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Produktbild: Alleinruhelage
Artikelbild von Alleinruhelage
Eva Menasse

1. Alleinruhelage

Alleinruhelage

Gesprochen von
121

18,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Verkaufsrang

313

Gesprochen von

Eva Menasse

Spieldauer

7 Stunden und 25 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

13.08.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

136

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783732422500

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Verkaufsrang

313

Gesprochen von

Eva Menasse

Spieldauer

7 Stunden und 25 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

13.08.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

136

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783732422500

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  • Apflamaus

    4/5

    26.09.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Eine ruhige Geschichte mit viel feinem Humor

    „Alleinruhelage“ hat mich vor allem durch seine ruhige und besondere Erzählweise angesprochen. Die Geschichte beschäftigt sich mit Erinnerungen, Veränderungen, Abschieden und verschiedenen Stationen im Leben – und bleibt dabei erstaunlich leicht und humorvoll. Besonders schön fand ich, dass Eva Menasse selbst liest. Ihre Stimme ist sehr gelassen, und ihr österreichischer Dialekt passt für mich wunderbar zur Geschichte. Ich habe ihr sehr gerne zugehört. Einige Anekdoten aus der Kindheit der Protagonistin haben mich zum Schmunzeln gebracht. Interessant fand ich auch, wie sich der Blick auf vergangene Erlebnisse mit der Zeit verändern kann. Die Verbindung zu dem Haus und dem Ort, an dem viele Erinnerungen hängen, konnte ich ebenfalls gut nachvollziehen. Gerade diese leisen Gedanken über Heimat, Erinnerungen und Abschied haben mir gefallen. Trotz ernsterer Themen wirkt das Hörbuch nie schwer. Es gibt immer wieder humorvolle Momente, die der Geschichte eine schöne Leichtigkeit geben. Allerdings muss man sich auf das eher ruhige Erzähltempo einlassen. Manche Themen, besonders rund um Männer und Beziehungen, waren mir etwas zu schnell abgehandelt. Insgesamt ein schönes, unaufgeregtes und zugleich tiefgründiges Hörbuch, das mich gut unterhalten und an einigen Stellen nachdenklich gemacht hat.

  • Sylvias-Lesezimmer

    aus Ingelbach

    5/5

    07.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Haus zu verkaufen

    Klappentext: Die nötige Hilfe ist quasi vom Himmel gefallen, Alla und Bolek aus Polen, zwei Kettenraucher, die alles können. Die Renovierungen und Rückschläge, die geplatzten Wasserleitungen und die Bosheiten der benachbarten Schrebergärtner lösen viele Erinnerungen und neue Erkenntnisse aus und so manche Fallstricke der deutsch-deutschen Geschichte nimmt die Erzählerin womöglich genauer wahr, als Wienerin in der doppelten Fremde. Dann beschließt sie, das geliebte Haus zu verkaufen, um noch einmal aus- und aufzubrechen aus ihrer „stabilen Alleinruhelage“. „Alleinruhelage“ ist die Geschichte von einem Haus mit Garten von Eva Menasse. Die Leser*innen begleiten in dieser Geschichte eine Frau, die keinen Namen bekommen hat. Die Frau ist Mitte 50, ist Schriftstellerin und kommt aus Österreich. So weit stimmt die Frau mit der Autorin überein. Der Rest bleibt der Fantasie der Leser*innen überlassen. Das Haus, um das es in der Geschichte geht, hat die Frau mit ihrem Mann gekauft. Es steht in der ostdeutschen Provinz. Das Haus liegt in schöner „Alleinruhelage“ direkt am See. Jetzt ist die Frau allein und möchte das Haus verkaufen. Um es in einen repräsentablen Zustand zu bringen, heuert die Frau Alla und Bolek aus Polen an. Die beiden, quasi Alleskönner, sollen das Haus wieder fit bekommen. Dabei passieren einige unerwartete Dinge. Eva Menasse lässt das Haus zu einem Protagonisten werden. Als Leser*in erfährt man über das Leben in diesem Haus. Von schönen und weniger schönen Zeiten. So erfährt man auch von den anfänglichen Schwierigkeiten, die sich auftaten, als sie aus dem Westen kommend das Haus in Ostdeutschland erworben haben. Die Autorin beleuchtet die Zeit nach der Wende ziemlich genau. Die Charaktere sind lebensnah und authentisch. Die Frau, die das Haus verkaufen möchte, hat viele Erinnerungen, die den Leser*innen offenbart werden. Alla und Bolek aus Polen, die das Haus renovieren sollen, haben mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht. Für mich ist der Hauptprotagonist das Haus, das schon viel gesehen und erlebt hat. Der Schreibstil von Eva Menasse ist flüssig und gut verständlich. Immer wieder streut sie etwas Humor in die Geschichte ein, was das Ganze auflockert. Die Atmosphäre wechselt so, wie die Erinnerungen. Von himmelhochjauchzend bis hin zur Melancholie. „Alleinruhelage“ ist ein Roman, der mich schnell in seinen Bann gezogen hat.

