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Neu

Peck & Peck Von der Autorin des Bestsellers »Eine Frage der Chemie« — Roman

2

26,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

277

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.10.2026

Verlag

Piper

Seitenzahl

544

Maße (B/H)

13,8/22 cm

Gewicht

555 g

Farbe

Mandarine

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Ulrike Wasel + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-07511-4

Beschreibung

Rezension

»Ein kluger Bildungsroman über menschliche Kreativität und Urteilskraft.« ("GONG")
»Auch dieses Buch hat ein Herz. Es schlägt für Außenseiter, für jene, die sich gegen die Prognosen anderer durchsetzen. Und es hat Humor.« ("Rheinische Post")
»Ab der ersten Seite hat es Bonnie Garmus auch mit ihrem zweiten Roman wieder geschafft, mich ganz und gar für ihre Geschichte einzunehmen. (…) Ein großartiges Lesevergnügen.« ("BR")
»›Peck & Peck‹ enthält genau jene Elemente, die ›Eine Frage der Chemie‹ so unwiderstehlich machten: einen unperfekten Protagonisten, (...) herrliche Nebenfiguren sowie Dialoge, bei denen man laut lachen muss.« ("Freundin")
»Der fantastische Einfallsreichtum der Autorin, ihre Sympathie für die Pechvögel im Reich menschlicher wie tierischer Fauna (...) machen Bonnie Garmus zur legitimen Erbin effektsicherer Fabulierkünstler wie John Irving.« ("SWR Kultur")
»er ist voller authentischer Figuren, voller Herz und Humor. Ein Votum gegen Vereinheitlichung, Automatisierung und Gewinnorientierung. Und für Originalität, Kreativität – und Menschlichkeit.« ("(CH) SRF 2 Kultur")

Produktdetails

Verkaufsrang

277

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.10.2026

Verlag

Piper

Seitenzahl

544

Maße (B/H)

13,8/22 cm

Gewicht

555 g

Farbe

Mandarine

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

  • Ulrike Wasel
  • Klaus Timmermann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-07511-4

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
DE

Email: info@piper.de

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  • Lesepixie

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    13.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Von der Liebe zur Lyrik

    Nachdem ich “Lessons in Chemistry” von Bonnie Garmus geliebt hatte, freute ich mich sehr auf den neuen Roman dieser Autorin. Jedoch konnte mich etwa das erste Drittel dieses Romans leider nicht begeistern. Wir lernen Batter Gray kennen, den lyrikbegeisterten Sohn einer ehemaligen Krankenschwester, die nun Schriften erfindet und eines Geschichtslehrers, der leider seine Doktorarbeit nicht beendete. Von der Mutter bekommt er absonderliche Geschichten über den Hund Batter erzählt, nach dem er benannt wurde. Die Bibliothekarin seiner Grundschulzeit lehrt ihn die Liebe zu Lyrik, indem sie ihm unter anderem eine Ausgabe von Peck & Peck, DER Lyrikzeitschrift schlechthin vorlegt. Er ist ein Außenseiter und weiß nicht so recht, was er mit seinem Leben anfangen will. Eigentlich weiß er es schon, aber da man als Lyriker nichts verdient, sucht er seine gesamte Collegezeit hindurch weiter. In diesem ersten Drittel wollte ich das Buch schon abbrechen, was auch zu dem einen Stern Abzug führt. Doch dann beginnt der Rest der Geschichte und Batter steht eines Tages vor dem Verlagsgebäude von Peck & Peck und erfährt, dass dort eine Stelle frei ist. Ab da hat mich das Buch gepackt. Das Verlagsgebäude ist völlig ungewöhnlich, ja sogar phantastisch. Die dort arbeitenden Menschen sind nicht minder besonders. Die beiden Zwillingsbrüder Salton und Declonius Peck sind absolut unterschiedlich, der eine Geschäftsmann, der nur dem schnöden Mammon hinterherjagt, der andere Schöngeist mit einer unglaublichen Liebe zu Gedichten. Wir erfahren von Machtkämpfen, Intrigen, verschiedensten Menschen, Lyrik und der Liebe zu ihr, Dichtern und vielem mehr. Diesen Teil fand ich wunderbar und oft überraschend. Gelesen ist das Buch ganz hervorragend von Matthias Koeberlin, der ein unheimliches Repertoire an verschiedenen Stimmen hat, das hier voll zur Geltung kommt. Der herrische, cholerische Salton ist ebenso überzeugend verkörpert wie der Feingeist Declonius oder weibliche Charaktere wie Batters Mutter. Einfach wunderbar. Dieser Vortrag macht das Buch zum Hörgenuss und lässt die knapp 17 Stunden Hörzeit doch wie im Flug vergehen.

