Produktbild: Deadwood
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Deadwood

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.01.2014

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

19,1/12,6/3,5 cm

Gewicht

384 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Kathrin Bielfeldt

Sprache

Deutsch

EAN

2710004464439

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Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.01.2014

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

19,1/12,6/3,5 cm

Gewicht

384 g

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1. Auflage

Übersetzt von

Kathrin Bielfeldt

Sprache

Deutsch

EAN

2710004464439

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  • Bewertung

    5/5

    06.10.2021

    eBook (ePUB)

    In einer Zeit, in der die Waffe das Gesetz ist und Frauen, Indianer und Chinesen keinen Cent wert sind, versetzt Pete Dexter den Leser in den Wilden Westen des Amerikas des 19. Jahrhunderts. Die Stimmung ist rau um Wild Bill, seinen Freund Charly und dem Greenhorn Malcolm. Die drei Cowboys sind auf dem Weg nach Deadwood. Der Whiskey fließt in Strömen und der Leser lernt schnell, dass nur die aufmerksamere Hand an der Waffe des Mannes gewinnt. Huren, Schießeisen und Rothäute - Pete Dexter zeichnet dem Leser eine Welt des Westens, die als Serie verfilmt wurde. Nach dem Lesen brauchen Sie für Ihre trockene Kehle einen Whiskey.

  • Bewertung

    5/5

    25.02.2012

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Peng-peng!

    Wir schreiben das Jahr 1876. Deadwood in den Black Hills. Keine Elektrizität, zweihundertfünfzig Dollar für den Kopf eines Indianers, die Haare wäscht man sich mit rohen Eiern. Der beste Revolverschütze und berühmteste Mann des wilden Westens Wild Bill Hickok (links auf dem Coverfoto, rechts übrigens Buffalo Bill) und sein Kumpan Charley Utter siedeln in Deadwood an. Doch in einer Stadt aus Saloons, Opiumhöhlen und Bordellen, mit Goldgräbern, Hurentreibern und Kopfgeldjägern, die johlen, saufen und ballern, werden die beiden argwöhnisch beobachtet - durch Visier und Korn der Revolver. Wild Bill wird 48 Jahre alt. Während die Sklavin China Doll - die Crème de la crème von Deadwoods Freudenmädchen - an eine Langnase verkauft wird, erreicht Agnes Lake den Ort. Die Witwe Wild Bills, eine Trapezartistin, die mit bloßen Händen ein Wagenrad wechselt und die Axt schwingt wie ein Mann. Sie will den Meuchelmord an ihrem Mann rächen. "´Jeder will ein Revolverheld sein´, sagte er. ´Peng-peng!´" Auch ich. Als Kind war ich, mit Plastikfederkopfschmuck und Züntplättchen knallend, glühender Verehrer Winnetous und Old Shatterhand. Was DEADWOOD allerdings so besonders macht ist, dass es sich um eine Dokumentation einer bestimmten Zeit, eines bestimmten Ortes handelt. Denn: "Die Schauplätze und Ereignisse dieses Romans ... das Wetter, das Leben ... sind real. ... alle Personen dieses Romans ... hielten sich in Deadwood auf." Tatsachenroman, Western, Komödie. Pete Dexter erzählt Geschichten von gebrochenen Herzen und gescheiterten Existenzen, voll roher Gewalt und unglaublichem Witz. Sensationell! Also schnell den Rachen mit Whiskey aus der Flasche gespült, einen speckigen Hut aufgesetzt und auf zum nächsten Elektropferdchen mit Münzeinwurz im Einkaufszentrum. Yiiiha!

  • Mehmet Düzgün

    aus Neuss

    5/5

    19.12.2011

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ..als der Westen noch wirklich wild war..

    Pete Dexter ist mit "Deadwood" ein sehr fein gezeichneter Western gelungen, der zudem auf historisch fundierten Fakten beruht. Die Figuren, die er in den Vordergrund seines Romans stellt, sind derart liebevoll gezeichnet, dass sie einem sofort ans Herz wachsen und man mit ihnen durch Matsch und Schlamm watet, in heruntergekommenen Saloons billigen Gin Bitters und schlechten Whiskey kippt und den legendären Wild Bill zu seinem Freund auserwählt. Beeindruckendes Kopfkino!!!

