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Alleinruhelage

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

1396

Gesprochen von

Eva Menasse

Spieldauer

6 Stunden

Erscheinungsdatum

23.09.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

Audio

Anzahl

1

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783839822500

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

1396

Gesprochen von

Eva Menasse

Spieldauer

6 Stunden

Erscheinungsdatum

23.09.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

Audio

Anzahl

1

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783839822500

Herstelleradresse

Argon Verlag GmbH
Waldemarstraße 33A
10999 Berlin
DE

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  • Mollymoon108

    5/5

    12.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein ganz wunderbarer Roman. Große Leseempfehlung

    Ich habe erst kürzlich das Buch "Quasikristalle" von Eva Menasse gelesen und es hat mich sehr begeistert. Deswegen war ich sehr auf ihren neuen Roman "Alleinruhelage" gespannt und ich wurde nicht enttäuscht. Eva Menasse gelingt es auf ganz grossartige Weise ihrem Roman Spannung und Tiefe zu verleihen. Ihre sprachliche Stärke kommt sehr stark zur Geltung und es gibt in diesem Buch so viele wundervolle Sätze, die man sich am liebsten alle direkt rausschreiben möchte. Gerade bei der Thematik dieses Romans ist die Sprache so wichtig, erzählt er doch die Geschichte eines Hauses, indem die Erzählerin es immer wieder direkt anspricht und auch von Erlebnissen berichtet, die sie dort mit ihrer Familie, aber auch allein erlebt hat. "Alleinruhelage" ist ein leises Buch, das sehr stimmungsvoll all die erlebten Momente, Erfahrungen und das Glück, das die Erzählerin in diesem Haus erlebt hat, teilweise sehr witzig, aber auch melancholisch und ruhig, darstellt. Ich habe diesen Roman sehr gerne gelesen. Große Leseempfehlung!

  • Bewertung

    5/5

    12.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen Stille und Hoffnung

    Alleinruhelage von Eva Menasse. Schon der Titel hat mich neugierig gemacht. Die ersten Einblicke haben sofort eine besondere Atomosphäre geschaffen. Ich liebe Geschichten die nicht nur unterhalten sondern auch berühren und zum Nachdenken anregen. Die Autorin erzählt mit viel Tiefe, klugem Humor und einem wunderbaren Gespür für Zwischentöne. Im Mittelpunkt steht eine Frau, die nach dem Ende ihrer Ehe mit ihrem Wochenendhaus einen Neuanfang wagt. Zwischen Renovierungen, Erinnerungen und Begegnungen mit besonderen Menschen ensteht eine Geschichte über Abschied, Heimat und die Suche nach dem eigenen Weg. Ein ruhiger, kluger Roman, der lange nachwirkt. Der Schreibstil von Eva Menasse ist anspruchsvoll, aber zugleich sehr zugänglich. Das Buch kann ich jedem nur empfehlen, auch zum Verschenken ist es sehr gut geeinet.

  • Johanna

    aus München

    5/5

    12.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Erinnerung und Aufbruch - Sehr schöne Sommerlektüre!

    Ein Immobilienroman. Die Geschichte über ein Haus am See in Ostdeutschland. Für Makler ein sogenanntes „besonderes Objekt“. Es ist Erinnerungsort, Ansprechpartner. Es birgt Konfliktpotenzial. Ein Abschied und ein Aufbruch und ganz viel dazwischen. Leichtfüßig. Ein bisschen wehmütig, oft humorvoll, manchmal böse. Ein erfrischendes Buch, ganz nach meinem Geschmack. Lektüre für Nachmittage am See, im Schatten von Bäumen, in „Alleinruhelage“. Ein Wort, das nach Aussage von Eva Menasse in österreichischen Immobilienanzeigen verwendet wird. Hier bezeichnet es das Haus in Vogelsang, das die Erzählerin und ihr Mann für den Abstand zur Großstadt kaufen. Es überlebt die Ehe. Kinder werden groß, Freunde kommen und feiern, eine neue Liebe erwacht und versiegt. Zu DDR-Zeiten war es ein kleines Gasthaus. Eine moldawische Baufrau und ein polnischer Frührentner erweisen sich als unentbehrlich für die Renovierung. Zwei Anläufe braucht sie, bis sie imstande ist, das Haus zu verkaufen, mit dem sie so viele Erinnerungen verbinden. Die Kämpfe mit der uralten Wasserpumpe, dem Rasen und den Wühlmäusen. Kindheitserinnerungen werden assoziativ eingestreut (mit Figuren, die man bereits aus ihrem Roman „Vienna“ kennt), Familiengeschichten aufgeweckt. Beim Aufräumen findet sie die Dinge ihrer Vergangenheit im Haus: Reste eines Planschbeckens, Sandspielzeug, eine alte Männerunterhose, die schnell vor dem Immobilienagenten versteckt wird. Das Buch ist Zwiesprache mit dem Haus, Innenschau. Er zeigt gleichzeitig die Auseinandersetzung mit der Außenwelt, der unübersehbaren Zeitgeschichte ringsum. Menasses Roman ist eine mal ruhig dahinfließende, mal auch dahinhüpfende, vor- und zurückspringende Erzählung oft mit mündlichem Sprachgestus, gegen allzu viele Nostalgiegefühle für die „Alleinruhelage“, die nicht allein und zuweilen auch nicht ruhig ist. In einem vorangestellten Brief an die Buchhändlerinnen und Buchhändler (im Leseexemplar) betont Menasse, sie habe keine Autobiographie geschrieben: „Die Erzählerin, die als Österreicherin zwischen all den erbittert verteidigten Ossi- und Wessi-Stühlen sitzt, ähnelt mir vermutlich in manchem. Aber das bin dennoch nicht ich, vergessen Sie’s.“ Leseempfehlung!

