Nach einer bitteren beruflichen Niederlage steht Karolinas Karriere vor dem Aus. Enttäuscht, ausgelaugt und voller Selbstzweifel macht sie sich auf den Weg in den Schwarzwald - der Heimat ihrer Großmutter, die für sie einst ein Ort der Geborgenheit und unbeschwerten Kindheitserinnerungen war. Auf dem kleinen Gnadenhof der älteren Henny findet Karolina etwas, das sie seit Jahren vermisst hat: echte Wertschätzung und eine neue Perspektive für ihr Leben. Besonders Hennys unerschütterlicher Glaube berührt sie tief, und mehr noch das Schicksal des wortkargen Holzschnitzers Simon, dessen stille Stärke sie unerwartet in ihren Bann zieht. Während Karolina lernt, sich ihren alten Verletzungen zu stellen, beginnt eine Reise, die ihr Leben für immer verändern könnte. Doch wird sie dabei auch den Mut finden, ihrem Herzen zu folgen - und letztlich ihren verschütteten Glauben wiederfinden?
Kundinnen und Kunden meinen
4.8/5.0
friederickes Bücherblog
aus Berlin
5/5
18.08.2026
eBook (ePUB 3)
Wenn die Seele im Schwarzwald ein Zuhause findet
Die Geschichte:
Karolina hofft, bei ihrem Sender für ihre harte Arbeit mit einer neuen Sendung belohnt zu werden. Doch ihr Chef entscheidet sich für eine jüngere Kollegin. Enttäuscht und erschöpft nimmt sie die vorgeschlagene Auszeit an und reist in den Schwarzwald, zurück an den Ort, an dem sie als Kind mit ihrer Oma lebte. Die Pension, die sie eigentlich aufsuchen wollte, gibt es jedoch nicht mehr. So strandet sie auf Hennys Gnadenhof und findet dort unerwartet Wärme, Halt und Geborgenheit. Hennys Glaube sowie der Holzschnitzer Simon und sein kleiner Sohn berühren sie tief. Wird Karolina den Mut finden, einen neuen Weg einzuschlagen?
Das Cover:
Das Cover ist wunderschön und berührend gestaltet. Es greift den Inhalt des Buches sehr passend auf und bildet zusammen mit dem Klappentext eine stimmige und einladende Buchpräsentation.
Meine Meinung:
Ich mag Geschichten sehr, die in die Tiefe gehen. Wunderbare und liebevolle Protagonisten erzählen aus ihrem Leben und gewähren Einblicke in ihr Inneres – jeder von ihnen mit seinem ganz eigenen Päckchen. Kerstin Sonntag schreibt in einer leicht lesbaren und flüssigen Sprache. Auch die bildstarken Beschreibungen der Schauplätze laden dazu ein, gedanklich in den schönen Schwarzwald zu reisen Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt und bindet den Glauben und christliche Werte wie Verständnis, Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft sehr feinfühlig ein. Ein wenig Mundart rundet das Ganze zusätzlich ab.
Mein Fazit: Ein leises, aber tiefgründiges und sehr unterhaltsames Buch, das zum Nachdenken anregt und die Seele streichelt. Ich empfehle es sehr gerne weiter.
Heidelinde von Friederickes Bücherblog
Bewertung
5/5
09.09.2026
Buch (Taschenbuch)
für gemütliche Lesestunden
Karolinas Leben steht plötzlich Kopf. Ihre wohlverdiente Beförderung wird abgelehnt und zu allem Überfluss drängt ihr Vorgesetzter sie dazu, eine Auszeit zu nehmen. Doch hat sie diese wirklich nötig? Auch wenn Karolina das zunächst überhaupt nicht einsehen will, lässt ihr Arbeitgeber ihr keine andere Wahl und so sieht sie sich gezwungen, einige Tage zu Hause zu bleiben.
Doch schnell fällt ihr die Decke auf den Kopf. Kurzerhand beschließt sie, in den Schwarzwald zu fahren, der mit vielen schönen Kindheitserinnerungen verbunden ist. Dort verschlägt es sie ganz unverhofft auf einen Gnadenhof. Zwischen alten und kranken Tieren lernt sie ein entschleunigtes, gemütliches und zugleich erstaunlich erfüllendes Leben kennen.
Auch der schroffe und auf den ersten Blick ziemlich unhöfliche Holzschnitzer Simon kreuzt ihren Weg. Gemeinsam mit seinem süßen, aber kranken Sohn bringt er Karolinas bisherige Sicht auf ihr Leben gehörig ins Wanken. Doch wohin wird dieser neue Weg sie führen?
Wird Karolina den Mut finden, ihr bisheriges, stressiges Leben und damit vielleicht auch ihre Karriere hinter sich zu lassen, um im Schwarzwald noch einmal ganz neu anzufangen? Oder wird sie nach dieser kurzen, aber wundervollen Auszeit wieder in ihr altes Leben zurückkehren?
