Produktbild: Sommerhaus

Sommerhaus

73

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

6497

Erscheinungsdatum

11.06.2026

Verlag

Thiele & Brandstätter Verlag

Seitenzahl

480 (Printausgabe)

Dateigröße

917 KB

Übersetzt von

Karl-Heinz Ebnet

Sprache

Deutsch

EAN

9783851796339

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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Barrierefreiheit

  • entspricht der Vorgabe EPUB Barrierefreiheit 1.0 A

Verkaufsrang

6497

Erscheinungsdatum

11.06.2026

Verlag

Thiele & Brandstätter Verlag

Seitenzahl

480 (Printausgabe)

Dateigröße

917 KB

Übersetzt von

Karl-Heinz Ebnet

Sprache

Deutsch

EAN

9783851796339

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  • Mandel120999

    4/5

    11.06.2026

    eBook (ePUB 3)

    Bittersüßes Sommerbuch

    Das Cover des Buches finde ich wunderschön sommerlich, und auch der Schauplatz, der Lago d' Orta, hat mich beim Lesen des Klappentextes sehr interessiert, da ich die Insel kenne. In dem Buch geht es um den betagten Maler Vic, der urplötzlich eine 27jährige heiraten will, die älter ist als seine vier Kinder Netta, Susan, Goose und Iris. Die erwachsenen Kinder reagieren sehr argwöhnisch auf die Hochzeitspläne, doch da ereilt sie eine tragische Nachricht, und sie reisen alle nach Italien. Erstmals lernen sie die junge Braut Bella-Mae kennen und plötzlich ist nichts mehr, wie es vorher war ... Das Buch liest sich locker, geht aber dennoch in die Tiefe. Die komplexen Beziehungen der Geschwister untereinander und die noch kompliziertere Beziehung jedes einzelnen der Kinder zum Vater werden sehr gründlich analysiert und dargestellt. Jedes Kind hat eine bestimmte Rolle inne, die im Laufe der Jahrzehnte nie infrage gestellt wurde, jetzt jedoch, als sich alles ändert, brechen die alten Gefüge auf. Vor allem die zweitälteste Tochter, Susan, rebelliert dagegen, ihr ganzes Leben lang im Schatten der ältesten Schwester gestanden zu haben. Und auch der einzige Sohn, Goose, macht die schmerzliche Erfahrung, dass er seit jungen Jahren manipuliert wurde ... Die Erkenntnisse, die die vier Geschwister gewinnen, sind so schockierend, dass das Familiengefüge zu zerbrechen droht ... Die Sommerstimmung am Ortasee trägt dazu bei, dass man sich beim Lesen gut aufgehoben fühlt und ein sommerliches Gefühl in sich spürt. Der leichte Stil, der zuweilen auch recht humorvoll ist, sorgt dafür, dass die Themen, die durchaus nachdenklich stimmen, nicht deprimieren. Die Autorin stellt kluge Beobachtungen über die menschlichen Beziehungen an, die an manchen Stellen doch recht traurig machen. Das Ende ist jedoch geglückt und lässt einem als Leserin mit einem guten Gefühl zurück. Ein rundum gelungenes Buch. Einziger Kritikpunkt meinerseits ist, dass es recht viele Längen aufweist. Man hätte manches straffen können, das hätte der Geschichte gutgetan.

  • Bewertung

    5/5

    15.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Familienporträt

    Der Roman „Sommerhaus“ von Rachel Joyce wurde als Hardcover mit Lesebändchen vom Thiele-Verlag herausgegeben. Der Schutzumschlag des sonnengelben Einbandes zeigt das Gemälde eines Hauses mit See in offensichtlich südlicher Region. Das ist für mich eine stimmige Buchgestaltung. Im Mittelpunkt des Romans steht der Maler Vic Kemp mit seinen Kindern Netta, Susan, Gustav und Iris. Der Plot beginnt in 2015, als Vic seine beabsichtigte Heirat mit Bella-Mae den Kindern mitteilt. Nach seinem Tod kurz darauf treffen sich die Kinder und Bella-Mae im italienischen Sommerhaus der Familie. In einem eleganten und flüssigen Schreibstil führt Rachel Joyce in die familiären Beziehungen der Geschwister untereinander und in Bezug auf den Vater ein. Durch den frühen Tod der Mutter ist hier eine sehr enge Bindung entstanden. Das Buch besitzt Spannung durch die mysteriösen Umstände des Todes von Vic. Doch besonders hat mich das Psychogramm der Personen begeistert, dass sehr authentisch wirkt und Abhängigkeiten und Manipulation einer narzisstischen Persönlichkeit aufzeigt und Einblicke in die Psyche gibt. Ein wunderbares Buch mit atmosphärischer Dichte. Sehr empfehlenswert!

