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Bonnie Garmus

1. Peck & Peck

Peck & Peck Von der Autorin des Weltbestsellers »Eine Frage der Chemie« — 3 CDs

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

153

Gesprochen von

Matthias Koeberlin

Spieldauer

16 Stunden und 59 Minuten

Erscheinungsdatum

13.10.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

Audio

Verlag

Osterwoldaudio

Übersetzt von

Klaus Timmermann + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

9783869526256

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

153

Gesprochen von

Matthias Koeberlin

Spieldauer

16 Stunden und 59 Minuten

Erscheinungsdatum

13.10.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

Audio

Verlag

Osterwoldaudio

Übersetzt von

  • Klaus Timmermann
  • Ulrike Wasel

Sprache

Deutsch

EAN

9783869526256

Herstelleradresse

OSTERWOLDaudio
Paul- Nevermann-Platz 5
22765 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@hoerbuch-hamburg.de

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  • Melanie T

    5/5

    19.10.2026

    Hörbuch (Audio)

    Genial und großartig!

    Nachdem ich „Eine Frage der Chemie“ schon geliebt habe und bei NetGalley das Hörbuch von Peck & Peck gesehen habe, musste ich sofort zugreifen und das Hörbuch sofort hören. Zwei Dinge sind mir nach dem zweiten Buch von Bonnie Garmus klar: Bonnie Garmus ist ein Hundemensch und Bonnie Garmus ist nun eine meiner Lieblingsautorinnen. In diesem Roman geht es um Batter Gray, der im New York des Jahres 1982 eine Stelle bei Peck & Peck antritt, einer renommierten Lyrikzeitschrift mit einer turbulenten Verlagsgeschichte. Allein die Tatsache, dass es sich um eine männliche Hauptfigur handelt, macht die Geschichte für mich besonders. Denn das ist mir in letzter Zeit nicht oft begegnet. Batter wurde nach dem Hund seiner Mutter benannt, den er selbst jedoch nicht kennengelernt hat, da dieser vor seiner Geburt starb. Auch wir Leser/Hörer lernen den Hund Batter nur durch Erinnerungen kennen. Wie schon Halbsieben in „Eine Frage der Chemie“ war auch Batter ein ganz besonderer Hund oder wie es Batters Mutter ausdrückt: ein Held. Batter beginnt als Kopierer, und sein Weg durch das Unternehmen steht im Mittelpunkt. Dabei hilft ihm weniger Planung als der Zufall. Batter ist kein makelloser Held. Er schlängelt sich durchs Leben und flunkert gern. Gerade diese Mischung aus Unsicherheit und Charme macht ihn sympathisch. Die Figuren sind mit viel Humor gezeichnet. Die Lektor:innen und die Machtkämpfe im Verlag ergeben ein lebendiges Bild, in dem jede Nebenfigur ihren Platz hat. Die Familiengeschichte des Verlags wird Stück für Stück aufgedeckt, ohne dass man den Überblick verliert. Das Tempo ist hoch, und die Spannung bleibt durchgehend erhalten. Batter erzählt in der Ich-Form und wendet sich immer wieder direkt ans Publikum. Diese Ansprache wirkt erfrischend und gibt dem Roman eine persönliche Note. Hinzu kommt die Erzählstimme von Matthias Koeberlin, der die vielen Figuren klar voneinander unterscheidet, und die Geschichte einfach genial umsetzt. Kreativität, Originalität und die Frage, wie viel Talent wirklich zählt, ziehen sich durch die Geschichte. Die Balance aus Witz, Wärme und traurigen Momenten erinnert an „Eine Frage der Chemie“.

  • Sursulapitschi

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    13.10.2026

    Hörbuch (Audio)