Kerstin Sonntag lädt mit diesem Buch zu gemütlichen und zugleich spannenden Lesestunden auf einem Gnadenhof im wunderschönen Schwarzwald ein. Zwischen liebenswerten Tieren, alten Erinnerungen und unerwarteten Begegnungen erzählt sie eine warmherzige Geschichte darüber, dass manchmal gerade ein Umweg der richtige Weg sein kann – und dass Liebe oft dort ein Zuhause finden kann, wo man sie am wenigsten erwartet.
Bewertung
5/5
08.09.2026
Buch (Taschenbuch)
Wenn das Leben neue Wege öffnet
Wo die Liebe ein Zuhause findet – eine herzliche und berührende Geschichte
Karolina glaubt endlich, dass sie auf der Karriereleiter ganz nach oben steigen wird – doch dann kommt alles anders als erwartet. Tief getroffen und voller Schmerz macht sie sich von Köln auf den Weg in ihre alte Heimat, den Schwarzwald.
Schon die Beschreibungen dieser wunderschönen Landschaft haben mich mitten in die Geschichte hineingezogen. Ich war selbst als Jugendliche viel im Schwarzwald und habe mich in den Bildern und Stimmungen sofort wiedergefunden. Für mich war die Reise mit Karolina deshalb auch eine ganz persönliche Reise zurück an einen Ort, mit dem ich schöne Erinnerungen verbinde.
Auf dem Gnadenhof von Henny findet Karolina schließlich einen Ort, an dem sie zur Ruhe kommen kann – obwohl Tiere eigentlich überhaupt nicht zu ihrem Leben gehören. Dort begegnet sie Simon, einem Holzbildhauer, der in seiner Werkstatt wunderschöne Kunstwerke erschafft. Gerade diese Szenen haben mich besonders berührt, denn mein Papa war Schreiner, und ich habe es als Kind immer geliebt, bei ihm zu sein, wenn er mit Holz gearbeitet hat. Dieser ganz besondere Geruch von Holz ist für mich bis heute mit schönen Erinnerungen verbunden.
Kerstin Sonntag erzählt diese Geschichte unglaublich warmherzig und gefühlvoll. Ich habe mich beim Lesen so wohlgefühlt und konnte gar nicht aufhören. Ich hoffe schon jetzt, dass es ein Fortsetzung dieser Geschichte gibt.
Dabei geht es um so viel mehr als um Liebesgeschichten. Wut, Verzweiflung, Verletzungen, Vergebung und die Frage, was passiert, wenn wir lernen, Dinge loszulassen und in Gottes Hände zu legen, ziehen sich durch den Roman. Gerade diese Themen machen die Geschichte für mich so wertvoll.
Ich hatte beim Lesen immer wieder das Gefühl, selbst auf dem Brunner Hof zu sein, das Vogelgezwitscher zu hören und zwischen den Tieren umherzulaufen. Der Schwarzwald wird dabei so wunderschön beschrieben, dass man am liebsten selbst seine Koffer packen möchte.
Und auch Karolinas Weg ist spannend: Wird sie tatsächlich ihre bisherige Fernsehkarriere aufgeben und einen völlig neuen Weg einschlagen? Was sie schließlich entdeckt, verrate ich natürlich nicht.
Ein warmherziger, emotionaler Roman über Neuanfänge, Liebe, Vergebung und das Vertrauen darauf, dass Gott manchmal ganz andere Wege für uns bereithält.
Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung!
Birgit E.
5/5
27.08.2026
Buch (Taschenbuch)
Ein Roman zum Versinken und Zeitvergessen
Die Autorin schreibt über normale Menschen, von denen ich nach und nach erfuhr, dass jeder so sein Päckchen zu tragen hat.
Da ist zum einen Karolina, die in einem Sender arbeitet und darauf hinarbeitet, eine eigene Sendung moderieren zu dürfen. Als es nicht funktioniert, reist sie in den Schwarzwald ihre Enttäuschung und Selbstzweifel mit sich schleppend und manche Last mehr. Auch in dem Dorf ist es nicht mehr so, wie sie es in Erinnerung hatte und so landet Karolina bei Henny auf dem Gnadenhof, wo sie eine Unterkunft und zwei- sowie vierbeinige Freunde findet.
Es war schön zu lesen, wie sie sich nach und nach den neuen Freunden öffnen und mit ihnen über manches traurige Ereignis aus der Vergangenheit reden kann. Sie lernt loszulassen: Schuldgefühle, Trauer, alte Träume und ist dadurch bereit, neues zu empfangen, auch die große Liebe. Sie entwickelt sich von einer leicht egozentrischen, zurückgezogenen zu einer warmherzigen, andere unterstützende Frau.
