Freddy Krueger – Die Psychologie des Albtraums (Movies-To-Go) Wenn der Schlaf zum Tatort wird
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
29.10.2026
Abbildungen
120, Bilder und Fotos
Herausgeber
Colla & Gen Verlag und Service UG & Co. KGVerlag
Colla & Gen Verlag und ServiceSeitenzahl
132
Maße (L/B/H)
21/14,8/1,3 cm
Gewicht
700 g
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-9857862-5-1
Seit Wes Cravens „A Nightmare on Elm Street“ 1984 die Leinwand erreichte, gehört Freddy Krueger zu den bekanntesten Figuren des Horrorkinos. Verbrannte Haut, gestreifter Pullover, Fedora und Klingenhandschuh wurden zu kulturellen Erkennungszeichen. Doch hinter der Horrorikone verbirgt sich eine Figur, deren Wirkung weit über ihre äußere Erscheinung hinausreicht.
„Freddy Krueger – Die Psychologie des Albtraums“ untersucht die Welt der Elm Street aus psychologischer, philosophischer und filmtheoretischer Perspektive.
Warum kehrt eine verdrängte Vergangenheit immer wieder zurück?
Welche Schuld tragen die Eltern von Springwood?
Warum wird ausgerechnet der Schlaf – ein Zustand der Erholung und Regeneration – zum gefährlichsten Ort der Filmreihe?
Welche Rolle spielen Körper, Sexualität, Angst, Humor und jugendliche Rebellion?
Und wie konnte sich Freddy vom düsteren Kindermörder zur weltweit bekannten Popfigur entwickeln?
Das Buch folgt diesen Fragen durch die verschiedenen Ebenen des Franchise. Dabei stehen die Filme selbst im Mittelpunkt. Szenen, Motive, Figuren und filmische Mittel werden mit Denkansätzen von Sigmund Freud, Carl Gustav Jung, Alfred Adler, Erich Fromm, Jacques Lacan, Julia Kristeva, Jean Baudrillard, Noël Carroll, Linda Williams und weiteren Theoretikern verbunden.
Im Mittelpunkt stehen unter anderem:
• die Schuld der Eltern und das verdrängte Verbrechen von Springwood
• Freddy Krueger als Schatten, Symptom und wiederkehrende Erinnerung
• Traum, Schlaf und die Grenze zwischen Bewusstsein und Tod
• der Körper als Träger von Angst, Verletzung und Erinnerung
• Jugend, Sexualität, Autorität und Rebellion
• die Filmsprache von „A Nightmare on Elm Street“
• Freddy als Regisseur und Darsteller seiner eigenen Albträume
• Humor, Ironie und die Entwicklung vom Monster zum Entertainer
• Archetypen, kollektives Unbewusstes und kulturelle Erinnerung
• Medien, Kommerzialisierung und Freddy als Popikone
Dabei geht es nicht darum, Freddy Krueger nachträglich auf die Couch zu legen. Psychologische und philosophische Theorien dienen als Werkzeuge, um genauer hinzusehen: auf die Filme, ihre Bilder, ihre Figuren und auf die Gründe, weshalb manche Albträume Jahrzehnte überdauern.
Eine Analyse über Angst, Erinnerung, Schuld und die Frage, warum Freddy Krueger auch nach mehr als vier Jahrzehnten noch immer nicht aus unseren Träumen verschwunden ist.
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