  • Bewertung

    5/5

    23.11.2011

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Where God got angry...

    Deadwood – eine schlammige Goldgräberstadt im Werden, mitten in heiligem Indianergebiet in den nordamerikanischen Black Hills. Hierhin strömen alle, die 1876 noch das Abenteuer, das wilde Pionierleben und das Glück im Gold suchen. Hierher zieht es auch die lebende Legende Wild Bill Hickock und dessen Kumpel Charley Utter, sowie eine ganze Reihe windschiefer Gestalten, die diese hochunterhaltsame literarische Westerngeschichte zu einem wahren Leseerlebnis machen. Wer es sich zutraut, sollte das Buch im englischen Original lesen, es gewinnt deutlich an sprachlichem Witz und schwarzhumoriger Lakonik, wie der folgende Dialog zwischen Bill und Charley zeigt, als sie zum ersten Mal in Deadwood einreiten: „How’s it look to you?” Bill said. “Like something out of the Bible.” -“Which part of the Bible?” -“Where God got angry…”

  • Helga Ebenkofler

    5/5

    10.11.2011

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wo die Helden sterben

    Zwei alternde, schon etwas versehrte Westernhelden, eine schlammige, übelriechende Goldgräberstadt, Chinesen im Ghetto, Morde, die so nebenbei geschehen und vieles mehr ist in diesem fast schon genialen Western, der letztlich eine Zustandsbeschreibung des menschlichen Daseins ist, zu finden. Nonchalant erzählt, jeder Figur, auch den Nebenfiguren, Leben einhauchend, ohne dass große Introspektion betrieben würde, erzählt Dexter von Menschen, deren Träumen und deren zerplatzten Illusionen, von Schmutz, der nicht nur auf der Straße liegt, sondern auch auf der Seele. Deadwood ist die Geschichte eines Unterganges, tragisch, melancholisch, aber auch mit dem gewissen Quäntchen Ironie. Herrlich z.B. die Szene, in der Bill und Charley die noch nicht ausgereifte Methode der Leichenverbrennung testen und dabei über die Unsterblichkeit der Seele räsonieren oder vielsagend die Tatsache, dass die harten Männer des Westens den Whiskey durch einen pinkfarbenen Cocktail ersetzen. Dexter beherrscht die Kunst, komplexe Geschichten nur in Andeutungen zu erzählen und Protagonisten zu kreieren, bei denen vieles im Schatten bleibt, vage bleibt – dadurch aber umso stärker und eindrücklicher wirkt. Legenden werden geschaffen – die Presse tut schon 1876 das ihrige dazu – Leben werden vernichtet, ohne Sinn, ohne Moral. Rechtsprechung ist immer eine Sache der Auslegung, des Kapitals und der Hautfarbe. Wenn uns all das irgendwie bekannt vorkommt, dann liegt es daran, dass der Mensch sich wenig geändert hat, außer dass er seine Methoden verfeinerte. Und dann lesen wir noch über eine Reihe von bemerkenswerten Frauen: unvergleichlich das Portrait von Calamity Jane, eine tief tragische und doch ungeheuer robuste Frau, aufschlussreich wie Agnes Lake, die geheimnisvolle Trapezkünstlerin auf der eine Seite und die extrovertierte Mrs. Langrishe auf der anderen die zwei Seiten Charleys ansprechen; oder Lurline, die so ziemlich dem romantischen Klischee der Hure entspricht und Ci-an, die junge Chinesin, die ihren eigenen Kampf ausfechtet und das Missverständnis nicht nur zwischen Mann und Frau präsentiert, sondern auch das zwischen den Kulturen. Bei all dieser Fülle: der Ton der Sprache ist trocken, lakonisch. Der Autor hält sich an das, woran sich auch seine Figuren halten: wenn sich etwas in zehn Worten sagen lässt, dann werden nur zehn Worte gesagt, nicht mehr, nicht weniger. Schwätzer, Captain Jack zum Beispiel, werden nicht ernst genommen, die Realität zeigt sowieso früher oder später, dass sie eben nur Schwätzer sind. Ein grandioser Roman. Ein Buch auf das ein guter, alter Whiskey getrunken werden kann.

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