  • Evaki

    5/5

    12.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Und am Ende siegt die Liebe!

    Rachel Joyce beglückt uns mit einem wunderbaren Sommerroman, der uns mit vielen Themen beglückt. Der Einstieg kommt hier „schlappend“ daher – und passt treffend zu unseren heißen Tagen. Vier Geschwister, alle mit Flip Flops an den Füßen schlappen durch die Gassen der italienischen Dörfchens San Giulio am Orta See gelegen, an dem die Familie eine alte Villa besitzt, die gern als Urlaubssitz genutzt wird. Danach kommt eine Sprung in’s Jahr 2015 nach London, wo die Geschwister, Netta, Susan, Goose und Iris leben, aber auch ihr Vater Vic. Im Laufe der Zeit lernen wir alle Geschwister und auch den Vater besser kennen und erhalten einen guten Einblick in das nicht wirklich einfache Familienleben. Letztlich dreht sich alles um den Vater, der sich zu einem bekannten Künstler hochgearbeitet hat und seine Werke erfolgreich vermarktet. Ein Vorteil, von dem die „Kinder“ auch finanziell profitierten. Aber lässt sich mit Geld alles regeln? Der Vater zeigt sich als ein lustiger, lebenshungriger Geselle, der fern aller Konventionen seinen Tagesablauf gestaltet und weder finanzielle noch sonstige Einschränkungen erlebt. Als er sich in die junge Bella-Mea verliebt, die jünger ist als seine jüngste Tochter Iris, zeigt er sich auf einmal von einer völlig anderen Seite und irritiert durch ungewohnte Umstellungen von dandyhaftem Lebe- zu streng kasteitem Ehemann. Ab hier nimmt der Roman richtig Fahrt auf und lässt uns bis zur letzten Seite nicht mehr los. Was bei immerhin 477 Seiten eine ganze Zeit in Anspruch nimmt! Am Ende gibt es viel zum Nachdenken, schon allein deshalb lohnt es sich, sich darauf einzulassen und darin abzutauchen!

  • Evaki

    5/5

    12.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Am Ende siegt die Liebe

    Das Sommerhaus von Rachel Joyce ist ein wunderbarer Sommerroman, der uns mit vielen Themen beglückt. Der Einstieg kommt hier „schlappend“ daher – und passt treffend zu unseren heißen Tagen. Vier Geschwister, alle mit Flip Flops an den Füßen schlappen durch die Gassen der italienischen Dörfchens San Giulio am Orta See gelegen, an dem die Familie eine alte Villa besitzt, die gern als Urlaubssitz genutzt wird. Danach kommt eine Sprung in’s Jahr 2015 nach London, wo die Geschwister, Netta, Susan, Goose und Iris leben, aber auch ihr Vater Vic. Im Laufe der Zeit lernen wir alle Geschwister und auch den Vater besser kennen und erhalten einen guten Einblick in das nicht wirklich einfache Familienleben. Letztlich dreht sich alles um den Vater, der sich zu einem bekannten Künstler hochgearbeitet hat und seine Werke erfolgreich vermarktet. Ein Vorteil, von dem die „Kinder“ auch finanziell profitierten. Aber lässt sich mit Geld alles regeln? Der Vater zeigt sich als ein lustiger, lebenshungriger Geselle, der fern aller Konventionen seinen Tagesablauf gestaltet und weder finanzielle noch sonstige Einschränkungen erlebt. Als er sich in die junge Bella-Mea verliebt, die jünger ist als seine jüngste Tochter Iris, zeigt er sich auf einmal von einer völlig anderen Seite und irritiert durch ungewohnte Umstellungen von dandyhaftem Lebe- zu streng kasteitem Ehemann. Ab hier nimmt der Roman richtig Fahrt auf und lässt uns bis zur letzten Seite nicht mehr los. Was bei immerhin 477 Seiten eine ganze Zeit in Anspruch nimmt! Am Ende gibt es viel zum Nachdenken, schon allein deshalb lohnt es sich, sich darauf einzulassen und darin abzutauchen!