    Ein modernes Märchen über Kunst und Kommerz

    Ein neues Buch von Bonnie Garmus lässt aufmerken. „Eine Frage der Chemie“ fand ich großartig. Zu „Peck & Peck“ kann man wahrscheinlich jede beliebige Meinung haben und triftig begründen. Der Anfang ist sensationell gut geschrieben. Da wird die Jugend von Batter Gray beschrieben, so fesselnd, dass man sich in einem Buch von Donna Tartt wähnt. Er ist anders, ein Außenseiter, der Gedichte liebt und ein ganz besonderes Ohr für Poesie hat. Seine Eltern sind eigen und mit sich selbst beschäftigt, füttern ihn aber zuverlässig mit Heldengeschichten von Batter, dem wunderbaren Hund, nach dem er benannt wurde. Wenn der ältere Batter dann einen Job bei der sagenhaften Lyrikzeitschrift Peck & Peck antritt, bekommt das Ganze Märchen-Charakter. Das Redaktionsgebäude ist ein nahezu magischer Ort, mitten in der Stadt, doch irgendwie versteckt,  mit riesigen Glaskuppeln, Räumen voller bunter Vögel und einem unerschütterlichen Torwächter, der keine Poeten einlässt. Salton Peck ist der tyrannische Herausgeber der Zeitung, der vorbildlich seine Untergebenen zusammenstaucht genau wie Ebenezer Scrooge in Dickens Weihnachtsgeschichte. Sein Bruder Declonius ist das Gegenteil, ein geheimnisvoller Weiser, eine graue Eminenz, ein Lyrikkenner, der leider nicht mit Geld umgehen kann.  Die beiden sind verfeindet und kämpfen, jeder auf seine Art, um die Führung des Unternehmens. Kunst oder Kommerz, das Überleben echter Lyrik steht auf dem Spiel. Dahinein gerät Batter mit dem sagenhaften Instinkt für gute Gedichte, der im Keller den Kopierer bedient und das Übel von der Basis her bekämpft. Das ist eine durch und durch ungewöhnliche Geschichte, fantasievoll, zauberhaft, spannend und sehr unterhaltsam. Nur wird hier auch gnadenlos alles überspitzt dargestellt, konsequent schwarz-weiß gemalt. Natürlich soll das den Literaturbetrieb persiflieren und tut es auch, nur sind die Mittel nicht gerade dezent. In „Eine Frage der Chemie“ hat die Autorin das mit Humor ausgeglichen, der ist hier aber nur sehr leise. Ich habe das Buch sehr gerne gehört, mich dabei aber immer wieder gefragt, ob es nicht doch ein bisschen übertrieben ist. Matthias Koeberlin liest das Hörbuch grandios und hat unendlich viele Stimmen im Repertoire, wechselt mit Leichtigkeit vom Kasernenhauston eines Salton Peck zur zerzausten Eleganz von Batters Mutter. Es dauert 16 Stunden, 59 Minuten und ist trotz einiger Vorbehalte doch ein Buch, das man gehört haben muss.