  • Sursulapitschi

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    13.10.2026

    Hörbuch (Audio)

    Ein modernes Märchen über Kunst und Kommerz

    Ein neues Buch von Bonnie Garmus lässt aufmerken. „Eine Frage der Chemie“ fand ich großartig. Zu „Peck & Peck“ kann man wahrscheinlich jede beliebige Meinung haben und triftig begründen. Der Anfang ist sensationell gut geschrieben. Da wird die Jugend von Batter Gray beschrieben, so fesselnd, dass man sich in einem Buch von Donna Tartt wähnt. Er ist anders, ein Außenseiter, der Gedichte liebt und ein ganz besonderes Ohr für Poesie hat. Seine Eltern sind eigen und mit sich selbst beschäftigt, füttern ihn aber zuverlässig mit Heldengeschichten von Batter, dem wunderbaren Hund, nach dem er benannt wurde. Wenn der ältere Batter dann einen Job bei der sagenhaften Lyrikzeitschrift Peck & Peck antritt, bekommt das Ganze Märchen-Charakter. Das Redaktionsgebäude ist ein nahezu magischer Ort, mitten in der Stadt, doch irgendwie versteckt,  mit riesigen Glaskuppeln, Räumen voller bunter Vögel und einem unerschütterlichen Torwächter, der keine Poeten einlässt. Salton Peck ist der tyrannische Herausgeber der Zeitung, der vorbildlich seine Untergebenen zusammenstaucht genau wie Ebenezer Scrooge in Dickens Weihnachtsgeschichte. Sein Bruder Declonius ist das Gegenteil, ein geheimnisvoller Weiser, eine graue Eminenz, ein Lyrikkenner, der leider nicht mit Geld umgehen kann.  Die beiden sind verfeindet und kämpfen, jeder auf seine Art, um die Führung des Unternehmens. Kunst oder Kommerz, das Überleben echter Lyrik steht auf dem Spiel. Dahinein gerät Batter mit dem sagenhaften Instinkt für gute Gedichte, der im Keller den Kopierer bedient und das Übel von der Basis her bekämpft. Das ist eine durch und durch ungewöhnliche Geschichte, fantasievoll, zauberhaft, spannend und sehr unterhaltsam. Nur wird hier auch gnadenlos alles überspitzt dargestellt, konsequent schwarz-weiß gemalt. Natürlich soll das den Literaturbetrieb persiflieren und tut es auch, nur sind die Mittel nicht gerade dezent. In „Eine Frage der Chemie“ hat die Autorin das mit Humor ausgeglichen, der ist hier aber nur sehr leise. Ich habe das Buch sehr gerne gehört, mich dabei aber immer wieder gefragt, ob es nicht doch ein bisschen übertrieben ist. Matthias Koeberlin liest das Hörbuch grandios und hat unendlich viele Stimmen im Repertoire, wechselt mit Leichtigkeit vom Kasernenhauston eines Salton Peck zur zerzausten Eleganz von Batters Mutter. Es dauert 16 Stunden, 59 Minuten und ist trotz einiger Vorbehalte doch ein Buch, das man gehört haben muss.

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