Produktbild: Sommerhaus

Sommerhaus

73

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

6046

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.06.2026

Verlag

Thiele Verlag

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

20,9/12,9/4,1 cm

Gewicht

582 g

Farbe

Khaki / Tanne

Auflage

1

Originaltitel

A Homemade God

Übersetzt von

Karl-Heinz Ebnet

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-85179-622-3

Beschreibung

Rezension

»Eines der besten Bücher des Jahres!«
Sunday Times 

»Es liegt eine neue Tiefe und Grandezza nicht nur in den komplexen



Charakteren und der erhabenen italienischen Villa, sondern auch in den verborgenen Abgründen, die in einer Familie existieren. Rachel Joyce ist mit ›Sommerhaus‹ auf der Höhe ihres Schaffens.«
The Times 

»Eine fesselnde Auseinandersetzung mit Familie und der so kostbaren wie zerbrechlichen Verbindung zwischen Geschwistern. Die wunderschöne Sprache, die unvergesslichen Charaktere und die atemberaubende Kulisse machen dieses Buch zu einem absoluten Muss.«
Bonnie Garmus, Autorin von ›Eine Frage der Chemie‹ 

»Ein großes Drama, das bis zur letzten Seite fesselt: Es geht um Familiengeheimnisse, um Geschwisterstreit, um Selbstbestimmung – und darum, was Kunst eigentlich ist. Psychologisch ausgefeilt, wunderbar zu lesen.«
Freundin

»Vor der Kulisse des Piemont spielt dieser Familienroman, der sofort Bilder im Kopf hervorruft: die sommerliche Landschaft, Rückzug, Familie, ein Haus als Sehnsuchtsort. Ein atmosphärisch dichter Roman, der einen in seinen Bann zieht. Perfekt für lange Urlaubstage.«
Frankfurter Rundschau

»Eine meisterhafte und zutiefst erfüllende Auseinandersetzung mit Kunst, Verlust und Familie.«
Observer

»Ein atmosphärisch dichter Roman, der einen in seinen Bann zieht. Perfekt für lange Urlaubstage.«
Sven Trautwein / Frankfurter Rundschau

Produktdetails

Verkaufsrang

6046

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.06.2026

Verlag

Thiele Verlag

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

20,9/12,9/4,1 cm

Gewicht

582 g

Farbe

Khaki / Tanne

Auflage

1

Originaltitel

A Homemade God

Übersetzt von

Karl-Heinz Ebnet

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-85179-622-3

Herstelleradresse

Thiele Verlag
Wickenburggasse 26
1080 Wien
AT

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  • Bewertung

    5/5

    15.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Familienporträt

    Der Roman „Sommerhaus“ von Rachel Joyce wurde als Hardcover mit Lesebändchen vom Thiele-Verlag herausgegeben. Der Schutzumschlag des sonnengelben Einbandes zeigt das Gemälde eines Hauses mit See in offensichtlich südlicher Region. Das ist für mich eine stimmige Buchgestaltung. Im Mittelpunkt des Romans steht der Maler Vic Kemp mit seinen Kindern Netta, Susan, Gustav und Iris. Der Plot beginnt in 2015, als Vic seine beabsichtigte Heirat mit Bella-Mae den Kindern mitteilt. Nach seinem Tod kurz darauf treffen sich die Kinder und Bella-Mae im italienischen Sommerhaus der Familie. In einem eleganten und flüssigen Schreibstil führt Rachel Joyce in die familiären Beziehungen der Geschwister untereinander und in Bezug auf den Vater ein. Durch den frühen Tod der Mutter ist hier eine sehr enge Bindung entstanden. Das Buch besitzt Spannung durch die mysteriösen Umstände des Todes von Vic. Doch besonders hat mich das Psychogramm der Personen begeistert, dass sehr authentisch wirkt und Abhängigkeiten und Manipulation einer narzisstischen Persönlichkeit aufzeigt und Einblicke in die Psyche gibt. Ein wunderbares Buch mit atmosphärischer Dichte. Sehr empfehlenswert!

  • Evaki

    5/5

    12.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Und am Ende siegt die Liebe!

