• Produktbild: All die Farben, all das Licht
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All die Farben, all das Licht Roman | »Eine Geschichte voller Emotionen - großartig und beeindruckend erzählt.« Christine Westermann, WDR 2

178

25,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

753

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.07.2026

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,5/13,2/3 cm

Gewicht

408 g

Farbe

Mauve / Anthrazit

Auflage

1. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-96704-3

Beschreibung

Rezension

»Cora Wucherer erzählt mit viel Gefühl, ohne in Rührung zu kippen, von Geschwisterkonkurrenz, Kunst, Krankheit und dem unstillbaren Hunger aufs Leben. Ein Roman, der großherzig und bewegend ist und dabei erstaunlich viel Leichtigkeit bewahrt.«Sandra Belschner, Stuttgarter Zeitung, 18. Juli 2026 ("Stuttgarter Zeitung")
»Eine Geschichte, die vom ersten Satz an erschüttert.«Mike Altwicker, WDR 4, 12. Juli 2026 ("WDR 4")
»Für mich eines der besten Debüts, die ich gelesen habe. […] Dieses Buch geht einem komplett ans Herz […] ein grandios gelungenes Buch.«Dora Heldt, Dora Heldt trifft, 09. Juli 2026 ("Dora Heldt trifft")
»Ein gelungenes Debüt über zwei ungleiche Schwestern, die langsam lernen, dass sie gemeinsam viel stärker sind als allein.«Larissa Vassilian, Lies und das, 04. August 2026 ("Lies und das")
»Das Buch erzählt ganz leicht und gleichzeitig sehr gelungen von der Liebe zum Leben, der Kraft des über sich Hinauswachsens und davon, dass Loslassen manchmal die beste Lösung ist.«Patricia Verne, SWR3, 27. Juli 2026 ("SWR 3")
»Eine großartige neue Erzählerin hat mit einem Paukenschlag die literarische Bühne betreten. Denn das alles ist nicht pathetisch erzählt, sondern einfühlsam, lebensecht und rotzig zugleich.«Manfred Hitzeroth, Oberhessische Presse, 25. Juli 2026 ("Oberhessische Presse")
»Die Autorin hat eine wunderschöne moderne und extrem feinfühlige Sprache. […] Am Ende bist du richtig glücklich.«Mike Altwicker, WDR 4, 12. Juli 2026 ("WDR 4")
»Ein funkelndes kleines Reallife-Highlight für AnhängerInnen gut erzählter Geschichten abseits des Massengeschmacks doch mit Hypepotential.«Sandra Schill, Feiner reiner Buchstoff, 11. Juli 2026 ("Feiner reiner Buchstoff")
»Es ist wirklich ein so toll geschriebenes, sicher geschriebenes, handwerklich wirklich gut gemachtes Buch mit ganz viel Emotionen, mit ganz viel Heranzoomen an diese Personen. Es sind zwei Romanfiguren, die man, [und das ist selten geworden, auch in fünf Jahren noch kennt]. […] Toll, toll, toll.«Dora Heldt, Dora Heldt trifft, 09. Juli 2026 ("Dora Heldt trifft")

Produktdetails

Verkaufsrang

753

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.07.2026

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,5/13,2/3 cm

Gewicht

408 g

Farbe

Mauve / Anthrazit

Auflage

1. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-96704-3

Herstelleradresse

Klett-Cotta Verlag
Rotebühlstr. 77
70178 Stuttgart
DE

Email: produktsicherheit@klett-cotta.de

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  • Sophie D.

    aus Berlin

    5/5

    02.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr berührende Geschichte über Schwesternschaft

    Ich fand es total schön, wie die Erkrankung die beiden Schwestern wieder zusammenführt. Gleichzeitig ist genau das auch irgendwie traurig, denn eigentlich sollte es keinen solchen Anlass brauchen, damit man erkennt, was wirklich wichtig ist. Besonders mochte ich, wie sich zwischen den beiden dieses „Us against the world“-Gefühl entwickelt. Beide Schwestern merken, dass es am Ende oft die kleinen Dinge sind, die zählen, und dass gemeinsame Zeit viel wertvoller sein kann, als man vorher gedacht hat. Sehr stark fand ich auch die Konkurrenz zwischen den Schwestern. Dieses ständige Vergleichen und das Gefühl, weniger zu sein, weil die andere etwas kann, was man selbst nicht kann, war für mich sehr nachvollziehbar. Auch die Geschichte rund um den Ausweis der Schwester und Junas Wunsch nach mehr Selbstständigkeit fand ich spannend. Dabei konnte ich tatsächlich beide Schwestern verstehen, auch wenn es natürlich grenzüberschreitend ist. Die Präzision der Darstellung der Gefühle sind von der Autorin wirklich einmal übermittelt worden. Ich konnte sie auf jeden Fall gut nachvollziehen. Insgesamt hat mich das Buch sehr berührt und ich empfehle es gerne weiter.