  • Xirxe

    aus Bad Pyrmont

    5/5

    11.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Abschied vom Haus, Rückblick auf ein Leben

    Was für ein wundervolles Buch! Es beginnt mit einer direkten Ansage der Ich-Erzählerin an ihr Wochenendhaus – „Haus, ich verkaufe dich.“ – und von diesem ersten Satz an war ich mittendrin. Nach zwanzig Jahren steht der Verkauf des Hauses an einem See in der ehemaligen DDR an. Gekauft in der Nachwendezeit, zusammen mit dem inzwischen geschiedenen Mann. Mit diesem Abschied kommt so ziemlich alles wieder hoch: die Ehe und ihr Ende, die Kinder, die Renovierungen, die Nachbarn, aber auch die eigene Kindheit in Wien, die Eltern, der Tennisklub des Vaters sowie Tante und Onkel. Das klingt nach viel für gerade mal 200 Seiten – ist es auch, und trotzdem wirkt nichts überladen. Menasse springt zwischen den Zeiten und Themen hin und her, aber sie verliert nie den Faden. Sie kommt immer wieder zurück zum Haus, zum See, zum Ausgangspunkt. Und dann ist da noch der Ton, den ich kaum zu fassen kriege: sehr genau, sehr bildreich, mit einem Humor, der nichts verharmlost und trotzdem nie bösartig wird. Selbst die unangenehmsten Figuren und Situationen – und davon gibt es einige – liest man bei ihr mit einer Leichtigkeit, ohne dass etwas beschönigt wird. Nebenbei, fast beiläufig, verhandelt sie den Ost-West-Konflikt: Sie als Wienerin ist für viele Menschen vor Ort erst einmal ein Störfaktor, und das bleibt sie für manche bis zum Schluss. Dazu kommen Themen wie Ghosting, Selbstvertrauen und schwierige Paarbeziehungen mit und ohne Kinder – kurz: das Leben, wie es überall passiert. Nur eben selten so gut erzählt. Für mich eines der besten Bücher des Jahres!

  • Bewertung

    aus Lannach

    5/5

    11.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Erinnerungen

    Die Autorin Eva Menasse hat mit ihrem Buch " Alleinruhelage" eine wunderschöne Geschichte geschrieben. Es geht darum, dass die Besitzerin eines Hauses in der ehemaligen DDR , die nun alleine ist, das Haus verkaufen will und mit ihm Zwiesprache hält. Was ihr da immer einfällt, wenn sie da oder dort etwas sieht, das sie an Begebenheiten in der Vergangenheit erinnert, ist enorm. Mit viel Feingefühl und auch mit Witz und Ironie beschreibt Eva Menasse die Gefühle, die dabei freigesetzt werden. Eine richtige Hochschaubahn. Dazu kommt, dass das Haus, wenn es verkauft werden soll, einen gepflegten und guten Eindruck machen soll. Dabei helfen der Hausbesitzerin ein Paar aus Polen, Alla, die Baufrau ohne Abschluss und ihr Mann Bolek. Die beiden bringen Haus und Garten dermaßen in Schuss, dass die Protagonistin mit ihrem Verkaufsabsichten ins Wanken kommt und weiter in Erinnerungen abtaucht. Einfach super zum Lesen, viele Anekdoten aus früherer Zeit, Beschreibungen von Menschen, die viel mitgemacht haben und trotzdem ihre Datschen am nahegelegenen See mit gemeinsamen Arbeitseinsätzen bewohnbar machen. Und das Cover zeigt schon einen Vorgeschmack auf alles.

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