    Rachel Joyce beglückt uns mit einem wunderbaren Sommerroman, der uns mit vielen Themen beglückt. Der Einstieg kommt hier „schlappend“ daher – und passt treffend zu unseren heißen Tagen. Vier Geschwister, alle mit Flip Flops an den Füßen schlappen durch die Gassen der italienischen Dörfchens San Giulio am Orta See gelegen, an dem die Familie eine alte Villa besitzt, die gern als Urlaubssitz genutzt wird. Danach kommt eine Sprung in’s Jahr 2015 nach London, wo die Geschwister, Netta, Susan, Goose und Iris leben, aber auch ihr Vater Vic. Im Laufe der Zeit lernen wir alle Geschwister und auch den Vater besser kennen und erhalten einen guten Einblick in das nicht wirklich einfache Familienleben. Letztlich dreht sich alles um den Vater, der sich zu einem bekannten Künstler hochgearbeitet hat und seine Werke erfolgreich vermarktet. Ein Vorteil, von dem die „Kinder“ auch finanziell profitierten. Aber lässt sich mit Geld alles regeln? Der Vater zeigt sich als ein lustiger, lebenshungriger Geselle, der fern aller Konventionen seinen Tagesablauf gestaltet und weder finanzielle noch sonstige Einschränkungen erlebt. Als er sich in die junge Bella-Mea verliebt, die jünger ist als seine jüngste Tochter Iris, zeigt er sich auf einmal von einer völlig anderen Seite und irritiert durch ungewohnte Umstellungen von dandyhaftem Lebe- zu streng kasteitem Ehemann. Ab hier nimmt der Roman richtig Fahrt auf und lässt uns bis zur letzten Seite nicht mehr los. Was bei immerhin 477 Seiten eine ganze Zeit in Anspruch nimmt! Am Ende gibt es viel zum Nachdenken, schon allein deshalb lohnt es sich, sich darauf einzulassen und darin abzutauchen!

  • Evaki

    5/5

    12.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Am Ende siegt die Liebe

    Das Sommerhaus von Rachel Joyce ist ein wunderbarer Sommerroman, der uns mit vielen Themen beglückt. Der Einstieg kommt hier „schlappend“ daher – und passt treffend zu unseren heißen Tagen. Vier Geschwister, alle mit Flip Flops an den Füßen schlappen durch die Gassen der italienischen Dörfchens San Giulio am Orta See gelegen, an dem die Familie eine alte Villa besitzt, die gern als Urlaubssitz genutzt wird. Danach kommt eine Sprung in’s Jahr 2015 nach London, wo die Geschwister, Netta, Susan, Goose und Iris leben, aber auch ihr Vater Vic. Im Laufe der Zeit lernen wir alle Geschwister und auch den Vater besser kennen und erhalten einen guten Einblick in das nicht wirklich einfache Familienleben. Letztlich dreht sich alles um den Vater, der sich zu einem bekannten Künstler hochgearbeitet hat und seine Werke erfolgreich vermarktet. Ein Vorteil, von dem die „Kinder“ auch finanziell profitierten. Aber lässt sich mit Geld alles regeln? Der Vater zeigt sich als ein lustiger, lebenshungriger Geselle, der fern aller Konventionen seinen Tagesablauf gestaltet und weder finanzielle noch sonstige Einschränkungen erlebt. Als er sich in die junge Bella-Mea verliebt, die jünger ist als seine jüngste Tochter Iris, zeigt er sich auf einmal von einer völlig anderen Seite und irritiert durch ungewohnte Umstellungen von dandyhaftem Lebe- zu streng kasteitem Ehemann. Ab hier nimmt der Roman richtig Fahrt auf und lässt uns bis zur letzten Seite nicht mehr los. Was bei immerhin 477 Seiten eine ganze Zeit in Anspruch nimmt! Am Ende gibt es viel zum Nachdenken, schon allein deshalb lohnt es sich, sich darauf einzulassen und darin abzutauchen!

  • PMelittaM

    aus Köln

    5/5

    09.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bildhaft und atmosphärisch erzählte Familiengeschichte

