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Cora Wucherer

1. All die Farben, all das Licht

All die Farben, all das Licht

149

24,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Verkaufsrang

804

Gesprochen von

Lena Tiemann + weitere

Spieldauer

9 Stunden und 11 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

11.07.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

31

Verlag

Saga Egmont

Sprache

Deutsch

EAN

9788727360775

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Verkaufsrang

804

Gesprochen von

Spieldauer

9 Stunden und 11 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

11.07.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

31

Verlag

Saga Egmont

Sprache

Deutsch

EAN

9788727360775

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  • Bewertung

    aus Leipzig

    5/5

    06.08.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Wie weit ist Familie verpflichtend?

    Wie weit ist Familie verpflichtend? Ich muss gestehen, hier hat mich zuerst das Cover in seinen Bann gezogen. Es hat etwas Magisches und dann wollte ich wissen, um was es geht. Als auch das mich überzeugen konnte, wollte ich es unbedingt lesen. Es geht um die Schwestern Juna und Martha. Juna lebt mit dem Usher Syndrom und muss damit umgehen, dass sie nach und nach ihr Augenlicht verliert. Für sie zerplatzt damit der Traum, einmal Malerin zu werden. Martha, die Jüngere, dagegen ist gesund. Sie fühlt sich oft übersehen und steht schon ihr ganzes Leben im Schatten von Juna. Sie leben eher aneinander vorbei, bis es zu einem Roadtrip kommt. Wir hören beide Perspektiven und ich fand es unglaublich spannend, beide Seiten kennenzulernen. Und als ich mit diesem Hörbuch begonnen habe, wusste ich dennoch nicht genau, was mich erwartet. Ich habe eine besondere Familiengeschichte bekommen, die mich von der ersten Seite an nicht mehr losgelassen hat. Es ist kein lauter Roman. Er erzählt relativ leise, aber ehrlich und mit viel Gefühl. Besonders gut fand ich, wie ehrlich die Beziehung zwischen den beiden Schwestern dargestellt wird. Sie lieben sich, verletzen sich und finden oft keinen richtigen Zugang zueinander. Nicht jede Familie funktioniert perfekt und genau das zeigt dieses Buch. Der Vater versucht, für seine Töchter da zu sein und trägt gleichzeitig seine eigene Trauer mit sich, denn die Mutter ist verstorben. Man spürt, wie sehr jeder einzelne mit seiner eigenen Last kämpft. Der Schreibstil ist kurzweilig und flüssig, obwohl die Themen alles andere als leicht sind. Die wechselnden Perspektiven haben dafür gesorgt, dass man als Leser die Gedanken und Gefühle der Figuren gut nachvollziehen konnte. Vor allem die Familiendynamik hat mich beschäftigt. Wie schnell man jemanden übersieht, obwohl dieser genauso Liebe und Aufmerksamkeit braucht. Wie unterschiedlich Menschen mit Trauer und Angst umgehen. Und wie wichtig es ist, miteinander zu reden. ISBN: 978-3608967043 Autorin: Cora Wucherer Verlag: Klett Cotta ET: 11.07.26 Umfang: 320 Seiten

  • Sabine

    aus Köln

    5/5

    03.08.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    All die Farben, all das Licht