  • PMelittaM

    aus Köln

    5/5

    09.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bildhaft und atmosphärisch erzählte Familiengeschichte

    Vic Kemp verdient seinen Lebensunterhalt mit dem Malen von Bilder, und das nicht schlecht. Seine vier Kinder verehren ihn und seine Kunst. Ihre Mutter starb kurz nach der Geburt der jüngsten Tochter, so dass Vic sie alleine groß bekommen musste, was mit Hilfe von unzähligen Au-pairs auch gelungen ist. 76 jährig verliebt sich Vic Hals über Kopf in die 27jährige Bella-Mae. Seine Kinder sind entsetzt. Dann erhalten sie erst aus Italien, wo Vic ein Sommerhaus besitzt, die Nachricht, dass er und Bella-Mae geheiratet haben, und nur wenige Wochen später, dass Vic gestorben ist. Da ich „Miss Bensons Reise“ geliebt habe, war es für mich keine Frage, auch „Sommerhaus“ lesen zu wollen. Erzählt wird aus den Perspektiven der vier Geschwister, Netta ist die älteste, 40 Jahre alt und Anwältin, Susan ist nur ein Jahr jünger und kocht für ihr Leben gern, Gustav, den alle Goose nennen, ist der einzige Sohn, er wäre auch gerne Künstler geworden, eine Lebenskrise hat das aber verhindert. Die jüngste, Iris, 33 Jahre alt, ist eher schüchtern und hat bisher ihren Platz im Leben noch nicht gefunden. Keine:r von ihnen scheint so recht glücklich. Man erfährt aber auch Vics Lebensgeschichte, und, aber erst sehr spät, auch Bella-Maes Sicht der Dinge, die diese noch einmal in ein anderes Licht rücken. Netta will sich mit dem Tod ihres Vaters nicht abfinden, sie sucht nach Schuldigen, womöglich wurde er sogar absichtlich in den Tod getrieben oder sogar getötet? Natürlich ist da auch sofort Misstrauen gegenüber Bella-Mae, zumal keines der Geschwister sie vor Vics Tod überhaupt kennengelernt hat. Nach und nach erfährt man Hintergründe, zwischen den Geschwistern entwickeln sich Risse, und Wahrheiten kommen auf den Tisch, die vorher verdrängt worden waren. Rachel Joyce gelingt es sehr gut, ihren Charakteren Leben einzuhauchen und die Leser:innen in deren Gedankengänge und Handlungen mit einzubeziehen, mit ihnen mitzufühlen, auch wenn einem nicht alles behagt. Auch sonst hat man beim Lesen das Gefühl mittendrin zu sein, im hochsommerlichen Italien, auf der kleinen Insel im Ortasee, im Sommerhaus, aber auch im heimatlichen London, erzählt wird sehr bildhaft und atmosphärisch. Die Hauptgeschichte spielt bereits im Jahr 2015, gegen Ende gibt es dann einen Zeitsprung ins Jahr 2025, in dem man noch einmal einen Blick auf die Geschwister werfen und sehen kann, wie sich ihre Leben verändert haben. Für mich war dieser letzte Blick unbedingt notwendig um den Roman abzurunden. „Sommerhaus“ wird bildhaft und atmosphärisch erzählt und bringt den Leser:innen die Protagonist:innen sehr nahe. Erst nach und nach ergibt sich ein vollständiges Bild, bis dahin kann man sich selbst Gedanken darüber machen, was passiert sein könnte. Mich hat dieser Roman sehr berührt.

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