    Vic Kemp verdient seinen Lebensunterhalt mit dem Malen von Bilder, und das nicht schlecht. Seine vier Kinder verehren ihn und seine Kunst. Ihre Mutter starb kurz nach der Geburt der jüngsten Tochter, so dass Vic sie alleine groß bekommen musste, was mit Hilfe von unzähligen Au-pairs auch gelungen ist. 76 jährig verliebt sich Vic Hals über Kopf in die 27jährige Bella-Mae. Seine Kinder sind entsetzt. Dann erhalten sie erst aus Italien, wo Vic ein Sommerhaus besitzt, die Nachricht, dass er und Bella-Mae geheiratet haben, und nur wenige Wochen später, dass Vic gestorben ist. Da ich „Miss Bensons Reise“ geliebt habe, war es für mich keine Frage, auch „Sommerhaus“ lesen zu wollen. Erzählt wird aus den Perspektiven der vier Geschwister, Netta ist die älteste, 40 Jahre alt und Anwältin, Susan ist nur ein Jahr jünger und kocht für ihr Leben gern, Gustav, den alle Goose nennen, ist der einzige Sohn, er wäre auch gerne Künstler geworden, eine Lebenskrise hat das aber verhindert. Die jüngste, Iris, 33 Jahre alt, ist eher schüchtern und hat bisher ihren Platz im Leben noch nicht gefunden. Keine:r von ihnen scheint so recht glücklich. Man erfährt aber auch Vics Lebensgeschichte, und, aber erst sehr spät, auch Bella-Maes Sicht der Dinge, die diese noch einmal in ein anderes Licht rücken. Netta will sich mit dem Tod ihres Vaters nicht abfinden, sie sucht nach Schuldigen, womöglich wurde er sogar absichtlich in den Tod getrieben oder sogar getötet? Natürlich ist da auch sofort Misstrauen gegenüber Bella-Mae, zumal keines der Geschwister sie vor Vics Tod überhaupt kennengelernt hat. Nach und nach erfährt man Hintergründe, zwischen den Geschwistern entwickeln sich Risse, und Wahrheiten kommen auf den Tisch, die vorher verdrängt worden waren. Rachel Joyce gelingt es sehr gut, ihren Charakteren Leben einzuhauchen und die Leser:innen in deren Gedankengänge und Handlungen mit einzubeziehen, mit ihnen mitzufühlen, auch wenn einem nicht alles behagt. Auch sonst hat man beim Lesen das Gefühl mittendrin zu sein, im hochsommerlichen Italien, auf der kleinen Insel im Ortasee, im Sommerhaus, aber auch im heimatlichen London, erzählt wird sehr bildhaft und atmosphärisch. Die Hauptgeschichte spielt bereits im Jahr 2015, gegen Ende gibt es dann einen Zeitsprung ins Jahr 2025, in dem man noch einmal einen Blick auf die Geschwister werfen und sehen kann, wie sich ihre Leben verändert haben. Für mich war dieser letzte Blick unbedingt notwendig um den Roman abzurunden. „Sommerhaus“ wird bildhaft und atmosphärisch erzählt und bringt den Leser:innen die Protagonist:innen sehr nahe. Erst nach und nach ergibt sich ein vollständiges Bild, bis dahin kann man sich selbst Gedanken darüber machen, was passiert sein könnte. Mich hat dieser Roman sehr berührt.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    08.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Demontage einer Familie

    Die vier Geschwister Susan, Netta, Goose und Iris sind total geschockt, als ihr 73jähriger Vater, der erfolgreiche Künstler Vic Kemp, ihnen eröffnet, dass er vorhat, die 27jährige Bella-Mae zu heiraten. Die Zukünftige ist sieben Jahre jünger als seine jüngste Tochter! Die Geschwister hoffen, dass ihr Vater wieder zu Sinnen kommt und melden sich erst einmal nicht mehr bei ihm. Vic und Bella-Mae, die sie noch nicht kennengelernt haben, fahren in das Ferienhaus der Familie am italienischen Ortasee. Das Nächste, was die vier Geschwister hören, ist, dass ihr Vater bei einem Badeunfall ums Leben gekommen ist. Da er ein hervorragender Schwimmer war, können sie nicht glauben, dass er ertrunken ist, sondern vermuten, dass Bella-Mae ihre Finger im Spiel hatte, womöglich, um an das Vermögen des Vaters zu kommen. Alle vier fahren nach Italien, um vor Ort zu sein und Bella-Mae zur Rede zu stellen. Sie bestehen auf einer Autopsie und wollen bis zum Eintreffen des Ergebnisses in Italien bleiben. Während dieser Zeit verschiebt sich das Verhältnis zwischen den einzelnen Personen und es kommt zu Spannungen und Eifersüchteleien. Die trauernde Witwe gewinnt das Vertrauen einzelner Geschwister. Ist sie wirklich so berechnend, wie zuerst angenommen oder ist ihre Trauer echt? Und was ist mit dem letzten Werk des Vaters, das er als sein Meisterwerk angekündigt hatte? Bella-Mae behauptet, nichts von einem Gemälde zu wissen. Ich fand „Das Sommerhaus“ ausgesprochen faszinierend. Immer wieder verschiebt sich die Perspektive auf die Geschehnisse und man ist als Leser hin- und hergerissen, was man glauben soll. Auch die Konflikte zwischen den Geschwistern und ihre Entwicklung während ihres Aufenthalts am Ortasee waren glaubhaft dargestellt. Mir hat die Lektüre großen Spaß gemacht. Nach einem eher gemächlichen Beginn nimmt die Erzählung rasant an Fahrt auf und zieht die Leser in ihren Bann. Von mir 5 Sterne und Leseempfehlung!

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