Nach beruflichen Turbulenzen steht Karolinas Karriere vor dem Aus. Erschöpft und voller Selbstzweifel reist sie in den Schwarzwald - zurück an den Ort ihrer Kindheit, der einst Geborgenheit versprach. Auf Hennys Gnadenhof findet sie überraschend Wärme, Wertschätzung und neue Orientierung. Besonders Hennys tiefer Glaube berührt sie, ebenso wie der wortkarge Holzschnitzer Simon, der ihre Gefühle gehörig durcheinanderbringt. Schritt für Schritt stellt sich Karolina ihren alten Verletzungen und ahnt, dass ein neuer Anfang möglich ist. Doch wird sie den Mut finden, ihrem Herzen zu folgen - und damit womöglich auch den Weg zu einem verlorenen Glauben wiederentdecken?
Kundinnen und Kunden meinen
4.8/5.0
Bewertung
5/5
05.10.2026
Buch (Taschenbuch)
Das Buch weckt Sehnsüchte
Das Buch „Wo die Liebe ein Zuhause findet“ von Karolin Sonntag handelt von Karolina, Simon und Henny. Alle drei Hauptprotagonisten tragen ihr eigenes Bündel schmerzlicher Lebenserfahrungen mit sich. Jeder geht damit anders um. Doch die Frage bleibt, ob sie es schaffen, ihre Vergangenheit aufzuarbeiten und voller Vertrauen nach vorne zu gehen.
Das Buch hat eine Sehnsucht in mir ausgelöst, von der ich nicht wusste, dass sie existiert. Ein Leben in Ruhe, langsam und weit weg von Hektik und Stress. Der Schreibstil ist sehr angenehm. Er ist nicht zu detailliert und doch ausreichend, um in die Welt der Protagonisten abzutauchen. Ich fühlte mich, als wäre ich wirklich im Schwarzwald unterwegs und würde selbst die Wälder durchstreifen. Zurück in der Realität würde ich am liebsten den nächsten Schwarzwald Urlaub buchen. Die Beschreibung der Protagonisten hat mich wirklich gut abgeholt und mich in sie hineinversetzen lassen. Besonders berührt hat mich die Beschreibung von Simon und seinen Gefühlen, Gedanken, Ängsten, Sorgen und Zweifeln um seinen herztransplantierten Sohn. Das hat mich sehr berührt, da es ein aktuelles Thema in meinem Leben ist. Es hat mir außerdem gut gefallen, das Thema der Organspende in einem christlichen Roman zu finden.
Dieses Buch empfehle ich jedem, der sich nach einem Slow Life sehnt und die Abgeschiedenheit der Natur liebt. Es ist wie ein Urlaub im stressigen Alltag.
Definitiv eine klare Leseempfehlung.
Bettina Hertz Lesehertzen
aus Brandenburg
5/5
25.09.2026
Buch (Taschenbuch)
Wo die Liebe ein Zuhause findet
„Wo die Liebe ein Zuhause findet ist“ ist Kerstin Sonntags erster christlicher Roman. Er ist bei Gerth Medien erschienen.
Als Karolina wegen einem lukrativen Job einfach übergangen wird, reist sie an den Ort ihrer Kindheit in den Schwarzwald zurück. Auf Hennys Gnadenhof findet sie Ruhe, Geborgenheit und Halt. Die Begegnung mit Henny und ihrem tiefen Glauben lassen sie wieder Kraft schöpfen. Und sie lernt Simon kennen, der ihre Gefühle ziemlich aufwühlt. Während sie langsam neuen Mut fasst, stellt sich die Frage, ob sie bereit ist, einen neuen Weg einzuschlagen und dabei vielleicht auch ihren Glauben wiederzufinden.
Den Schreibstil empfand ich sehr angenehm, Kerstin Sonntag schreibt warmherzig und gefühlvoll. Die Perspektiven wechseln zwischen Karolina und Simon. Es gibt mehrere Handlungsstränge. Hauptthema ist Karolina, ihr Leben wird von jetzt auf gleich völlig auf dem Kopf gestellt und sie benötigt Zeit und Ruhe, um zu sich selbst zu finden.
Simon ist alleinerziehend und sorgt sich um seinen kleinen und sehr kranken Sohn Jonas, auch seine Geschichte ist sehr berührend.
In Astrid findet Karolina eine liebevolle Freundin, ihre Geschichte fügt sich harmonisch in den Handlungsverlauf.
Ein Highlight für ich ist das Setting: der Schwarzwald, vor allem Hennys Gnadenhof mit seinen Tieren hat mir sehr gefallen. Die Atmosphäre vermittelt Wärme und Fürsorge und passt wunderbar zur Geschichte.
Eine tragende Rolle spielt der christliche Glaube, ohne aufdringlich zu wirken. Ich bin nicht unbedingt ein gläubiger Mensch, dennoch hat mich die Thematik gut abgeholt. Vor allem bei Karolina ist deutlich zu spüren, wie sie langsam wieder zu ihrem Glauben findet und gleichzeitig lernt, mit ihrer Vergangenheit und sich selbst ins Reine zu kommen.