  • Buecherheidrun

    aus Horb

    5/5

    01.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gemeinsam dem Schicksal trotzen

    „Juna hat ihre Krankheit verdient.“ (S. 15) Martha ist 13 und alles andere als begeistert darüber, mit ihrer 17-jährigen Schwester Juna ein Zimmer und ein zänkisches Leben zu teilen. Juna, die mit großer Begabung malt, leidet am „Usher-Syndrom“, das ihr Gehör beeinträchtigt und nach und nach zum vollständigen Verlust ihres Augenlichts führen wird und daher die meiste Aufmerksamkeit des alleinerziehenden und beruflich stark eingespannten Vaters bekommt. Denn Marthas Geburtstag ist gleichzeitig der Todestag ihrer Mutter und dieser Umstand verursacht ihr regelmäßig Schuldgefühle ihrer Familie gegenüber. Die Beziehung der beiden Schwestern ist zunächst geprägt von Neid, Missgunst, Egoismus und Unsichtbarkeit. Martha fühlt sich in allem was sie tut ungesehen und Juna kreist fast ausschließlich um sich selbst und ihre ungewisse und beängstigende Zukunft. Die schockierende Eröffnung des Arztes, dass die völlige Erblindung plötzlich nur noch wenige Monate entfernt ist, lässt die Schwestern notgedrungen näher zusammenrücken. Sie planen einen geheimen und waghalsigen Trip nach Malmö, um Juna noch die Möglichkeit zu geben, ein Bild und „all die Farben, all das Licht“, der von ihr so verehrten Künstlerin Lotte Laserstein in echt zu sehen…. Zu lesen, wie aus einer recht toxischen Geschwisterbeziehung ein zartes Band der Verbundenheit und gegenseitigen Respekts geknüpft wird, hat mich sehr berührt. Juna, die zunächst so schroff, abweisend und kalt wirkte, eine dicke Mauer um ihr, der Hoffnung auf eine glückliche Zukunft beraubtes, Herz gezogen hatte, wurde zugänglicher, bereit, ihr Schicksal zu schultern und hoffnungsvoller in ein neues Leben zu blicken bzw. zu fühlen. Martha wuchs über sich selbst hinaus. Sie wurde zur planenden Finanz-Managerin, übernahm selbstbewusst die Rolle der wegweisenden Schwester und ermöglichte der durch äußere Reize überforderten Juna einen riesigen Herzenswunsch. Große Empfehlung für diese Geschichte, die zu Herzen geht, zu Tränen rührt und feinsinnig die Komplexität von Schwestern-Beziehungen auslotet. Die Veränderung im Umgang, das Erspüren der Stärken und die Erkenntnis gemeinsam mehr erreichen zu können, waren ein großartiger und hoffnungstragender Fokus dieses Romans.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    30.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein feinfühliges Debüt

    Martha, Juna und ihr Vater sind nach dem Tod der Mutter und Ehefrau zurückgeblieben. Während der Vater mit seiner Trauer, dem aufreibendem Alltag mit zwei Töchtern und Schichtdienst kämpft, bleibt ihm wenig Kraft, seine Töchter wirklich zu sehen. Martha ist 13 und wird als Sonnenschein beschrieben, wie ihre Mutter, der sie sehr ähnlich sieht und auch ist. Sie hat ihre Mutter nie kennengelernt, denn sie ist bei ihrer Geburt gestorben. Juna ist 17, eine begnadete Zeichnerin und Malerin, die unter dem Usher-Syndrom leidet, das zur Erblindung führt und ihren großen Traum unmöglich werden lässt. Eine wunderbare Coming-of-Age-Geschichte hat Cora Wucherer geschrieben. Der Perspektivenwechsel zwischen den beiden so ungleichen Schwestern zeigt sehr gut, was sie beschäftigt. Juna träumt von einem Kunststudium und hadert mit ihrer Krankheit – verständlicherweise. Die gesunde Martha wird von ihrem Vater eher wenig beachtet. Sie traut sich nicht, Fragen nach ihrer Mutter zu stellen, denn deren Tod ist keine Thema in der kleinen Familie. Sie ergreift Initiative, um ihr Leben zu verändern und kann so ihrer großen Schwester einen Wunsch erfüllen, den der Vater abgelehnt hat. Und damit verändert sich einiges in dieser Familie. Der Schreibstil passt wunderbar zur Geschichte, die vielleicht etwas an der Oberfläche bleibt. Dennoch ist zwischen den Zeilen zu lesen, wie sehr die Familie leidet. Es bleiben Fragen offen, für mich passt das gut. Nicht nur die Krankheit wird thematisiert, auch Junas großes Vorbild Lotte Laserstein. Sowohl die Beschreibungen des Usher-Syndroms als auch die Passagen, die dieser tollen Künstlerin gelten, sind sehr gelungen. Fazit: ein gelungenes, ein einfühlsames und feinfühliges Debüt

  • Frau Klopp

    aus Hamburg

    5/5

    26.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    So nah, so fern.

