¿¿¿-¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿, ¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿ ¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿¿. ¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿, ¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿, ¿¿¿¿¿ ¿ ¿¿¿¿, ¿ ¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿ ¿ ¿¿¿¿¿¿ ¿ ¿¿¿¿¿¿. ¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿ ¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿. ¿ ¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿; ¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿, ¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿¿ "¿¿¿¿¿¿", "¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿" ¿ "¿¿¿¿¿¿" ¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿, ¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿ ¿ ¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿ ¿ ¿¿¿¿¿¿¿ ¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿. ¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿¿, ¿¿ ¿¿ ¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿ - ¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿ ¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿ "¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿". ¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿ ¿¿¿ ¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿ ¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿, ¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿-¿¿ ¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿ "¿¿ ¿¿ "¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿" ¿¿¿¿¿, ¿ ¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿", ¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿ ¿¿ ¿¿¿, ¿¿¿ ¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿ ¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿. Dr.Alexander Theodor von Middendorff (geb. 6.8.1815 in St.Petersburg, gest. 16.01.1894 auf seinem Gut Hellenorm, Livland, der "Großmeister der Sibirienforschung", der wissenschaftliche Entdecker der Taimyr-Halbinsel und des nördlichen Amur-Landes (D.Henze in seiner Biographie über Middendorff, S. 257). Der zehnjährige Bub Alexander v. Middendorff hatte zum Geburtstag von seinem Vater ein Gewehr geschenkt bekommen. Zu damaligen Zeit war das noch möglich (die antiautoritäre "Erziehung" war noch nicht erfunden worden), der wißbegierige Bub plante auch nicht, mit seinem Gewehr auf dem Schulhof Amok zu laufen, sondern durchstreifte mit seinem Gewehr die heimatlichen Moorlandschaften und Sumpfwälder - er wurde ein leidenschaftlicher Jäger und war später eng mit dem Fürstlich-Radziwill'schen Oberförster Anton Krementz ("Der Bär", 1.Aufl. Berlin, Baensch Verlag 1888, ungekürzte, der heutigen Rechtschreibung angepaßte Neuauflage (kein Reprint!) Bengelmann Verlag 2008) in den Pripetsümpfen, Gouvernement Minsk, befreundet. Der junge Middendorff, aus einem alten, seit dem 14. Jahrhundert erwähnten Kaufmannsgeschlecht in Niedersachsen stammend, studierte in Dorpat Medizin und promovierte in diesem Fach 1837. Anschließend studierte er an den Universitäten Erlangen, Berlin, Breslau, und Wien Naturwissenschaften und Sprachwissenschaften, was ihn befähigte, Arbeiten über die Sprache der Jakuten in Sibirien zu verfassen. Der Universalgelehrte Middendorff ist (entgegen gelegentlicher Behauptungen in diversen Lexikoneinträgen, z.B. Wikipedia) nie zum Professor ernannt worden, war 1839 nur Adjunkt (also Assistent oder Tutor) des Zoologieprofessors in Kiew, um sich dann dem Naturforscher K.E. von Baer auf einer Reise nach Russisch-Lappland anzuschließen ("arktische Feuertaufe dieses leidenschaftlichen Nimrods", so sein Biograph D.Henze. Die nachfolgenden Entdeckungen v. Middendorffs haben zur Vergrößerung des Russischen Reiches geführt. Hauptwerk: "Sibirische Reise", Buchdruckerei der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, St. Petersburg 1853 ff). Middendorff war seit 1854 Sekretär der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften. Auf weiteren Forschungsreisen begleitete er die Großfürsten Wladimir Alexandrowitsch und Alexej Alexandrowitsch. Middendorffs Hauptverdienst ist nach D. Henze"die Erforschung und Darstellung der organischen Welt des arktischen und des amurischen Sibirien, ja, er ist deren