Die Figuren sind ganz wunderbar gezeichnet und wirken sehr authentisch. Ich habe mit einigen mitgefiebert, vor allem mit Karolina und Simon und um dessen Sohn Jonas. Aber auch Hennys und Astrids Part haben die Handlung sehr bereichert.
Fazit: Eine warmherzige und gefühlvolle Geschichte über Neuanfang, Vertrauen, Freundschaft und die Suche nach dem eigenen Weg. Das wunderschöne Schwarzwald-Setting mit liebenswerten Charakteren haben mir schöne Lesestunden beschert. Ich gebe sehr gerne eine Leseempfehlung.
Bewertung
5/5
09.09.2026
Buch (Taschenbuch)
für gemütliche Lesestunden
Karolinas Leben steht plötzlich Kopf. Ihre wohlverdiente Beförderung wird abgelehnt und zu allem Überfluss drängt ihr Vorgesetzter sie dazu, eine Auszeit zu nehmen. Doch hat sie diese wirklich nötig? Auch wenn Karolina das zunächst überhaupt nicht einsehen will, lässt ihr Arbeitgeber ihr keine andere Wahl und so sieht sie sich gezwungen, einige Tage zu Hause zu bleiben.
Doch schnell fällt ihr die Decke auf den Kopf. Kurzerhand beschließt sie, in den Schwarzwald zu fahren, der mit vielen schönen Kindheitserinnerungen verbunden ist. Dort verschlägt es sie ganz unverhofft auf einen Gnadenhof. Zwischen alten und kranken Tieren lernt sie ein entschleunigtes, gemütliches und zugleich erstaunlich erfüllendes Leben kennen.
Auch der schroffe und auf den ersten Blick ziemlich unhöfliche Holzschnitzer Simon kreuzt ihren Weg. Gemeinsam mit seinem süßen, aber kranken Sohn bringt er Karolinas bisherige Sicht auf ihr Leben gehörig ins Wanken. Doch wohin wird dieser neue Weg sie führen?
Wird Karolina den Mut finden, ihr bisheriges, stressiges Leben und damit vielleicht auch ihre Karriere hinter sich zu lassen, um im Schwarzwald noch einmal ganz neu anzufangen? Oder wird sie nach dieser kurzen, aber wundervollen Auszeit wieder in ihr altes Leben zurückkehren?
Kerstin Sonntag lädt mit diesem Buch zu gemütlichen und zugleich spannenden Lesestunden auf einem Gnadenhof im wunderschönen Schwarzwald ein. Zwischen liebenswerten Tieren, alten Erinnerungen und unerwarteten Begegnungen erzählt sie eine warmherzige Geschichte darüber, dass manchmal gerade ein Umweg der richtige Weg sein kann – und dass Liebe oft dort ein Zuhause finden kann, wo man sie am wenigsten erwartet.
Bewertung
5/5
08.09.2026
Buch (Taschenbuch)
Wenn das Leben neue Wege öffnet
Wo die Liebe ein Zuhause findet – eine herzliche und berührende Geschichte
Karolina glaubt endlich, dass sie auf der Karriereleiter ganz nach oben steigen wird – doch dann kommt alles anders als erwartet. Tief getroffen und voller Schmerz macht sie sich von Köln auf den Weg in ihre alte Heimat, den Schwarzwald.
Schon die Beschreibungen dieser wunderschönen Landschaft haben mich mitten in die Geschichte hineingezogen. Ich war selbst als Jugendliche viel im Schwarzwald und habe mich in den Bildern und Stimmungen sofort wiedergefunden. Für mich war die Reise mit Karolina deshalb auch eine ganz persönliche Reise zurück an einen Ort, mit dem ich schöne Erinnerungen verbinde.
Auf dem Gnadenhof von Henny findet Karolina schließlich einen Ort, an dem sie zur Ruhe kommen kann – obwohl Tiere eigentlich überhaupt nicht zu ihrem Leben gehören. Dort begegnet sie Simon, einem Holzbildhauer, der in seiner Werkstatt wunderschöne Kunstwerke erschafft. Gerade diese Szenen haben mich besonders berührt, denn mein Papa war Schreiner, und ich habe es als Kind immer geliebt, bei ihm zu sein, wenn er mit Holz gearbeitet hat. Dieser ganz besondere Geruch von Holz ist für mich bis heute mit schönen Erinnerungen verbunden.
Kerstin Sonntag erzählt diese Geschichte unglaublich warmherzig und gefühlvoll. Ich habe mich beim Lesen so wohlgefühlt und konnte gar nicht aufhören. Ich hoffe schon jetzt, dass es ein Fortsetzung dieser Geschichte gibt.
