In den letzten Jahren hat der Einsatz von Kreditversicherungen weiter an Bedeutung gewonnen, da sie Finanzinstituten zudem dabei halfen, ihre risikogewichteten Aktiva durch Risikominderung zu reduzieren. Historisch gesehen diente die Kreditversicherung dazu, Gegenparteien- und Länderrisiken (politische Risiken) zu minimieren; gemäß den Bestimmungen von Basel II und III hilft sie Banken jedoch auch dabei, ihre Kapitaladäquanz zu optimieren. Diese qualitative Forschungsstudie beleuchtet neben der Risikominderungsfunktion der Kreditversicherung auch die wirtschaftlichen Aspekte und die Kapitalentlastung europäischer Banken. Die Studie ist praxisorientiert und am realen Geschäftsleben ausgerichtet, sodass auch Fachleute aus der Wirtschaft von dieser Forschungsarbeit profitieren können. Die Arbeit, die auf den tatsächlichen Erfahrungen verschiedener Banker in Europa basiert, kommt zu dem Ergebnis, dass Kreditversicherungen in den meisten Fällen die Ziele von Finanzinstituten erfüllen, ihr Portfolio zu optimieren, risikogewichtete Aktiva zu reduzieren und ihr Kapital zu entlasten. Diese Studie soll Risikomanagern, Wirtschaftsexperten und allen anderen an Kreditversicherungen beteiligten Parteien helfen, sich an den Geschäftspraktiken anderer und ähnlicher Institute auszurichten.
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