eigentlicher Entdecker. Er hat hierin vergleichsweise so viel geleistet wie HUMBOLDT in den amerikanischen Äquinoktialgegenden, doch ungleich weniger als dieser Ruhm davongetragen" (D. Henze, Middendorffs Sibirische Reise mit ergänzenden Beiträgen, S. 274). Steiner, Jürg, Berner Zeitung, Redaktion Zeitpunkt: "Was der Wolf die Schweiz kostet", leicht gekürzter Beitrag vom 06.09.2009 mit freundlicher Genehmigung des Autors im Anhang veröffentlicht. Walewskij, F. I. (Schreibweise in wissenschaftlicher Bibliotheks-Transliteration: Valevski), auch, in Duden-Transskription, Walewski, F.I., Apotheker in Sujsk (= Schuja nach Prof. A. Brückner, Russ. Revue X.Bd.,1877, S. 269). Mironova, Irina, geb. 1985 in Nowotscheboksarsk, Diplom-Übersetzerin für die deutsche und englische Sprache, studierte an der Tschuwaschischen Staatlichen Universität von Uljanov, Tscheboksary, an der Fakultät für Fremdsprachen, Studiengang "Übersetzung und Übersetzungslehre". Zur Zeit studiert und wohnt sie in München. Zabernigg-Gajdukowa, Marina, geb. 1965 in Moskau, Lektorin und Übersetzerin in Moskau, befaßt sich mit der Biographie W.M. Lasarewski's. Seppey, Narcisse, ehemaliger oberster kantonaler Jagdaufseher im Wallis / Schweiz, über welchen die "RZ Oberwallis", die auflagenstärkste Zeitung des Oberwallis, in einem Interview (2004) durch Ruth Seeholzer schrieb: "Auch zum Wolf in der Schweiz hat Seppey eine prononcierte Meinung: 'Der Wolf hat keinen Platz bei uns'" (Zitat Narcisse Seppey lt. RZ Oberwallis, archiv rz-online, 2004, Nr. 35-16sept). Zur Frage, wie die Wölfe in die Schweiz kommen, meinte Seppey 2004 in diesem Interview durch Ruth Seeholzer, RZ Oberwallis: "Momentan haben wir mehrere Wölfe im Wallis. Und per Zufall kommen diese alle zu Fuß über die Berge hierher. Wenn man sie im italienischen Grenzgebiet aussetzt, ist es klar, daß sie danach auf natürliche Weise ins Wallis einwandern" (Ende Zitat Narcisse Seppey aus Interview 2004 bei RZ Oberwallis durch Ruth Seeholzer). Zu den Kosten des Wolfes in der Schweiz meinte Narcisse Seppey in diesem Interwiew: "24 Millionen Franken würde uns der Schutz vor dem Wolf jährlich kosten..." (Ende Zitat Narcisse Seppey aus dem Interview 2004 bei RZ Oberwallis durch Ruth Seeholzer). Ruth Seeholzer richtete in ihrem großartigen Interview mit Narcisse Seppey folgende Frage an den berühmten Jagdaufseher mit jahrzehntelanger Erfahrung: "So wie Sie denken und fühlen sehr viele Oberwalliser. Daß ein Schafhalter den Wolf nicht gerne sieht, ist nachvollziehbar. Doch wir anderen? Haben wir einfach 'Schiss' vor dem großen, bösen Wolf, wie im Märchen?" (Ende Zitat der Frage Ruth Seeholzer an Narcisse Seppey). Narcisse Seppey antwortete 2004: "Ein einzelnes Tier, wie wir es heute bei uns haben, ist noch nicht so tragisch. Aber wenn sich erst einmal Rudel gebildet haben und miteinander um die bestehenden Nahrungsmittelreserven kämpfen, dann kann es auch für den Menschen gefährlich werden" (Ende Zitat Narcisse Seppey im Interview RZ Oberwallis durch Ruth Seeholzer 2004). In den Vorbemerkungen des Herausgebers zu dem in deutscher Erstausgabe erscheinenden Beitrag von Narcisse Seppey wird auch auf einen Artikel von David VONPLON in der "Berner Zeitung" vom 09.12.2008 (nur online erschienen!) eingegangen. David VONPLON schreibt im Rahmen einer Besprechung des 2008 erschienenen Buches "Le Retour de Loup" von Narcisse Seppey und Charly Sierro vom Verband Jagd Schweiz (Editions à la Carte Joseph Lamon, CH 3960 Sierre, Suisse, ISBN 978-2-88464-952-0): " Der Wolf ist nicht auf natürlichem Wege in die Schweiz zurückgekehrt, sondern wurde im Rahmen eines EU-Programms ausgesetzt. Dies behaupten zwei Walliser Profijäger in einem neuen Buch".(Ende Zitat Beitrag David Vonplon "Geheimplan Wolf der EU im Wallis", aktualisiert am 09. 12. 2008 in der Berner Zeitung, nur online erschienen. Herausgeber, Redaktion und Lektorat des Bengelmann Verlages danken der Berner Zeitung für die Zurverfügungstellung dieses online-Beitrages von David Vonplon! Auf den Inhalt des hier angekündigten Originalbeitrages von Narcisse Seppey mit dem Titel "Das Europa von heute und der Wolf" in deutscher Erstausgabe (Übersetzung: Claus Gampe, München) kann aus begreiflichen Gründen in dieser für den Buchhandel bestimmten Biographischen Anmerkung vor Erscheinen des Buches nicht eingegangen werden!