    Juna und Martha sind Schwestern – sie verbindet kaum etwas, außer ihrem gemeinsamen Kinderzimmer. Juna, siebzehn Jahre alt, möchte unbedingt Malerin werden. Doch ihre Zukunft wird von einer schweren Diagnose überschattet: Dem Usher-Syndrom. Ihr bleiben nur noch wenige Monate, bevor sie ihr Augenlicht verliert und ihr Traum zu zerbrechen droht. Ihre dreizehnjährige Schwester Martha hingegen versucht verzweifelt, aus dem Schatten der älteren Schwester herauszutreten und wahrgenommen zu werden. Als Juna den drängenden Wunsch äußert, ihr Lieblingsgemälde der Künstlerin Lotte Laserstein in Malmö zu sehen, organisiert Martha heimlich eine gemeinsame Reise. Der Ausflug wird zu einer Herausforderung, die beide Schwestern an ihre Grenzen bringt. Mich hat diese Geschichte sehr berührt. Es ist ein großartiger, dabei unaufgeregter Coming-of-Age-Roman, der vollständig ohne Kitsch auskommt, der vielmehr eine komplexe Realität einfängt - und das ohne künstliches Drama oder Rührseligkeit. Es sind vor allem kleine und leise Momente, die mich gepackt haben: kleine Gesten und Andeutungen, die man zwischen den Zeilen entdeckt und die das Beziehungsmuster der Figuren so ganz indirekt darstellen. Neben den Themen Familie, Krankheit, Schwesternschaft und auch Freundschaft geht es auch um Malerei – und hier speziell um die reale Künstlerin Lotte Laserstein, die dem Buch eine ganz eigene Tiefe verliehen hat und die ich zuvor nicht. Erzählt wird die Geschichte von beiden Schwestern, jeweils in Ich-Form aus ihrer Perspektive. Dadurch habe ich nicht nur Einblicke in die jeweilige Gefühlswelt erhalten, sondern konnte manche Situation aus zwei völlig unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten. Außerdem ist die Entwicklung der beiden dadurch wirklich greifbar. Martha und Juna sind mit vielen Facetten gezeichnet – sie haben egoistische Seiten, sind aber gleichzeitig auch liebenswert. Juna wirkt auf mich enorm stark und tapfer. Wie sie trotz des drohenden Sehverlusts um ihren Traum kämpft, hat mich beeindruckt, auch wenn sie dabei manchmal sehr fokussiert auf sich selbst ist. Martha, die als jüngere Schwester oft hintenanstehen muss, wirkt dadurch stellenweise etwas biestig und verletzt. Dennoch sucht sie ihren eigenen Weg, behauptet sich und findet letztlich doch an die Seite ihrer Schwester. Der Schreibstil ist angenehm, feinfühlig und voller Atmosphäre. Die Sprecherleistung im Hörbuch fängt diesen echten, unaufgeregten Tonfall sehr gut ein. Die Stimmen von Lena Tiemann, Martha Kindermann und Johannes Steck bringen die feinen Nuancen, die leise Traurigkeit, aber auch die Sehnsucht der beiden Mädchen wunderbar zur Geltung, ohne jemals ins Theaterhafte abzugleiten. Man ist beim Zuhören einfach ganz nah dran an diesem Geschehen. Mein Fazit Ein wunderschönes, trauriges, vor allem aber erfrischend echtes Hörbuch über Familie, Kunst und Sehnsucht. Cora Wucherer erzählt frei von Kitsch und schafft durch ruhige Töne eine beeindruckende Nahbarkeit. Die vielschichtigen Charaktere und die feinfühlige Sprecherleistung machen dieses Coming-of-Age-Werk zu einer absoluten Hörempfehlung.

  • Lesemone

    5/5

    27.07.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Schwestern

    Juna und Martha sind Schwestern und benehmen sich sehr typisch für ihr Alter. Während Juna gesundheitlich zu kämpfen hat, weil sie bald blind und taub sein wird, will Martha ihre Jugend genießen und hat wenig Verständnis für ihre Schwester. Doch nach einem Ausflug der beiden nach Malmö ist nichts mehr wie es war und die Schwestern schaffen es, aufeinander zuzugehen. Die Geschichte beschreibt den Verlauf der Annäherung zwischen den beiden Schwestern. Das ist der Autorin mit sehr viel Feingefühl gelungen. Man spürt förmlich, wie sich das Verständnis füreinander bei beiden immer mehr verstärkt und wie plötzlich Mitgefühl und schwesterliche Liebe aufkommen. Das Hörbuch wird mit unterschiedlichen Stimmen gelesen, wodurch man sehr gut folgen kann. Es war sehr angenehm, der Geschichte zu lauschen, da sie gut betont und mit viel Gefühl vorgelesen wurde. Ich konnte keine Längen in der Geschichte feststellen, da immer was Neues passiert ist. Ich fand den Vater der beiden richtig toll. Er hat nie überreagiert und stets zu vermitteln versucht. Mir hat diese Geschichte unheimlich gut gefallen!

  • Bücherhummelchen

    5/5

    25.07.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Ein Hörbuch, das unter die Haut geht