  • Ingrid

    aus Düsseldorf

    5/5

    24.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Facettenreicher Rückblick der Protagonistin auf ihr Leben

    Der Titel des Romans „Alleinruhelage“ bezeichnet den besonders ruhigen Standort des Hauses, das die unbenannte Ich-Erzählerin im gleichnamigen Buch von Eva Menasse verkaufen möchte. Es steht an einem fiktiven Ort in Mecklenburg-Vorpommern, von Wald umgeben und mit einem See in unmittelbarer Nähe. Die aus Österreich stammende Verkäuferin hat dort viele Jahre mit ihrer Familie die Wochenenden verbracht, manchmal aber auch wochenlang in Schreibklausur. Nun jedoch unternimmt sie einen erneuten Versuch, das Haus zu verkaufen. Nachdem sie den endgültigen Beschluss gefasst hat, neue Käufer zu finden, wandern ihre Gedanken zurück zu den Anfängen ihrer Ehe und dem bald darauf entstandenen Wunsch, ein Wochenendhaus zu kaufen. Bei ihrer Suche findet das Ehepaar ein abgelegenes ehemaliges Wirtshaus, in dessen Umgebung sich eine Siedlung mit mehreren Datschen befindet. Durch das Verhalten einiger Bewohner dieser Sommerhäuser ergeben sich immer wieder besondere Situationen, nicht zuletzt, weil ein Verein, dem sich auch die Ich-Erzählerin anschließt, das nachbarschaftliche Miteinander regelt. Es sind vielfältige Themen, die die Verkäuferin aufgreift: amüsante, ernste, gesellschaftskritische und persönliche. Ein Bautrupp, der zum Ausmisten und Reparieren des Gebäudes anrückt, beschreibt sie als Vergnügen, wohingegen sie das Verhältnis zu ihrer Tochter als belastet schildert. Ihre Erinnerungen reichen teils sogar bis zu ihrer Kindheit zurück, wobei die Begebenheiten authentisch wirken und ihre Gefühle gut nachvollziehbar sind. Es finden sich auch interessante Fakten, die bewegen und nachdenklich stimmen. Einige Ereignisse werden in politische Zusammenhänge von Ost- und Westdeutschland sowie Österreich eingeordnet. Der Roman „Alleinruhelage“ von Eva Menasse ist ein facettenreicher Rückblick der Protagonistin auf ihr Leben, die ohne Schwermut ihr Wochenendhaus verkaufen möchte. Die vielfältigen Ereignisse, die sie während ihrer Aufenthalte dort erlebt hat, haben schöne, traurige, wütende und versöhnliche Erinnerungen hinterlassen. Die Geschichte vermittelt eine breite Palette an Stimmungen und macht zugleich Mut, sich auf einen Neuanfang einzulassen. Das Buch hat mich angenehm überrascht und ich empfehle es sehr gerne weiter.

  • Bewertung

    5/5

    24.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen Humor und Melancholie

    Kennt ihr das auch? Man sieht das Lesebändchen immer weiter Richtung Buchrücken wandern und ertappt sich dabei, langsamer zu lesen – einfach, weil man nicht möchte, dass das Buch zu Ende geht. So erging es mir bei Eva Menasses Alleinruhelage. Die Erzählung über die Zeit in einem Haus am See beginnt auf ungewöhnliche und sehr humorvolle Weise: mit einem Dialog zwischen der Ich-Erzählerin und ihrem Haus. Auch das osteuropäische Paar, das die Renovierung übernimmt, wird mit so viel Witz und Situationskomik beschrieben, dass es einen immer wieder zum Lachen bringt. Im Fortgang schlägt die Geschichte jedoch auch melancholische Töne an. Eva Menasse erzählt mit großer sprachlicher Rafinesse von den Gräben zwischen Ost und West, vom Verlust einer Liebe und von der Veränderung einer Landschaft. Sie beobachtet scharf – ihre Umgebung ebenso wie sich selbst. Alleinruhelage ist ein kluges, sprachlich brillantes und sehr berührendes Buch. Ein Buch, das lange in mir nachklang.

  • Jürg K.

    5/5

    23.08.2026

    eBook (ePUB 3)

    Grossartiges Buch mit Tiefgang

    Diese Geschichte trifft mich, weil sie zeigt, wie radikal sich ein Leben verschieben kann, wenn ein vertrauter Rahmen plötzlich wegbricht. Die Frau, die nach dem Ende ihrer Ehe im Wochenendhaus steht, wirkt auf mich wie jemand, der inmitten der Überreste eines früheren Glücks versucht, sich selbst neu zu erfinden. Das Haus ist nicht nur ein Ort, sondern ein Echo jeder geplatzte Wasserhahn, jede schiefe Wand erinnert daran, wie viel Mühe man in ein Leben gesteckt hat, das nun nicht mehr existiert. Dass ihr die Hilfe vom Himmel fällt in Gestalt von Alla und Bolek, diesen rauchenden Alleskönnern hat für mich etwas Tröstliches. Sie bringen eine andere Welt mit, eine andere Geschichte, und plötzlich wird das Haus zu einem Ort, an dem Fremdheit und Nähe sich mischen. Die Konflikte mit den Schrebergärtnern, die kleinen Gemeinheiten, die Missverständnisse zwischen Ost und West, zwischen Herkunft und Gegenwart, all das wirkt wie ein Brennglas auf die Frage, was Heimat eigentlich bedeutet. Der Entschluss, das geliebte Haus zu verkaufen, ist für mich kein Scheitern, sondern ein Akt der Selbstbehauptung. Ein leises, aber entschlossenes „Ich gehe weiter“. Eva Menasse zeigt in diesem Roman, wie Abschied nicht nur Verlust bedeutet, sondern auch Klarheit. Wie man in der Fremde sich selbst schärfer sieht. Und wie ein Haus, das man loslässt, manchmal der erste Schritt in ein Leben ist, das endlich wieder offen vor einem liegt.

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