Inhaltsangabe
Wasilij Matwejewitsch Lasarewski Prof. Dr. Alexander Brückner Dr. med. Alexander Theodor von Middendorff WOLK 1: Der Lasarewski-Report zum Wolf in Rußland Über die Vernichtung von Vieh und Wild durch den Wolf und über die Ausrottung des Wolfes ?. ?. ??????????? ?? ??????????? ?????? ????????? ????? ? ???? ? ?? ??????????? ?????. ? ???????????: ? ???, ??? ?????? ?????? ??????, ?, ??? ???????? ??????? ?????. ?????????? ?.?. ?????????, ??????? ?????????. Inhaltsverzeichnis Vorwort des Herausgebers 13 Einleitung, Erster Teil:: Die unberührte Natur und die Wildnis den Tieren, die Kulturlandschaft als modifizierte Natur demjenigen, der sie erarbeitet hat und ständig erhalten muß ? dem Menschen! 15 Ein Essay von Dr. phil. W. Rathgeber Einleitung, Zweiter Teil: Die Einübung des neuen Rassismus anläßlich der Rassendiskriminierung zwischen Wolf und Hund oder Adolf, der adlige Rassewolf im Wolfserwartungsland . Ein Essay von Dr. phil. W. Rathgeber: 19 Biographische Notizen von Marina Zabbernigg-Gajdukowa und Dr. phil. W. Rathgeber: W. M. Lasarewski (1817 1890), Zum Leben und Wirken von Alexander Theodor von Middendorff (1815 1894); Zum Leben und Wirken von Alexander Brückner (1834 1896) 23 Prof. Dr. Alexander Brückner Der Wolf in Rußland ? "cette honte pour notre pays" "Der Wolf eine Schande für unser Land" ? "???? ??? ????? ??? ????? ??????" 26 Dr. med. Alexander Theodor von Middendorff Die Vernichtung von Nationalvermögen durch den Wolf ? der Wolf und sein Preis für die arbeitende Bevölkerung eines Landes 39 Dr. med. Alexander Theodor von Middendorff Geschichte der Ausrottung: Wildkatze, Luchs und Wolf. 46 Wildkatze und Luchs 46 Der Wolf und der Bär in Sibirien 48 Dr. med. Alexander Theodor von Middendorff Der Wolf ? der schrecklichste Feind der Ansiedler in den nördlichen Tundren und den südlichen Steppen 51 Warum der Wolf in den unbewohnten nordischen und östlichen Wildnissen Rußlands nicht vorkommt. 53 ?. ?. ??????????? : ?? ??????????? ?????? ????????? ????? ? ???? ? ?? ??????????? ?????. 57 ? ???, ??? ?????? ?????? ??????, ?, ??? ???????? ??????? ?????. 127 ?????????? ?. ?. ?????????, ??????? ?????????. Anhang: Zum Ausblick 1: Jürg Steiner Berner Zeitung, Redaktion Zeitpunkt Was der Wolf die Schweiz kostet 139 Zum Ausblick 2: Das Dreckige Dutzend Wölfe und ihr Preis 144 Von Dr. phil. Walter Rathgeber Zum Ausblick 3: Ein eigens für diesen Sammelband verfaßter Essay des vormaligen kantonalen Jagdaufsehers Narcisse Seppey, im Titel eines seiner Bücher genannt : die Gemse vom Val d Hérens 157 Dr. phil. Walter Rathgeber Vorbemerkungen zu Narcisse Seppey: 157 Narcisse Seppey: Das Europa von heute und der Wolf 159 Ein Essay von Narcisse Seppey in deutscher Erstausgabe Übersetzung aus dem Französischen: Claus Gampe Dr. phil. Walter Rathgeber The dirty dozen wolves and the price to pay Or: Tu Felix Britannia keep out the wolves, United Kingdom of Britannia, and remain farming your sheep! The reintroduction of wolves is Germany s locust strategy to destroy the cultivated landscape 163