Dabei geht es um so viel mehr als um Liebesgeschichten. Wut, Verzweiflung, Verletzungen, Vergebung und die Frage, was passiert, wenn wir lernen, Dinge loszulassen und in Gottes Hände zu legen, ziehen sich durch den Roman. Gerade diese Themen machen die Geschichte für mich so wertvoll.
Ich hatte beim Lesen immer wieder das Gefühl, selbst auf dem Brunner Hof zu sein, das Vogelgezwitscher zu hören und zwischen den Tieren umherzulaufen. Der Schwarzwald wird dabei so wunderschön beschrieben, dass man am liebsten selbst seine Koffer packen möchte.
Und auch Karolinas Weg ist spannend: Wird sie tatsächlich ihre bisherige Fernsehkarriere aufgeben und einen völlig neuen Weg einschlagen? Was sie schließlich entdeckt, verrate ich natürlich nicht.
Ein warmherziger, emotionaler Roman über Neuanfänge, Liebe, Vergebung und das Vertrauen darauf, dass Gott manchmal ganz andere Wege für uns bereithält.
Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung!
Birgit E.
5/5
27.08.2026
Buch (Taschenbuch)
Ein Roman zum Versinken und Zeitvergessen
Die Autorin schreibt über normale Menschen, von denen ich nach und nach erfuhr, dass jeder so sein Päckchen zu tragen hat.
Da ist zum einen Karolina, die in einem Sender arbeitet und darauf hinarbeitet, eine eigene Sendung moderieren zu dürfen. Als es nicht funktioniert, reist sie in den Schwarzwald ihre Enttäuschung und Selbstzweifel mit sich schleppend und manche Last mehr. Auch in dem Dorf ist es nicht mehr so, wie sie es in Erinnerung hatte und so landet Karolina bei Henny auf dem Gnadenhof, wo sie eine Unterkunft und zwei- sowie vierbeinige Freunde findet.
Es war schön zu lesen, wie sie sich nach und nach den neuen Freunden öffnen und mit ihnen über manches traurige Ereignis aus der Vergangenheit reden kann. Sie lernt loszulassen: Schuldgefühle, Trauer, alte Träume und ist dadurch bereit, neues zu empfangen, auch die große Liebe. Sie entwickelt sich von einer leicht egozentrischen, zurückgezogenen zu einer warmherzigen, andere unterstützende Frau.
Henny ist mir sofort sympathisch mit ihrer liebevollen, mütterlichen Art, die andere nicht bedrängt zu reden, sondern warten kann, bis das Gegenüber dazu bereit ist. Sie hat ihr Herz v. a. an ihre Tiere, verschenkt. Auch Henny muss manches loslassen, um Neues empfangen zu können. Mir gefällt ihr bodenständiger, vertrauensvoller Glaube, den sie wohl dosiert auch Karolina nahebringt.
Astrid ist eine umtriebige alleinerziehende Mutter, deren Herz stark an ihrer kleinen Tochter hängt. Zusätzlich schlägt sie auch sich mit größeren Sorgen herum, die ihre Tochter mitbetrifft.
Simon wurde in der Vergangenheit sehr verletzt, und kümmert sich neben seiner freiberuflichen Tätigkeit, allein um seinen schwerkranken Sohn. Auch er muss es lernen alten Groll Schmerz und Sorgen abzugeben, damit er sich neuen Situationen sowie weiteren Menschen öffnen kann. Auf Simon trifft der Spruch von der rauen Schale mit weichem Kern voll zu.
Jonas, Simons kleiner Sohn, ist mir mit seiner aufgeweckten und aufgeschlossenen Art direkt ans Herz gewachsen und ich habe etwas mit ihm mitgelitten.
Und dann gibt es noch Fritz, einen älteren, alleinstehenden Autor, der Henny tatkräftig unterstützt und immer für sie da ist, wenn sie jemanden zum Reden braucht. Obwohl er eher still im Hintergrund mitwirkt, würde der Geschichte etwas fehlen, wenn es ihn nicht gäbe. Mir war Fritz auf Anhieb sympathisch.
Zum Schluss seien noch die unterschiedlichen Tiere des Gnadenhofs erwähnt, die so lebendig und gut beschrieben sind, dass ich sie mir mit ihren Eigenheiten gut vorstellen konnte und mit ihnen gerne geknuddelt hätte.
Fazit:
Wo die Liebe ein Zuhause findet, ist ein leicht zu lesender Roman, trotz einiger schwerer Thematiken. Er hat mich gefesselt von der ersten bis zur letzten Seite. Mir gefiel es gut, dass Karolina erst zu sich selbst finden muss, bevor sie sich für andere Beziehungen öffnen kann. Zwischendurch dachte ich mir, das sind mir fast zu viele Probleme auf einmal, aber wie das Leben spielt, kann es sein, dass sich das auch einmal häuft. Der Glaube spielt eine Rolle, aber er dominiert nicht die Handlung. Als ich zum Ende kam, schloss ich das Buch mit einem leichten Lächeln auf den Lippen.
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