  • Bewertung

    aus Speyer

    5/5

    19.10.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Die wahren Dodos

    Nachdem ich Bonnie Garmus‘ „Eine Frage der Chemie“ insbesondere als Hörbuch liebte, war ich froh, von ihr nun „Peck & Peck“ auf die Ohrmuscheln zu bekommen – wenngleich die Spielzeit mit über 16 Stunden verlockend und erschreckend zugleich wirkte. Garmus nimmt uns (von kurzen Abstechern in die 1960er abgesehen) mit ins New York der 1980er Jahre, wo wir Batter Gray kennenlernen, einen jungen poesie- und lyrikbegeisterten Mann. Dass er damit nicht gerade im Zentrum der Beliebtheit steht, dürfte klar sein. Doch dann schafft er es in „sein Zentrum“, nämlich die Redaktion der Lyrikzeitschrift Peck & Peck, geführt vom (freundlich ausgedrückt) patriarchalisch agierenden Salton Peck und bzw. oder dessen Bruder Dedonius, dessen Leidenschaft die Lyrik ist. Während die beiden um die Unternehmensleitung kämpfen, kopiert Batter und arbeitet sich langsam hoch. Mehr muss man gar nicht wissen, denn einmal mehr geht es weniger um das, was Garmus erzählt als wie sie es erzählt. Zum einen wären da die Protagonisten: Da sind mit Batter und Dedonius zwei Träumer und mit Salton ein (über Mitarbeiterleichen gehender) Kapitalist. Wäre nicht schon der Kampf zwischen den Brüdern genug Erzählmaterial, gibt es da ja noch die zahlreichen Redakteure bzw. Lektoren. So wiederum spannt Garmus den Kosmos der Literaten auf: genug Fläche für Intrigen, Schrullen und Skurrilitäten – nicht auf die alberne Art, jedoch durchaus auch holzschnittartig, quasi satirisch überzeichnet. Und dann ist da natürlich noch ihre so typische Erzählweise: lockerer Plauderton, witzig (teilweise beißend), dabei aber geistreich, getragen von einem lakonischen Tonfall, der einen immer wieder an ihren Erstling erinnert. Und damit wäre man dann bei Unterschieden und Parallelen zwischen den Geschichten: In beiden Fällen ist die Hauptfigur jemand, der gegen den Strom schwimmt, sich nicht die Butter vom Brot kratzen lässt und sich auch von Rückschlägen nicht beirren lässt. Damit sind sich Batter und Elizabeth ähnlicher als man auf den ersten Blick bei einer selbstbewussten jungen Frau und einem eher verträumten unsicheren jungen Mann erwarten mag. Auch die Welt, in der beide unterwegs sind, weist Ähnlichkeiten auf: Film- bzw. Literaturbetrieb. Da ich Elizabeth‘ 60er nicht erlebt habe, waren mir Batters 80er (die ich selbst noch erlebt habe) näher; zugleich ist Batter mir aber fremder als Elizabeth. Auch hier geht es darum, dass man für das kämpft, was man liebt – und das tut hier nicht nur Batter, sondern mit Salton und Dedonius auch Peck & Peck, jeder auf seine Art und um sein Liebesobjekt. Man könnte sich als Autor auf eine Seite schlagen (und vielleicht tut Garmus das innerlich ja auch, doch manchmal wirkt es, als sei ihr die „Unbedingtheit“ ihrer Figuren fremd, als denke sie sich: „Nun kommt doch alle mal runter“), doch sie wertet nicht, ob nun die Liebe zur Lyrik oder die zur Erhaltung des Unternehmens bzw. des geschriebenen Worts „wertvoller“ ist. Gerade als von Matthias Koeberlin mit angenehmer Stimme und wunderbar modulierter Vortragsart gelesenes Hörbuch ist Garmus‘ „Peck & Peck“ eine echte Empfehlung – vielleicht nicht in dem Maße wie es ihr Erstling war, aber immer noch eine Geschichte, die mich für die Hördauer brillant unterhalten hat und der ich eine Verfilmung wünschte, am liebsten mit einem der „üblichen Verdächtigen“ aus den 1980ern a la Robin Williams. Und wer wissen will, was die Überschrift bedeutet, sollte wohl das Hörbuch hören oder das Buch lesen.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    24.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lyrik unterhaltsam

    Ich habe mich für das Hörbuch entschieden, weil ich „Eine Frage der Chemie“ von Bonnie Garmus absolut geliebt habe. „Peck & Peck“ ist schwer damit zu vergleichen, kann mich aber auf seine Weise auch wieder überzeugen. Es sind auch dieses Mal vor allem wieder die Figuren, die mich begeistern. Die Autorin arbeitet sie authentisch und glaubwürdig aus. Macht sie zu echten Menschen mit Stärken und Schwächen und füllt so die Geschichte mit Leben. Auch ihren Humor lässt die Autorin in diesem Buch wieder durchblitzen. Sie beschreibt den Literaturbetrieb pointiert und unterhaltsam. Staubt damit das trockene Thema Lyrik ab und baut eine schöne Erzählung darum herum. Der Sprecher macht es noch besser. Er interpretiert die Geschichte hervorragend, macht sie noch einmal zehnmal unterhaltsamer und überbrückt die eine oder andere Länge in der Erzählung sehr gut. Nur das Buchende hat mir nicht so gut gefallen. Es war nicht so leicht und natürlich wie die bisherige Geschichte. Trotzdem hat das Hörbuch mir großen Spaß gemacht.

  • Bewertung

    4/5

    22.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Liebevolle Geschichte - perfekt für ein langes Lesewochenende

    Endlich ist es da: ein neues Buch von Bonnie Garmus! Mit Peck & Peck und Batter Gray lässt die Autorin eine herrliche Welt auferstehen, die von der Stimmung eine Mischung aus Forrest Gump und Charlys Schokoladenfabrik ist. Das Buch war für mich wie ein Film. Die Örtlichkeiten und Charaktere so liebevoll beschrieben, dazu eine top Geschichte - ich finde es richtig toll!!

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