    „All die Farben, all das Licht“ ist das bewegende Romandebüt von Cora Wucherer und wurde als Hörbuch von Lena Tiemann, Martha Kindermann und Johannes Steck eingesprochen. Der Roman verbindet Familiengeschichte, Coming of Age und Roadtrip mit Themen wie Kunst, Verlust, Hoffnung und Geschwisterliebe. Schon nach wenigen Minuten war ich mitten in der Geschichte und konnte das Hörbuch kaum noch pausieren. Die Sprecherinnen und der Sprecher haben mir unglaublich gut gefallen. Lena Tiemann und Martha Kindermann verleihen den beiden Schwestern Juna und Martha eine ganz eigene Stimme und transportieren ihre Gefühle sehr authentisch. Man spürt Junas Verzweiflung, ihre Wut und gleichzeitig ihre große Liebe zur Kunst. Ebenso wird Marthas Sehnsucht, endlich gesehen zu werden und aus dem Schatten ihrer Schwester herauszutreten, sehr glaubwürdig dargestellt. Johannes Steck ergänzt das Ensemble wunderbar und sorgt dafür, dass die Geschichte noch lebendiger wirkt. Für mich war die Vertonung perfekt und hat die Emotionen des Romans eindrucksvoll eingefangen. Im Mittelpunkt stehen die Schwestern Juna und Martha, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Juna ist siebzehn Jahre alt, talentierte Malerin und muss damit umgehen, dass sie durch das Usher-Syndrom nach und nach ihr Augenlicht verliert. Martha ist dreizehn und fühlt sich oft unsichtbar, weil sich in der Familie vieles um ihre Schwester dreht. Als Juna unbedingt ein Gemälde ihrer Lieblingskünstlerin Lotte Laserstein in Malmö sehen möchte, machen sich die beiden heimlich auf den Weg. Dieser Roadtrip wird zu einer Reise voller Herausforderungen, neuer Begegnungen und wichtiger Erkenntnisse. ... Cora Wucherer schreibt mit einer wunderschönen, feinfühligen und modernen Sprache. Sie erzählt von schweren Themen wie Krankheit, Verlust und Angst, ohne jemals kitschig oder übertrieben zu wirken. Besonders beeindruckt hat mich, wie echt und nah sich die Figuren anfühlen. Die wechselnden Perspektiven von Juna und Martha machen ihre Gedanken und Gefühle nachvollziehbar und sorgen dafür, dass man beide Schwestern ins Herz schließt. Auch die vielen Bezüge zur Kunst und zu Lotte Laserstein verleihen der Geschichte eine besondere Atmosphäre. Juna und Martha sind zwei Figuren, die mir noch lange im Gedächtnis bleiben werden. Ihre Beziehung ist nicht immer einfach, sondern geprägt von Liebe, Eifersucht, Wut und Zusammenhalt. Genau diese Mischung macht die beiden so authentisch. Auch die Nebenfiguren sind liebevoll gezeichnet und fügen sich wunderbar in die Geschichte ein. Für mich war „All die Farben, all das Licht“ ein absolutes Highlight und eines der schönsten Hörbücher, die ich in letzter Zeit gehört habe. Die Geschichte hat mich berührt, zum Nachdenken gebracht und gleichzeitig Hoffnung geschenkt. Ich vergebe dafür gerne 5 von 5 Sternen und würde mich sehr freuen, noch viele weitere Bücher von Cora Wucherer zu lesen. Dieses Hörbuch kann ich allen empfehlen, die bewegende Familiengeschichten, starke Figuren und einfühlsam erzählte Geschichten lieben. Wer Romane über Geschwister, Kunst, das Erwachsenwerden und die Kraft der Hoffnung mag, sollte dieses Hörbuch unbedingt hören.

  • Newspaper

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    17.07.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Vom Übersehenwerden und Gesehenwerden

    Zwei Schwestern, die kaum unterschiedlicher sein könnten, teilen sich ein Zimmer, aber längst nicht ihr Leben. Während die ältere um ihren Traum kämpft, obwohl ihr Augenlicht immer weiter schwindet, versucht die jüngere endlich aus ihrem Schatten herauszutreten. Eine spontane Reise wird für beide zu einem Wendepunkt, an dem sie sich selbst und einander neu kennenlernen. Mich konnte die Geschichte schnell abholen. Die Beziehung der beiden Schwestern wirkt glaubwürdig, mit all ihren Reibungen, unausgesprochenen Gefühlen und kleinen Momenten, in denen langsam Nähe entsteht. Gerade diese Entwicklung macht einen großen Teil des Reizes aus. Die Hörbuchfassung hat mir ebenfalls sehr gefallen. Die beiden Sprecherinnen verleihen den unterschiedlichen Perspektiven viel Persönlichkeit und treffen die emotionalen Momente genau richtig. Dadurch wirken die Figuren lebendig und ihre Gedanken und Gefühle kommen authentisch rüber. Ein kleiner Wermutstropfen war für mich allerdings der Klappentext. Er verrät bereits viele wichtige Stationen der Handlung, sodass einige Entwicklungen ihre Überraschung verloren haben. Dadurch fehlte mir stellenweise etwas von der Neugier, was als Nächstes passieren könnte. Trotzdem hat mich die Erzählweise bei der Stange gehalten, weil der Weg der beiden Schwestern emotional und nachvollziehbar geschildert wird. Am Ende bleibt eine berührende Geschichte über Geschwister, Träume, Verlust, Mut und die Frage, was wirklich zählt, wenn sich das Leben plötzlich verändert.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (149)

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