Henny ist mir sofort sympathisch mit ihrer liebevollen, mütterlichen Art, die andere nicht bedrängt zu reden, sondern warten kann, bis das Gegenüber dazu bereit ist. Sie hat ihr Herz v. a. an ihre Tiere, verschenkt. Auch Henny muss manches loslassen, um Neues empfangen zu können. Mir gefällt ihr bodenständiger, vertrauensvoller Glaube, den sie wohl dosiert auch Karolina nahebringt.
Astrid ist eine umtriebige alleinerziehende Mutter, deren Herz stark an ihrer kleinen Tochter hängt. Zusätzlich schlägt sie auch sich mit größeren Sorgen herum, die ihre Tochter mitbetrifft.
Simon wurde in der Vergangenheit sehr verletzt, und kümmert sich neben seiner freiberuflichen Tätigkeit, allein um seinen schwerkranken Sohn. Auch er muss es lernen alten Groll Schmerz und Sorgen abzugeben, damit er sich neuen Situationen sowie weiteren Menschen öffnen kann. Auf Simon trifft der Spruch von der rauen Schale mit weichem Kern voll zu.
Jonas, Simons kleiner Sohn, ist mir mit seiner aufgeweckten und aufgeschlossenen Art direkt ans Herz gewachsen und ich habe etwas mit ihm mitgelitten.
Und dann gibt es noch Fritz, einen älteren, alleinstehenden Autor, der Henny tatkräftig unterstützt und immer für sie da ist, wenn sie jemanden zum Reden braucht. Obwohl er eher still im Hintergrund mitwirkt, würde der Geschichte etwas fehlen, wenn es ihn nicht gäbe. Mir war Fritz auf Anhieb sympathisch.
Zum Schluss seien noch die unterschiedlichen Tiere des Gnadenhofs erwähnt, die so lebendig und gut beschrieben sind, dass ich sie mir mit ihren Eigenheiten gut vorstellen konnte und mit ihnen gerne geknuddelt hätte.
Fazit:
Wo die Liebe ein Zuhause findet, ist ein leicht zu lesender Roman, trotz einiger schwerer Thematiken. Er hat mich gefesselt von der ersten bis zur letzten Seite. Mir gefiel es gut, dass Karolina erst zu sich selbst finden muss, bevor sie sich für andere Beziehungen öffnen kann. Zwischendurch dachte ich mir, das sind mir fast zu viele Probleme auf einmal, aber wie das Leben spielt, kann es sein, dass sich das auch einmal häuft. Der Glaube spielt eine Rolle, aber er dominiert nicht die Handlung. Als ich zum Ende kam, schloss ich das Buch mit einem leichten Lächeln auf den Lippen.
MiLi
aus G
5/5
26.08.2026
Buch (Taschenbuch)
Wenn die Seele wieder Vertrauen fasst.
Karolinas Karriere steht vor dem Aus.
Sie reist völlig erschöpft und voller Selbstzweifel in den Schwarzwald. Den Ort ihrer Kindheit.
Dort trifft sie auf Henny die einen Gnadenhof betreibt.
Hennys tiefer Glaube berührt sie, und der wortkarge Holzschnitzer Simon bringt Karolinas Gefühle gehörig durcheinander.
Wird Karolina sich ihren alten Verletzungen stellen und einen Neubeginn starten können?
Findet sie den Mut ihrem Herzen zu folgen?
Oder findet sie sogar den Weg den verlorenen Glauben wieder zu finden?
Ich war Anfangs etwas skeptisch , weil ich Angst hatte das es zu sehr um Glauben und Gott geht.
Allerdings wirkte das Cover auf mich so beruhigend das ich es einfach versuchen musste.
Für mich ist es nicht das erste Buch der Autorin und das spielte sicher auch eine Rolle.
Meine Skepsis ist aber schon nach ein paar gelesenen Seiten zerbröckelt.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr ruhig und angenehm allerdings trotzdem spannend und ich war gefesselt.
Ich war sofort bei den Charakteren und im Schwarzwald angekommen. Jeden einzelnen habe ich auf seine eigene Art und Weise ins Herz geschlossen .
Henny tatsächlich ganz besonders, es fühlte sich an als würde sie direkt neben mir sitzen.
Die ganze Geschichte ist einfach sehr Herz ergreifend. Irgendwie hat es mich auch zum Nachdenken angeregt ,da es mir wieder bewusst wurde wie wichtig es doch ist an etwas zu glauben. Ein Roman voller Liebe Glauben und Hoffnung.Und ich würde behaupten ihn zu lesen beruhigt. Es zeigt das man niemals aufgeben darf. Deshalb gibt es von mir eine klare Empfehlung mit Karolina in den Schwarzwald zu reisen.
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