    Die Story um die beiden Schwestern Martha und Juna, die mit ihrem Vater alleine leben, da die Mutter bei Marthas Geburt verstorben ist, hat mich direkt von Beginn an berührt und ich habe mich gezwungen ganz ganz langsam zu lesen, weil ich einfach nicht wollte, dass das Buch endet. Die beiden Schwestern, die sich iwie total ähneln und dann wieder gar nicht, und dann aber iwie doch, werden mir noch lange im Gedächtnis bleiben. Wie sich auch die Dynamik zwischen den beiden im Laufe der Geschichte ändert und sich dreht, das war sooo gut. Man bekommt einfach auf einmal das Gefühl, die Jüngere sei in Wahrheit die Ältere, weil die Verantwortlichkeiten sich ändern. Wie sie beide erwachsen werden, mit Trauer umgehen und lernen, was Junas Krankheit für ihre beider Zukunft bedeutet, so berührend und so klar. Ich wollte eig immer nur wissen, ob sie es schaffen miteinander auf Augenhöhe zu kommunizieren, denn eig sind sie sich offensichtlich sehr nah und waren aber gleichzeitig gefühlt Lichtjahre voneinander entfernt. Ich hab so viele Sätze angemarkert, mein absoluter Lieblingsatz steht auf S. 148: „Du kannst so nah dran sein am Leben und verpasst es trotzdem.“ (Martha zu Juna) Zum Schluss fand ich auch sehr passend und berührend: „Aber es hat sich etwas verändert, auch wenn man das nicht sehen kann. Die Stille ist leichter geworden.“ Herzlichen Glückwunsch, liebe Cora, zu diesem tollen Debüt und Danke, dass wir Martha und Juna kennenlernen durften. (Und Danke auch für Lotte Laserstein, die ich bisher noch nicht kannte)

  • Bewertung

    5/5

    22.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Farben, die bleiben

    Ich muss zugeben: Ich bin mit einer gewissen Skepsis reingegangen. „Zwei Schwestern, eine ist krank, ein Sommer verändert alles”, das klang erstmal nach der x-ten Variante eines Musters, das man in letzter Zeit ziemlich oft liest. Aber Wucherer macht daraus etwas, das sich nicht abgenutzt anfühlt. Juna und Martha teilen sich seit ihrer Kindheit ein Zimmer in einer engen Wohnung in München-Giesing, und damit hört die Gemeinsamkeit auch fast schon auf. Juna ist die Begabte, die Ältere, die mit der seltenen erblichen Hör-Seh-Behinderung, die ihr nach und nach das Augenlicht raubt. Ihr großer Traum: Malerin werden, wie ihr Vorbild Lotte Laserstein. Martha, dreizehn, kämpft derweil damit, aus dem Schatten der Schwester rauszutreten und wird stattdessen von einer Krankheitsdiagnose zurück in eine Nähe gezwungen, die es vorher nie gab. Im Hintergrund: eine Mutter, die bei Marthas Geburt starb, ein Vater, der darüber nie wirklich hinweggekommen ist, und eine Familie, die lieber schweigt als spricht. Als Junas Zustand sich verschlechtert, organisiert Martha heimlich eine Reise nach Malmö, zu einer Ausstellung von Junas Lieblingsmalerin. Ein Ausflug, der natürlich nicht ohne Folgen bleibt, aber genau dadurch das Schweigen in der Familie endlich bricht. Was das Buch für mich trägt, ist der Perspektivwechsel: Man ist mal in Junas Kopf, mal in Marthas, und merkt dabei, wie unterschiedlich zwei Menschen dieselbe Kindheit erlebt haben können. Keine der beiden wird zur reinen Sympathieträgerin gemacht, beide haben ihre blinden Flecken (das Wortspiel sei mir hier verziehen) und genau das macht die Beziehung glaubwürdig statt kitschig. Auch dass der Vater ein eigenes Kapitel bekommt, fand ich einen klugen Move; es hätte leicht sein können, ihn nur als abwesende Randfigur stehen zu lassen. Thematisch verbindet Wucherer Coming-of-Age, Geschwisterkonkurrenz und Kunst zu etwas, das mehr ist als die Summe seiner Teile. Nah dran an Autorinnen wie Caroline Wahl, aber mit einer eigenen, ruhigeren Note. Der Schreibstil ist unaufgeregt, fließt gut, ohne die schwierigen Themen zu glätten. Für ein Debüt ist das bemerkenswert kontrolliert. Klare Empfehlung.

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